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TVR erneut mit Sieg und Niederlage

TVR erneut mit Sieg und Niederlage

M1 fällt weich auf Platz 3

Am Samstag, den 8. Dezember machte sich die 1.Männermaschaft der Faustballer auf den Weg nach Dieburg, um den Rückrundenstart in der 2.Bundesliga zu bestreiten. Hierbei trafen die auf dem 2. Platz positionierten Rendler auf den Verfolger vom TV Wünschmichelbach und im hessischen Derby auf den Tabellenletzten Gastgeber.

Allerdings musste Trainerin Yasmin Yasin ähnlich wie an den vergangenen Spieltagen erneut umstellen. Hauptangreifer Cristian Zang laboriert nach wie vor an einer Schulterverletzung, die er sich am zweiten Spieltag zuzog und konnte daher ebenso wie der langzeitverletzte Kapitän Jan-Niklas Tille nicht mitwirken. Für den Hauptangreifer rückte Linksschläger Markus Eidenmüller in die Startfünf und fügte sich durch eine starke Abwehr und kluge Angriffsschläge perfekt in die Mannschaft ein. Trotz der guten Leistung des aus der dritten Mannschaft aufgerückten Angreifers hatten die Rendler zu Beginn des Spiels gegen den favorisierten TV Wünschmichelbach um Angreifer Florian Zwintzscher das Nachsehen. Obwohl die Begegnung zu Beginn ausgeglichen verlief ließen die Wetterauer in den entscheidenden Phasen die nötige Konsequenz vermissen, was zum 8:11 Satzendstand führte. Zusätzlich dazu kamen die Badener nun immer besser in die Partie und der Rendler Fünf unterliefen einige Stockfehler, sodass auch der zweite Satz durch eine deutliche 4:11 Satzniederlage an die Wünschmichelbacher ging. Im dritten Satz bäumte sich die M1 jedoch noch einmal gegen die drohende Niederlage auf. Durch die nun stark aufspielende Abewehrreihe konnten auch perfekt an die Linie gesetzte Angriffe entschärft werden, sodass das Team um Kapitän Johannes Weber immer wieder zu sehenswerten Punkten gelangte. Dennoch setzte sich gegen Satzende die Klasse des Favoriten durch. Ein 10:12 führte zum 0:3 Endstand und zur dritten Niederlage der Saison.
Trotz der Steigerung zum Schluss begannen die Rendler, welche von Jan Jüngling aus der M2 an der Seitenlinie unterstützt wurden, die Begegnung gegen den Gastgeber verhalten. Zu viele Eigenfehler machten es den Dieburgern besonders leicht zu Punkten zu kommen und insbesondere bei kurz gespielten Angriffen zeigte sich die M1 anfällig. Mit 5:11 ging der erste Satz verloren und an den Tabellenletzten. Doch die M1 kämpfte sich zurück in die Partie. Zuspieler Oliver Kohm und Markus Eidenmüller, sowie Abwehrspieler Sven Kletzin entlasteten Hauptangreifer Luis Zang in der Abwehr, sodass dieser sich auf die Angriffe konzentrieren konnte. Durch einen Kraftakt gelang es den Kärbern den Satz mit 11:9 für sich zu entscheiden. Ähnlich spannend verlief auch der dritte und vorentscheidende Satz der Partie, indem sich die Mannschaft gegenseitig unterstütze und so immer wieder zu Punkten gelangte. Mit 11:9 drehte der TVR die Partie zum 2:1 Satzstand. Im vierten Satz ließ die Mannschaft nun wenig anbrennen und hatte die Angriffsschläge, sowie die kurz gespielten Bälle der Dieburger größtenteils unter Kontrolle. Ein kurz gespieltes Angabenass von Luis Zang brachte den 11:7 Punkteendstand, wodurch das Team einen 3:1 Sieg im zweiten Spiel des Tages verbuchte.
„Auch wenn wir nicht unbedingt unsere beste Leistung gezeigt haben, waren die zwei Punkte heute extrem wichtig. Wir haben uns zurück gekämpft und phasenweise sah es gut aus was wir gezeigt haben. So konnten wir das letzte Spiel gewinnen, auch wenn noch deutlich Luft nach oben ist. Die Hauptsache ist, dass wir uns die Punkte gesichert haben und jetzt mit 14 Punkten gut dastehen“, erklärte Oliver Kohm im Anschluss. Durch die Niederlage gegen den TV Wünschmichelbach rutscht die M1 zwar vom zweiten Tabellenplatz ab, landet aber durch den Erfolg im Anschluss auf dem dritten Tabellenplatz und sollte sich die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt erkämpft haben. Am kommenden Wochende kann die Mannschaft in Karlsdorf also befreit aufspielen, wenn es gegen den gastgebenden TSV und den TV Waibstadt geht. Mit zwei Siegen könnte sogar der Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt werden. Dies wird jedoch keine leichte Aufgabe und eine ähnlich starke Leistung wie in der Hinrunde wird nötig sein.

vom 14.12.2018