Hessenmeistertitel für Klara Hufer und Nathalie Reis!
TV Rendel im Erfolgsrausch: 5 Medaillen bei U20-/U16-Hessenmeisterschaften
22.01.2012
Nathalie (Mitte) wieder obenauf und Rena (rechts) Dritte
Geschafft! Klara in den Armen von Trainer Franz Eckhardt
Lorina mit Siebenmeilen-Spikes?
Florian läuft zu Silber
Kalbach, 21./22. Januar 2012 – Der TV Rendel eilt zurzeit von Erfolg zu Erfolg: Während Klara Hufer (Altersklasse W15) bei den Hessenmeisterschaften im Frankfurt-Kalbach über 800m ihren ersten Einzel-Hessenmeistertitel erlief, sicherte sich das Rendeler Sprungtalent Nathalie Reis eine Woche nach dem Hochsprung-Titelgewinn in der Altersklasse U18 tatsächlich auch den Landestitel in der älteren Klasse U20. Mit Florian Hufer, Pauline Hein und Verena Reuel konnten drei weitere Rendeler Edelmetall gewinnen. Und Lorina Zapf und Verena Roth begeisterten mit fulminanten Leistungssteigerungen über 60m Hürden.
Nach einer durchaus gemischten Hallensaison-Vorbereitung trumpften die Rendeler Leichtathletik-Asse bei den Hessischen U20- und U16-Meisterschaften in der Leichtathletik-Halle in Kalbach in kaum erwartetem Maße auf und sorgten für einen ungeahnten Medaillenregen im südlichsten Karbener Stadtteil.
Die fünfzehnjährige Nathalie Reis macht weiter von sich reden: Acht Tage nach ihrem grandiosen Triumph bei den U18-Meisterschaften in Hanau, wo sie die süddeutsche Meisterin Johanna Michel klar distanzierte, überflopte Nathalie diesmal im Gleichschritt mit jener auch in der älteren Altersklasse eine Höhe nach der anderen und sicherte sich gemeinsam mit der um ein Jahr älteren Nieder-Weiselerin mit übersprungenen 1,73 m auch den U20-Hessenmeistertitel – damit werden die Erfolge langsam unheimlich.“Nur“ der dritte Rang blieb für die ebenfalls zuletzt erfolgsverwöhnte Verena Reuel, die allerdings mit leichten Halsschmerzen an den Start ging, schließlich an 1,67 m scheiterte aber dennoch für ein Novum bei Hessenmeisterschaften sorgte: Platz 1 – 3 und damit alle Medaillen gingen in die Wetterau!
Nathalies sonntäglicher Husarenritt war schon der zweite Streich des Wochenendes, denn am Vortag gaben bereits die starken Rendeler Läufer ihre Visitenkarte in Kalbach ab. Zunächst lief Florian Hufer in Abwesenheit des erkrankten Crosslauf-Hessenmeisters und Vereinskameradens Marc Tortell im 800m-Finale der M15 in 2:11,48 min. zur Silbermedaille hinter dem favorisierten Tilman Garthe von der LG Eder – der mit Abstand bisher größte Erfolg für den großgewachsenen Florian in einem Einzelrennen. Im selben Lauf machten Felix Heine als 6. und André Philipp als 7. ein starkes Mannschaftsergebnis perfekt.
Noch „einen drauf“ legte Florians Zwillingsschwester Klara, die kurz darauf das 800m-Rennen der Mädchen W15 von Anfang an kontrollierte und in 2:27,97 min. den begehrten Hessenmeister-Wimpel „einsackte“. Einen Rendeler Doppelsieg verpasste Vereinskollegin Pauline Hein nur hauchdünn, mit drei Hundertstelsekunden Rückstand landete die Klein-Karbenerin dann auf Platz 3. Alles in allem aber erneut ein überzeugendes Auftreten der von Franz Eckhardt und Enrique Tortell trainierten Rendeler Läufer-Riege!
2x Gold, 1x Silber, 2x Bronze – eine tolle Ausbeute für den kleinen Ortsteil-Verein. Für die größte Sensation aus Rendeler Sicht sorgten jedoch noch einmal Andere: Wie sich Lorina Zapf und Verena Roth (beide 13) in ihrem ersten Auftritt bei Hessenmeisterschaften verkauften, da war selbst ihr Trainer Joachim Barowski von den Socken. Als Nr. 11 bzw. Nr. 21 der Meldeliste angereist, traten sie in Kalbach hochkonzentriert und couragiert an, verbesserten ihre Leistungen vom Jahresbeginn in Stadtallendorf nochmals um 0,59 s (Lorina) bzw. 0,42 s (Verena) – Welten im Hürdenlauf. In kaum für möglich gehaltenen 9,80 s qualifizierte sich Lorina für den Endlauf, in dem sie sich dann sogar auf 9,65 s steigerte und als 4. nur knapp hinter den Medaillenplätzen blieb. Verena Roth verpasste in 10,03 s den Endlauf nur um 6 Hundertstelsekunden und wurde 11.
Die Rendeler Ergebnisse bei den Hessenmeisterschaften in Kalbach:
Hanau, 14/15. Januar 2012 – Nathalie Reis hat ihren Schüler-Hochsprung-Titel bei den Hallen-Hessenmeisterschaften in der Hanauer August-Schärttner-Halle in der Jugendklasse (U18) erfolgreich verteidigt und ist mit ihrer Siegeshöhe von 1,73 m überdies in eine neue Sphäre gesprungen. Im Sog dieser Top-Leistung platzierten sich auch Espen Wick und die männliche U18-Staffel weit vorne.
Nach durchwachsener Vorbereitung gingen die Rendeler Leichtathleten am 14./15. Januar nicht ganz so optimistisch bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen und B-Jugendlichen (neue Bezeichnung: U18) in den ersten Wettkampfhöhepunkt des Jahres. Zu allem Überfluss hatte auch Stabhochspingerin Sarah Lindemann noch kurzfristig ihre Teilnahme verletzungsbedingt absagen müssen – eine Hiobsbotschaft nicht zuletzt auch für die 4x200m-Staffel der weiblichen U18.
Doch das kleine TVR-Team, in dem auch die auf die Hallensaison komplett verzichtenden Stefan Erlewein und Florian Jadatz vermisst wurden, trotzte den unguten Vorzeichen – und allen voran wieder einmal die 15-jährige Nathalie Reis, die quasi vom Skiurlaub direkt aufs Siegerpodest sprang. Die 15-jährige Doppel-Hessenmeisterin aus dem vergangenen Jahr ließ sich von einer völlig zerfahrenen Meisterschaftsvorbereitung nicht irritieren, zog stattdessen ihren Snowboard-Kurs durch, sprang im Training noch ein paar Mal aus 6 Schritten Anlauf … und absolvierte in Hanau den besten Hochsprung-Wettkampf ihrer noch so jungen Leichtathletik-Karriere.
Das Drehbuch: Bei 1,64 m ist Nathalie als einzige Springern der Konkurrenz noch ohne Fehlversuch. Bei 1,67 m, die Nathalie im zweiten Versuch nimmt, muss mit Carolin Klupsch vom SSC Vellmar die vorletzte Mitstreiterin die Segel streichen, und es kommt zum „Showdown“ mit der favorisierten, um ein Jahr älteren Süddeutschen B-Jugend-Meisterin Johanna Michel vom TV Nieder-Weisel. Die Latte wird nun auf 1,70 m gelegt: eine Schallgrenze für diese Altersklasse, Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften und die bisherige Bestleistung von Nathalie, Johanna hat bereits 1,72 m zu bieten. Der Wettkampf wird hochdramatisch, als Nathalie auch diese Höhe im zweiten Versuch überflopt und die nervenstarke Nieder-Weiselerin erst mit ihrem letzten nachziehen kann. Nach der Fehlversuche-Regel liegt die Rendelerin nun vorne, und es ist klar: Die Süddeutsche Meisterin muss Bestleistung springen, wenn sie das Blatt noch wenden will. Nathalie Reis beseitigt alle Zweifel, als sie auch die 1,73 m in Versuch 2 überwindet; eine Höhe, die für Johanna Michel an diesem Tag einen Tick zu hoch ist. Es hätte dann nicht viel gefehlt, und Nathalie hätte sogar noch die 1,76 m folgen lassen – sie reißt zweimal hauchdünn, erst im dritten Versuch fehlt dann die Kraft.
Nathalie Reis wird mit einer absolut überzeugenden Leistung verdient und zum vierten Mal Hochsprung-Hessenmeisterin – als 15-jährige in der Altersklasse U18. Im Wetteraukreis ist noch keine Jugendliche bis inklusive 19 Jahre jemals höher gesprungen.
Der Riesenerfolg von Nathalie Reis überstrahlt eine Handvoll anderer respektabler Leistungen von TVR-Athleten: Nathalie selbst legte am Folgetag noch einen 4. Rang im 60m-Hürdensprint nach, dieselbe Platzierung erreichte der um ein Jahr ältere Espen Wick bei den männlichen U18. Mit neuen Startgemeinschaften versucht der TV Rendel in diesem Jahr sein Glück bei den Staffeln: Bei den männlichen U18 kamen Nick Siegrist und Espen Wick in der gemeinsamen Staffel mit der Sport-Union Nieder-Florstadt auf einen – freilich von zahlreichen Wechselfehlern anderer Teams begünstigten – sensationellen Bronzerang.
Randnotiz: Der Titel „Trottel des Tages“ ging an Cheftrainer Joachim Barowski, der die Stellplatzkarte der weiblichen U18-Staffel der StG Karben-Rendel falsch ausfüllte und damit eine Disqualifikation bewirkte.
Die Rendeler Ergebnisse bei den Hessenmeisterschaften in Hanau:
Männer:
Ansgar Wachenfeld 60m 19. (7,57 s im Vorlauf)
U18, weiblich:
Nathalie Reis Hochsprung 1. (1,73 m), 60m Hürden 4. (9,21 s im Endlauf, zuvor 9,27 s im Vorlauf)
Staffel StG Karben-Rendel (Svenja Porep – Melanie Albert – Hanna Jungclaus – Nathalie Reis) 4x200m disqualifiziert
U18, männlich:
Espen Wick 60m Hürden 4. (8,69 s im Endlauf, zuvor 8,67 s im Vorlauf), 60m 12. (7,57 s im Zwischenlauf, zuvor 7,64 s im Vorlauf);
Staffel StG Florstadt-Rendel (Simon Trupp – Kevin Ditschler – Nick Siegrist – Espen Wick) 4x200m 3. (1:44,55 min.)
Die kompletten Ergebnisse der Veranstaltung finden sich auf der Website des Hessischen Leichtathletik-Verbands unter www.hlv.de/Ergebnisse
Lorina Zapf und Verena Roth auf dem Vormarsch
TVR-Athleten aber mit gemischten Gefühlen vor den Landesmeisterschaften
07.01.2012
Lorina wird immer schneller …
… und Nick überrascht mit neuer Bestzeit
Rendeler-Karbener Freundschaft
Stadtallendorf, 7. Januar 2012 – Die Vorbereitung auf die verschiedenen Hallenmeisterschaften im Januar/Februar ist für die Rendeler Leichtathleten aus verschiedenen Gründen nie so ganz einfach. Trotz durchaus passabler Leistungen bestätigten auch die offenen Hallen-Kreismeisterschaften des Kreises Marburg-Biedenkopf in Stadtallendorf diese Tendenz.
Da ist zum einen das durch Weihnachten, Jahreswechsel und Skiurlaub zerrissene Trainingsprogramm der aussichtsreichsten Rendeler Titelkandidaten – und zum anderen die insgesamt mangelhaften Trainingsbedingungen für die Techniker im Winter in Karben. Sowohl das Stabhochsprung- als auch das Hochsprungtraining ist immer wieder an Kompromisse geknüpft bzw. – um aus der Not eine Tugend zu machen – langfristig orientiert. Gerade die Stabhochspringer wissen ein Lied hiervon zu singen: Während Florian Jadatz, Jana Prokopp, Sarah Lindemann, Verena Roth und Lorina Zapf ihrer Form noch hinterherlaufen, hat 4,20m-Springer Stefan Erlewein bereits von vornherein den Verzicht auf die Hallensaison erklärt.
So beschränkten sich die Rendeler bei ihrem Auftreten in Stadtallendorf fast ausschließlich auf die Sprintdisziplinen – und konnten hier gute Erfolge vermelden:
Lorina Zapf und Verena Roth befinden sich weiter auf dem Vormarsch. Sie wurden über 60m Hürden im Feld der Altersklasse U16 (Altersklasse der um ein Jahr älteren Mädchen) 8. bzw. 11. und scheinen für die Hessenmeisterschaften am 22. Januar in Kalbach gut vorbereitet. Freilich ist in den zwei Wochen bis dahin noch eine weitere Leistungssteigerung erforderlich, doch mit den neuen Bestzeiten von 10,23 s (Lorina) und 10,44 s (Verena) nähern sich die beiden Talente langsam jenen Leistungen, die auch für eine Endlaufteilnahme in Frage kommen können.
Erfreulich auch die Leistung des zuletzt lange verletzten Ansgar Wachenfeld, der in 7,48 s (Vorlauf) bzw. 7,47 s (Endlauf) signalisiert, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Um in seinem ersten Jahr in der Erwachsenen-Klasse in den Endlauf zu rutschen, gilt es aber auch für ihn noch zwei Zehntelsekunden gutzumachen – und das bis kommenden Samstag, wenn die Titelkämpfe der Männer in Hanau stattfinden.
Am nächsten dran am Endlauf ist damit also wieder Hürdensprinter Espen Wick. Die 8,73 s, in denen das Geburtstagskind ungefährdet die Hürdenkonkurrenz in Stadtallendorf gewann, könnten bei den Hessenmeisterschaften bereits zu einer Wiederholung seines 6. Platzes aus dem Vorjahr reichen – erfahrungsgemäß hat Espen jedoch bei Meisterschaften noch etwas zuzulegen …
Zur Vorbereitung auf die 4x200m-Staffelrennen, für die der TV Rendel im Rahmen von Startgemeinschaften mit der TG Groß-Karben (weibliche Jugend) bzw. der Sport-Union Nieder-Florstadt (männliche Jugend) gemeldet hat, starteten die B-Jugendlichen Melanie Albert, Svenja Porep, Nick Siegrist und Espen Wick sowie Hanna Jungclaus (TG Groß-Karben) auch über 200m. Die Leistungen über die eher ungewohnte längere Sprintstrecke waren durchweg anständig: Während bei den Mädchen vor allem Svenja Porep überraschte und in 28,85 s nur knapp hinter Hanna Jungclaus, der 7. der 300m-Hessenmeisterschaften 2011, blieb, geht bei den gleichaltrigen Jungen ein Sonderlob an Nick Siegrist, der in neuer Bestzeit von 25,11 s 3. wurde und einen Platz vor seinem Teamkollegen Espen Wick blieb. Auch Melanie Albert schlug sich in ihrem ersten 200m-Lauf überhaupt wacker (30,72 s).
Die kompletten Ergebnisse der Veranstaltung finden sich hier
Marc Tortell Crosslauf-Hessenmeister!
Rendeler Läufer trumpfen in Mengerskirchen auf – Klara Hufer Vizemeisterin
03.12.2011
Marc Tortell hat es durchgezogen!
Positionskampf
Klara Hufer, kurz vor Vize
Mengerskirchen, 3. Dezember 2011 – Überragendes Abschneiden des TV Rendel bei den Hessischen Crosslaufmeisterschaften: In einem geschlossen überzeugenden Team setzten einmal mehr Marc Tortell und Klara Hufer die besonderen Glanzlichter und wurden auf der anspruchsvollen 4 km langen Strecke Hessenmeister bzw. Vize-Hessenmeisterin! Hinzu kam insbesondere ein dritter Mannschaftsrang der A-Schüler.
Anhaltender Regen hatte die Laufstrecke in der Nähe des Westerwald-Städtchens Mengerskirchen zu einer harten Prüfung für die insgesamt rund 400 Teilnehmer gemacht – ein typischer Crosslauf eben, bei dem mehr gefragt war als reines Geradeauslaufen. Glänzend eingestellt von ihren Trainern Franz Eckhardt und Enrique Tortell begegneten die Rendeler Talente, bereits ergänzt um den Bad Vilbeler Neuzugang Felix Heine, der Herausforderung jedoch mit Bravour!
Allen voran wieder einmal Marc Tortell, der aus Rendeler Sicht „den Vogel abschoss“. In einem zum Teil hochdramatischen Rennen hielt sich Marc von Beginn an im vorderen Teil des Läuferfeldes der 14- und 15-jährigen auf und arbeitete sich im Verlauf des Rennens kontinuierlich nach vorne, so weit, dass am Ende tatsächlich nur noch Jungen des älteren Jahrganges 1996 vor ihm lagen – was Marc mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem favorisierten Lukas Abele vom SSC Hanau-Rodenbach, dem er jüngst beim DarmstadtCross noch unterlegen war, zum neuen Crosslauf-Hessenmeister der Altersklasse M14 machte. Ein grandioser Jahresabschluss für Marc und für seinen Verein Hessentitel Nr. 4 in 2011!
Den ebenfalls größten Einzelerfolg ihrer noch so jungen Läuferinnen-Karriere feierte die gleichaltrige Klara Hufer, die im A-Schülerinnen-Lauf z. B. die hoch eingeschätzten Frankfurter Talente Lorena Keil und Sophia Müller-Dott hinter sich lassen konnte, sich im Schlussspurt Mandana Hoffmann von der LG Fulda erwehrte und allein Johanna Heibrock von der LG Wettenberg unfreiwilligen Vortritt lassen musste – Klara Hufer ist Vize-Hessenmeisterin 2011!
Nur 13 Tage nach dem eher zurückhaltenden Abschneiden beim renommierten DarmstadtCross rehabilitierten sich die übrigen Rendeler A-Schülerinnen und A-Schüler mit sehr respektablen Platzierungen in den bärenstarken Teilnehmerfeldern: Pauline Hein wurde drei Plätze hinter Klara Hufer 5.; Florian Hufer kam bei den 14-jährigen Jungen auf Rang 7 ins Ziel, André Philipp wurde 14. Dazwischen schob sich der Noch-Bad-Vilbeler Felix Heine als 9. In der Mannschaftswertung drückte sich die geballte Rendeler Stärke mit dem Bronzerang aus, womit die Drei ihren 5. Rang bei den Langstaffel-Hessenmeisterschaften noch übertrafen.
Gratulation an dieser Stelle an Marc und Klara und das ganze Team!
Die Rendeler Ergebnisse bei den Hessischen Crosslaufmeisterschaften: 3.950m-Lauf Schüler M14: 1. Marc Tortell (14:41 min.), 7. Florian Hufer (15:55 min.), 9. Felix Heine (TV Bad Vilbel, 16:02 min.), 14. André Philipp (16:23 min.); Teamwertung M14/M15: 3. Marc Tortell / Florian Hufer / André Philipp (53 Punkte) 3.950m-Lauf Schülerinnen W14: 2. Klara Hufer (17:05 min.), 5. Pauline Hein (17:55 min.)
Marc Tortell 4. in nationalem Spitzenfeld
Darmstadt Cross 2011: Mittelfeldplätze für übrige TVR-Läufer
20.11.2011
Bestes Pferd im Stall: Marc Tortell
Das TVR-Team mit Trainer Enrique Tortell
Klara Hufer war schnellstes Rendeler Mädchen
Darmstadt, 20. November 2011 – Beim Teilnehmerfeld des diesjährigen Darmstadt Cross, der nach 26 Jahren erstmals am Waldsportpark von Rot-Weiß Darmstadt ausgetragen wurde, mag sich manch einer verwundert die Augen gerieben haben: Was da selbst in den Schülerklassen am Start war, konnte man getrost als Feld der deutschen Spitzenklasse bezeichnen. Entsprechend hoch hingen die Trauben für die zuletzt erfolgverwöhnten Rendeler Läufer …
In der Tat rieb sich wohl keiner die Augen mehr als die TVR-Athleten selbst: Die Langstaffel-Hessenmeisterinnen Klara Hufer, Pauline Hein und Nina Schulte sowie Florian Hufer und André Philipp, beide wie Klara und Pauline Teilnehmer am Endlauf der Mittelstrecken-Hessenmeisterschaften, mussten mit Rängen zwischen Platz 8 und Platz 22 vorlieb nehmen – einfach weil die Konkurrenz bärenstark war. Vorne gut mithalten konnte lediglich Marc Tortell, der über die 2.500m lange Crossstrecke am Ende mit einer Zeit von knapp über 9:00 Minuten einen hervorragenden vierten Platz erreichen konnte; eine tolle Leistung von Marc, die ihn als Läufer der deutschen Spitzenklasse qualifiziert.
So war der Darmstadt Cross einmal mehr eine hervorragende Standortbestimmung für die Rendeler Nachwuchsriege. Um auch auf höherer Ebene mithalten zu können, müssen die TVR-Cracks offenbar noch ein paar Körner nachlegen. Was ihre Trainer Franz Eckhardt und Enrique Tortell auch tun, denn ab sofort haben die Läufer eine Trainingseinheit mehr auf ihrem Plan. „Die grundlegende Ausdauer muss sich verbessern“, legt Enrique Tortell den Finger in die Wunde seiner Athleten.
Ob sich die Ausdauer-Voraussetzungen bis zur nächsten echten Härteprüfung schon verändern lassen, bleibt aber dahingestellt: Die steht nämlich mit den Hessischen Crosslauf-Meisterschaften in Mengerskirchen bereits am 3. Dezember an. Zumindest Enrique Tortells Sohn Marc scheint gut gerüstet …
Die Rendeler Ergebnisse beim Darmstadt Cross: 2.500m-Lauf Schüler M14: 4. Marc Tortell (9:03,7 min.), 11. Florian Hufer (9:29,8 min.), 22. André Philipp (10:17,0 min.); Teamwertung M14/M15: 3. Marc Tortell / Florian Hufer / André Philipp (90 Punkte) 2.500m-Lauf Schülerinnen W14: 9. Klara Hufer (10:38,7 min.), 15. Pauline Hein (11:11,9 min.) 2.500m-Lauf Schülerinnen W15: 8. Nina Schulte (11:32,5 min.); Teamwertung W14/W15: 2. Klara Hufer / Pauline Hein / Nina Schulte
TVR-Athleten glänzen im Team Wetterau
Punktemonster Nathalie Reis – Erneuter Kreisrekord für Lara Tortell
25.09.2011
Lara auf dem Weg zum nächsten Kreisrekord
Platz 2 im Weitsprung für Nathalie Reis
Luisa Kaltofen diktiert in ihrem Lauf das Tempo
Bruchköbel, 25. September 2011 – Mit dem Kreisvergleichskampf (KVK) in Bruchköbel brachten die Rendeler Schüler auch den letzten Saisonhöhepunkt 2011 mit Bravour über die Bühne. Die Highlights: Der erneute 800m-Kreisrekord von C-Schülerin Lara Tortell und weitere Top-Zeiten der Rendeler Läufer, die grandiose Steigerung von Lorina Zapf über 60m Hürden, die nun plötzlich mit Vehemenz an die Tür zur hessischen Leistungsspitze klopft – und die wieder einmal überragende Nathalie Reis als eines der Wetterauer Haupt-Punktemonster!
Strahlender Sonnenschein im Bruchköbeler Rudolf-Harbig-Stadion und insgesamt elf glänzend aufgelegte TVR-Asse im Dress eines insgesamt chancenlosen und auf Platz 5 einlaufenden Team Wetterau – es war ein absolut würdiger Schlusspunkt unter eine insgesamt tolle Rendeler Saison 2011!
In beeindruckender Spätform präsentierten sich die Rendeler Läufer: Mit Marc und Lara Tortell, Florian Hufer und Luisa Kaltofen nutzten gleich vier von ihnen das starke Teilnehmerfeld dazu aus, um ihre Bestzeit über 1.000m bzw. 800m noch mal nach unten zu korrigieren. Was übrigens bei Lara Tortell der erneuten Verbesserung des Wetterauer Kreisrekordes gleichkommt, der seit diesem 25.9.2011 nun auf 2:35,08 min. steht – herzlichen Glückwunsch, Lara!
Auch wenn die beiden A-Schülerinnen Klara Hufer und Pauline Hein ohne Bestzeit aus ihrem 800m-Rennen herausgingen, standen sie ihren Teamkollegen in puncto Leistungsfähigkeit in nichts nach: Als Zweite (Klara) und Dritte (Pauline) mussten beide innerhalb eines Feldes der hessischen Spitzenklasse lediglich der Hessenbesten Eileen Demes den Vortritt lassen.
Fleißigste Punktesammlerin für den TV Rendel war Hochsprung-Hessenmeisterin Nathalie Reis. Ihren Sieg im Hochsprung flankierte das Talent noch durch zwei 2. Plätze im Hürdenlauf und im Weitsprung, hinzu kommt Platz 5 mit der Staffel – macht insgesamt überragende 62 Punkte, nur der B-Schüler Robin Flach vom TV Nidda holte mehr Punkte für den Wetteraukreis!
Fest in Rendeler Hand war der Auftritt des Team Wetterau im 60m-Hürdenlauf der B-Schülerinnen, wo Verena Roth und Lorina Zapf die Farben der Heimat vertraten. Während Verena in 10,83 s ihr Leistungsvermögen abrief und bei starker Konkurrenz 9. wurde, wuchs ihre Vereinskameradin Lorina über sich hinaus: 10,30 s bedeuteten eine schier unfassbare Leistungssteigerung um 86 Hundertstelsekunden und Platz 2 in der Endabrechnung – Lorina wird man wie auch Verena bei den Hallen-Hessenmeisterschaften im Hürdenlauf wiedersehen!
Zu weiteren Einsätzen für den TV Rendel im Team Wetterau kamen André Philipp (100m, 4x100m-Staffel), Carlotta Jelko (Speerwurf, Kugelstoßen) und Svenja Porep (Hochsprung), wobei Carlotta Jelko (Speer) und Svenja Porep (Hoch) weitere Bestleistungen erzielten.
Die Rendeler Ergebnisse vom Kreisvergleichskampf 2011: M14: Marc Tortell: 6. 1.000m (2:53,22 min.); Florian Hufer: 11. 1.000m (2:55,98 min); André Philipp: 18. 100m (13,29 s) sowie 5. über 4x100m mit André als Startläufer (50,35 s) W15: Nathalie Reis: 1. Hoch (1,65 m), 2. 80m Hürden (12,09 s), 2. Weit (5,06 m) sowie 5. über 4x100m mit Nathalie als Schlussläuferin (51,66 s); Svenja Porep: 15. Hoch (1,40 m) W14: Klara Hufer: 2. 800m (2:27,39 min.); Pauline Hein: 3. 800m (2:30,79 min.); Carlotta Jelko: 15. Kugel (9,26 m), 19. Speer (23,39 m) W13: Lorina Zapf: 2. 60m Hürden (10,30 s); Verena Roth: 9. 60m Hürden (10,83 s) W11: Luisa Kaltofen: 11. 800m (2:45,94 min.) W10: Lara Tortell: 2. 800m (2:35,08 min., Kreisrekord)
Zu den kompletten Ergebnissen der Veranstaltung: hier
Erkältung!! Fabian Menz sagt Berglaufmeisterschaften ab
Hessische Titelkämpfe in Kassel ohne das TVR-Leichtgewicht
23.09.2011
Zwangspause für Fabian Menz (hier mit Trainer Franz Eckhardt)
Karben, 23. September 2011 – Hessische Berglaufmeisterschaften am Herkules in Kassel, 6,2 km und dabei 370 zu überwindende Höhenmeter – wie auf den Leib geschrieben für den leichtgewichtigen Fabian Menz. Doch die Titelkämpfe am Samstag finden ohne den Rendeler A-Jugendlichen statt …
Kleine Ursache, große Wirkung: Eine Erkältung reicht aus, um Fabian einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die anspruchsvolle Strecke erfordert absolute körperliche Fitness …
Fabian wird sich nun ganz auf seine erstmalige Teilnahme am Frankfurt-Marathon am 30. Oktober konzentrieren.
Bestleistungen für Nathalie Reis und Verena Roth!
Formtest der TVR-Schüler beim Sportfest in Egelsbach leidet unter Absagen
11.09.2011
Nähert sich der Bestform: Nathalie Reis
Und auch Verena Roth ist gut drauf
Egelsbach, 11. September 2011 – Der Sinn der Veranstaltung stand schon vorher in Frage: Neben den Läufern Pauline Hein, Klara Hufer, Florian Hufer, André Philipp und Marc Tortell, die ja in Training und in der Vorbereitung auf den Kreisvergleichskampf in Bruchköbel getrennte Wege gehen, mussten auch
Svenja Porep, Lorina Zapf und Carlotta Jelko aus Termingründen passen. Doch die verbliebenen 20 % des TVR-Teams nutzten den Wettkampfreiz und präsentierten sich in überzeugender Form …
Hochsprung-Hessenmeisterin Nathalie Reis ging in Egelsbach in zwei anderen Disziplinen an den Start, in denen sie am 25.9. ihren Wetteraukreis vertreten wird: im 80m-Hürdensprint und im Weitsprung. Wie schon bei ihrem Hochsprung-Auftritt vier Tage vorher in Friedberg, wo sie erst an ihrer Bestleistung scheiterte, erzielte Nathalie erstklassige Leistungen: Die Hürdendistanz schloss sie bei leichtem Gegenwind in 12,16 s ab, nur 8 Hundertstelsekunden über ihrer Bestleistung; und im Weitsprung steigerte sich die begabte Kloppenheimerin sogar auf sehr starke 5,29 m, wobei sie ihre Mitstreiterinnen an diesem Tag um fast einen Meter distanzierte!
Nur für die einzelne Disziplin Hürdenlauf nominiert, konnte sich die zwei Jahre jüngere Verena Roth in Egelsbach voll auf diesen einen Sprint konzentrieren und siegte in 10,72 s – ebenfalls in neuer Bestzeit. Die langbeinige Gymnasiastin scheint daher ebenso gerüstet für den letzten Saisonhöhepunkt wie Nathalie.
In einer Mission ganz anderer Art war die dritte Rendeler Teilnehmerin des Tages, Lara Tortell, unterwegs. Nachdem sie bei den Mehrkampf-Bestenkämpfen Ende August nur denkbar knapp an der neuen Hochsprung-Kreisrekordhöhe 1,28 m gescheitert war, starteten sie und Trainerin Beate Spruck in Egelsbach einen zweiten Versuch – und scheiterten leider erneut. Mit 1,21 stand am Ende immer noch eine erstklassige Höhe für die 10-jährige zu Buche, doch zum Kreisrekord fehlten an diesem Tag 4 cm.
Die Rendeler Ergebnisse von Egelsbach: Nathalie Reis (W15): 1. 80m Hürden (12,16 s), 1. Weit (5,29 m) Verena Roth (W13): 1. 60m Hürden (10,72 s) Lara Tortell (W10): 2. Hochsprung (1,21 m)
Zu den kompletten Ergebnisse der Veranstaltung: hier
14 persönliche Bestleistungen zum Saisonabschluss
Jedermann-Zehnkampf: Verena Reuel endlich über 1,70 – Florian Jadatz stark
11.09.2011
Rena und Flo: zusammen 3,55 m hoch
Drüber! Verena schafft die 1,70m!
Ober-Chiller
Beste weibliche Kugelstoßerin: Julia Jüngling
Zielstrebig
Ehrlich erarbeitete Erschöpfung
Die tolle Riege 3!
Bad Nauheim, 10./11. September 2011 – Saisonende – nach dem Jedermann-Zehnkampf gehen die Rendeler Jugendlichen und Junioren in die Herbstpause. Zum Abschied gab es noch einmal eine Fülle an persönlichen Bestleistungen –darunter zwei tolle Hochsprungsätze von Verena Reuel (1,70 m) und Florian Jadatz (1,85 m) …
Entsprechend des Stellenwertes des Jedermann-Zehnkampfes als lockerer Saisonausklang, bei dem „jeder auch mal was anderes machen kann“, kombinierten sich die Rendeler Leichtathleten zu zweit und nutzten die angebotene Paarwertung der erneut hervorragend organisierten Bad Nauheimer Traditionsveranstaltung. Einzig Florian Jadatz, der sich nach den Ausfällen von Henrike Heuer, Alexa Heyn und Nick Siegrist „opferte“ sowie Urgestein Hans Töpper, der sich das Komplettabenteuer Zehnkampf nicht nehmen ließ, absolvierten alle zehn Disziplinen.
Überragender Teilnehmer aus Rendeler Sicht war Florian Jadatz, der insgesamt vier Bestleistungen (im Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf) erzielte, in seinen stärksten Disziplinen Hürdenlauf und Stabhochsprung die Tagesbestmarken setzte und so in der A-Jugend-Wertung am Ende vorne lag. Hervorzuheben bei ihm neben seiner immer vorhandenen tiefenentspannten Herangehensweise („Jadatzsches Minimalprinzip“) war seine grandiose Hochsprungleistung von 1,85 m. Wer ihn beobachtet, weiß sogleich, dass er eine ungeheure Sprungkraft besitzt – denn die Technik kann es nicht sein, die ihm das Überwinden solcher Höhen gestattet. Die Vermittlung eines gepflegten Flopsprunges wurde bei Florian jedoch keineswegs verabsäumt (Springer mit vergleichbarer Sprungkraft kommen über 2,00m), sondern hat vielmehr schon mehrere Trainer verschlissen …
Eine sehr gute Hochsprungtechnik kann Verena Reuel vorweisen, ihres Zeichens Süddeutsche Vizemeisterin in dieser Disziplin. Ein schwieriges Jahr mit Verletzung und Erkrankung zu strategisch schlecht gewählten Zeitpunkten rundete das Talent in Bad Nauheim mit der Überwindung der „Schallgrenze“ 1,70 m ab – eine Höhe, an der sich Verena über das ganze Jahr immer wieder erfolglos versucht hatte. Die erfreulichen Konsequenzen: 855 Punkte in dieser Disziplin für Verena, 20 cm höher als die zweibeste weibliche Springerin, die zweithöchste an diesem Tag vergebene Punktzahl in einer Einzeldisziplin und gemeinsam mit ihrer Freundin Sarah-Sophie Weil am Ende Platz 2 in der Paarwertung, auch dank weiterer Bestleistungen im Weitsprung (Verena), Kugelstoßen (Sarah) und Speerwurf (Sarah) und einer weiteren weiblichen Tagesbestmarke im 110m-Hürdenlauf für Verena. Besser platziert waren hier nur ihre Teamkameraden Ansgar Wachenfeld und Espen Wick, die vor allem von ihren sehr guten Sprintleistungen, Ansgars neuen Bestmarken im Hoch- und Weitsprung und seinem starken Wettkampfeinstand im Stabhochsprung profitierten und so die ungleiche Paarwertung gewannen.
Seinen mittlerweile dritten oder vierten Frühling erlebt der unverwüstliche Hans Töpper, der beim Bad Nauheimer Jedermann-Zehnkampf Dauergast ist. Trotz weder umfangreicher noch intensiver Vorbereitung gelang dem ehemaligen Kraft-Dreikämpfer ein ausgeglichen guter Zehnkampf mit dem Silberplatz in der Altersklasse M45 als Lohn.
Für eine weitere (weibliche) Tagesbestmarke sorgte Julia Jüngling mit 8,50 m im Kugelstoßen; weitere persönliche Bestleistungen erzielten Jana Prokopp im Weitsprung und Diskuswurf, Marina Pyko und Hanna Schulz, jeweils im Hochsprung sowie André Morillon im Weitsprungmessen.
Der TV Rendel dankt dem LSC Bad Nauheim und der LG Rosbach-Rodheim für die gelungene Ausrichtung mit dem Dauer-Highlight Jens Schulze, der erneut Maßstäbe als fachkundiger Sprecher setzte.
Die Rendeler Ergebnisse beim Bad Nauheimer Jedermann-Zehnkampf: männliche A-Jugend: Florian Jadatz 1. mit 5.373 Punkten (100m 11,79 s, Weit 5,91 m, Kugel 10,79 m, Hoch 1,85 m, 400m 57,56 s, 110m Hürden 14,98 s, Diskus 26,88 m, Stabhoch 3,70 m, Speer 33,81 m, 1500m 5:59,30 min.) M45: Hans Töpper 2. mit 4.688 Punkten (100m 14,00 s, Weit 4,82 m, Kugel 9,55 m, Hoch 1,55 m, 400m 1:07,16 min., 110m Hürden 18,47 s, Diskus 21,86 m, Stabhoch 2,60 m, Speer, 37,86 m, 1500m 6:18,76 min.) Paare: Ansgar Wachenfeld (A-Jugend)/Espen Wick (B-Jugend) 1. mit 4.660 Punkten (Ansgar: 100m 11,58 s, Weit 5,65 m, Hoch 1,70 m, Stabhoch 2,70 m, 1500m 6:04,02 min.; Espen: Kugel 9,65 m, 400m 59,40 s, 110m Hürden 15,23 s, Diskus 23,36 m, Speer 28,43 m)
Verena Reuel/Sarah-Sophie Weil (beide B-Jugend) 2. mit 4.542 Punkten (Verena: 100m 13,87 s, Weit 4,22 m, Hoch 1,70 m, 110m Hürden 18,69s, Stabhoch 2,30 m; Sarah-Sophie: Kugel 7,52 m, 400m 1:10,58 min., Diskus 17,90 m, Speer 25,37 m, 1500m 6:06,63 min.)
Jana Prokopp/Marina Pyko (beide B-Jugend) 3. mit 3.742 Punkten (Jana: 100m 14,16 s, Weit 4,25 m, Diskus 18,53 m, Stabhoch 2,50 m, Speer 19,42 m; Marina: Kugel 8,38 m, Hoch 1,35 m, 400m 1:12,81 min., 110m Hürden 19,26 s, 1500m 7:16,02 min.)
Julia Jüngling (Junioren)/Hanna Schulz (B-Jugend) 7. mit 3.108 Punkten (Julia: 100m 15,15 s, Weit 4,09 m, Kugel 8,50 m, Diskus 19,29 m; 1500m 7:34,63 min.; Hanna: Hoch 1,30 m, 400m 1:13,32 min., 110m Hürden 20,58 s, Stabhoch 2,10 m, Speer 12,87 m)
Zu den kompletten Ergebnissen der Veranstaltung: hier
Rendeler Staffel nicht zu schlagen
Vom Ausflug zum Hoherodskopf-Bergturnfest mit Wanderpokal zurückgekehrt
04.09.2011
Fetter Pokal für den TVR
Marvin Schuch schmeißt den Baumstamm
Sommerrodeln
Hoherodskopf, 4. September 2011 – „Zur Gaudi“ reiste eine kleine Rendeler Delegation zum traditionellen Hoherodskopf-Bergturnfest, einer Veranstaltung des Turnverbandes. Die ersten Fahrten auf der nahen Sommerrodelbahn waren schon unternommen, und der mitgebrachte Grill war bereits heiß, als die Rendeler „Jugendturner und Turner“ (so heißt die Altersklasse im Turnerjargon) zum großen Schlag ausholten …
Im Baumstamm-Weitwurf noch den Teams aus Glauberg und Dauernheim vor allem technisch unterlegen, war der 4x100m-Sprint dann doch eher die Domäne der TVR-Leichtathleten – wenn das Rennen auch in Pendelform ausgetragen wurde, eine im Stadionrund eher ungebräuchliche Art des Kräftemessens. Doch die Rendeler Staffel in der Besetzung Nick Siegrist / Torben Wick / Stefan Erlewein / Espen Wick wechselte gekonnt durch, als hätten sie jahrelang nichts Anderes gemacht – und gewann Lauf, Wettkampf und den äußerst fetten Staffel-Wanderpokal in 49,4 s mit bald drei Sekunden Vorsprung vor der Staffel des TSV Klein-Linden.
Ja, die Sache mit dem Wanderpokal: So eindrucksvoll dieser auch ist, und so viel Furore er in einem traditionellen Turnverein wie dem TV Rendel auch machen wird – er verpflichtet im Prinzip zur Titelverteidigung im nächsten Jahr; mindestens aber muss das Ungetüm nächstes Jahr der Wettkampfleitung wieder übergeben werden, und dann kann man ja eigentlich ohnehin gleich teilnehmen. Inwieweit das mit dem TVR-Wettkampfprogramm 2012 in Einklang zu bringen sein wird, ist offen. Letztlich bleiben die insgesamt 12 vergebenen Wanderpokale, die übrigens allesamt nicht fürs Wandern vergeben werden, ein geschickter Schachzug der Veranstalter zur „Kundenbindung“.
Im Einzelwettkampf waren zuvor noch Jana Prokopp und Marvin Schuch an den Start gegangen. Beide schlugen sich achtbar und belegten im Endklassement den vierten (Jana) bzw. fünften Platz (Marvin).
Der Rest war Grillen, Chillen, Sommerrodeln, also gemütlicher Ausklang – wenn man von Espen absieht, der sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hatte, die Wespenpopulation am Hoherodskopf signifkant zu vermindern und hierbei auf einem guten Weg war …
Die Rendeler Ergebnisse beim Hoherodskopf-Bergturnfest: M16/17: Marvin Schuch: 5. im 3-kampf (26,69 Punkte: 100m 13,00 s, Weit 3,90 m, Kugel 10,96 m) F16/17: Jana Prokopp: 4. im 3-kampf (27,73 Punkte: 100m 14,90 s, Weit 4,17 m, Kugel 7,62 m) Jugendturner/Turner: TV Rendel (Nick Siegrist, Torben Wick, Stefan Erlewein, Espen Wick): 4x100m-Pendelstaffel 1. (49,4 s) Vereinswertung: TV Rendel (Stefan Erlewein, Marvin Schuch, Espen Wick, Torben Wick, Nick Siegrist): Baumstammweitwurf 3. (40,23 Punkte)
Lara Tortell kratzt am Hochsprung-Uraltrekord
TV Rendel mannschaftlich stark, bleibt in Wölfersheim aber ohne Titel
28.08.2011
1,24 m für Lara Tortell
Paul Kalbhenn freut sich über Platz 3 …
… wie auch Chiara Himmel
Gemeinschaftliches Aufwärmen
Rendels Jüngste: Nica Neumaier
Wölfersheim, 28. August 2011 – Der TV Rendel gehört auch bei den Jüngsten erneut zu den stärksten Vereinen des Wetteraukreises. Bei den diesjährigen Mehrkampf-Bestenkämpfen der C- und D-Schüler gingen insgesamt 5 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen in den Karbener Stadtteil. Der ersehnte Kreismeistertitel indes blieb dem Trupp der leitenden Trainerin Beate Spruck verwehrt …
Und am Ende hätte es dann doch noch fast geklappt: Sämtliche anderen Wettbewerbe sind schon beendet, da schickt sich Lara Tortell – nach dem Dreikampf auf Platz 4 liegend – noch mal an, den Punkteabstand zu den vor ihr liegenden Mädchen durch eine fulminante Hochsprungleistung erheblich zu verkleinern. Sie überspringt Höhe um Höhe, schließlich liegt die Latte sogar auf 1,28 m, 3 cm über dem 22 Jahre alten Kreisrekord der Karbenerin Simone Haak … und Lara reißt nur hauchdünn! Nach der Auswertung aller Leistungen steht fest: Genau diese Höhe hätte Lara noch springen müssen, um den Vierkampftitel mit nach Hause zu nehmen, am Ende fehlen gerade einmal vier Wertungspünktchen zu Platz 1, der an Alexandra Göller vom TSV Friedberg-Fauerbach geht.
Trainerin Beate Spruck ist dennoch zufrieden: „Lara ist ja eigentlich keine Mehrkämpferin, damit ist das hier schon ein toller Erfolg!“ Nach den Plänen von Spruck wird Lara Tortell nun beim Schüler-Sportfest in Egelsbach am 11. September noch einen weiteren Angriff auf die Uralt-Bestmarke aus dem Jahr 1989 starten – und dort, ohne schon drei Disziplinen in den Beinen zu haben.
Die zweite (Einzel-)Silbermedaille des Tages für die Rendeler errang der 11-jährige Jonas Taron, der nur einen winzigen Punkt vor Niclas Gottschalk von der LG Altenstadt blieb – kapper geht’s nicht. Eine Klasse für sich aber war Justus Grüsing vom LSC Bad Nauheim. Jener sicherte sich später auch noch souverän den Vierkampftitel der Altersklasse M11, nachdem er mit 1,32 m noch die stärkste Hochsprungleistung des Tages nachgelegt hatte.
Die restlichen Rendeler Silberplätze gehen an die starken TVR-Mannschaften: an die C-Schülerinnen im Dreikampf und im Vierkampf und an die D-Schüler im Dreikampf – ein Zeichen für die gute Nachwuchsarbeit auch in der Breite. Die D-Schülerinnen wurden zudem Dritte im Dreikampf.
Weitere Einzelmedaillen gingen an Chiara Himmel als Dritte im Vierkampf der Altersklasse W11 und an Paul Kalbhenn, der den Dreikampf der M8 ebenfalls als Dritter abschloss. Tagesbestleistungen ihrer Altersklasse erzielten zudem Lara Tortell und Jonas Taron im 50m-Sprint sowie Lara Tortell, Chiara Himmel und Solveig von Arx (W11) im Hochsprung.
Forst, 20. August 2011 – Süddeutsche Meisterschaften sind das rechte Pflaster für Verena Reuel! Mit einem kaum für möglich gehaltenen 2. Platz bei den Süddeutschen B-Jugend Meisterschaften in Forst/Baden sorgte das 17-jährige Rendeler Hochsprungtalent für einen tollen Schlussakkord unter eine für sie nicht ganz nach Plan verlaufene Leichtathletiksaison 2011.
Die Vorgeschichte. Nach überzeugender Hallenrunde und gutem Freiluft-Saisonstart mit schneller Konsolidierung auf einem hohen Leistungsniveau zog sich Verena im Mai eine schmerzhafte Fersenprellung zu – eine Verletzung, die die Klein-Karbenerin auch bei den Hessenmeisterschaften in Kassel noch handicapte. Wo sie dann „nur“ Vierte wurde. Eine Woche später, bei den Titelkämpfen der älteren A-Jugendlichen, musste Verena dann erkrankt komplett passen. Die Folge: neben ein bis zwei entgangenen Medaillen vor allem das Verpassen der Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften und damit des Höhepunktes in einer Saison, in der sich Athletin und Trainer viel vorgenommen hatten. Was blieb, waren die Süddeutschen Meisterschaften im badischen Forst.
Das Drehbuch. 13 gemeldete, 11 antretende Athletinnen, Verena Reuel auf Platz 8 der Meldeliste. Ein tolles Stadion – und sogar endlich so was wie richtiger Sommer.
Seltene Einigkeit demonstrierend, steigen sämtliche Athletinnen bei der Anfangshöhe von 1,60 m in den Wettkampf ein – und überwinden diese Höhe auch geschlossen, Verena wie vier weitere Athletinnen gleich im ersten Versuch. Die nächste Höhe, 1,63 m: Verena reißt im ersten Versuch, ihr Anlauf endet zu nah an der Latte, sie nimmt die Höhe im zweiten. Drei anderen junge Damen ergeht es noch schlechter, sie gehen zu diesem frühen Zeitpunkt aus dem Wettbewerb. Die 1,66 m dann werden zur großen Zitterhöhe, einzig Hessenmeisterin Johanna Michel vom Wetterauer Nachbarn TV Nieder-Weisel nimmt die Höhe gleich im ersten Versuch. Auch Verena Reuel reißt, hat wieder Anlaufprobleme, sie reißt 1x, sie reißt 2x … der Wettkampf spitzt sich für sie zu, ein letzter Versuch bleibt. Ein weiterer Fuß zurück und volle Konzentration. 1.000-mal geübt, doch jetzt gilt es! Anlauf … energischer Absprung … und drüber, Luftsprung von Trainer Joachim Barowski, und Verena bleibt mit einem Kraftakt im Medaillenrennen! Dann liegt die Latte auf 1,69 m, das wäre Verenas neue Bestleistung. Und erst nach dem ersten ungültigen Versuch über diese Höhe bemerken Athletin und Trainer, dass keine weitere Springerin mehr im Rennen geblieben ist, die Silbermedaille ist sicher!
Die Einordnung. Es war ein eigentümlicher Wettkampf, ein Wettkampf in dem Verena einmal mehr enorme Nervenstärke bewies und in dem sich die zum großen Teil höher eingeschätzte Konkurrenz plötzlich in Luft auflöste. Dass es für Rang 1 nicht langte, lag zum einen an einer überragend springenden Johanna Michel, die sowohl die 1,69 m als auch die 1,72 m ebenfalls gleich im ersten Versuch übersprang, zum anderen am weiterhin ungleichmäßigen Anlauf von Verena, der noch höhere Höhen als 1,66 m nicht zuließ. Nichts anderes war auch in den Vorwochen das beherrschende Thema im Training, sodass der 2. Platz zu einer ziemlich unerwarteten, aber dafür umso begeisternderen Angelegenheit wurde!
Süddeutsche Meisterschaften bleiben ein gutes Pflaster für die langbeinige Gymnasiastin: Nach Rang 4 im letzten Sommer und dem Bronzerang bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften nun also Zweite – Verenas bisher größter Erfolg und ein weiterer Glanzpunkt in der TVR-Erfolgsbilanz 2011!
Weniger berauschend lief es leider für Espen Wick, der im 110m-Hürdenlauf am Start war, in 15,71 s eine halbe Sekunde über seiner Bestleistung blieb und nach den Vorläufen als 18. ausschied.
Das dritte Rendeler Eisen im Feuer, Stabhochspringer Stefan Erlewein, verzichtete nach noch nicht abgeschlossener Umstellung auf den neuen, härteren Stab auf den Start in Forst.
Zu den kompletten Ergebnissen der Süddeutschen Meisterschaften in Forst: hier
Durchbruch für Florian Hufer!
TVR-Läufer auf Bestzeitenjagd beim OVAG-Energiecup in Friedberg
17.08.2011
Nun auch unter 3 Minuten: Florian Hufer
Friedberg, 17. August 2011 – Ein schnelles Rennen wünschte sich Trainer Franz Eckhardt von seinen A-Schülern im ersten Bahnauftritt nach der Sommerpause. Vor allem Florian Hufer sollte die zuletzt starken Trainingseindrücke bestätigen und über den Kilometer nun die Dreiminuten-„Schallgrenze“ unterbieten. Dieser tat, wie ihm geheißen …
Der Boden war für den 14-jährigen Florian bereitet; kein Geringerer als Vereinskamerad Marc Tortell, seines Zeichens Bronzemedaillen-Gewinner der Hessenmeisterschaften, spielte den „Hasen“, und mit Leon Bücken vom TV Assenheim sowie André Philipp, dem dritten Rendeler, standen zwei weitere hessische Spitzenathleten im Feld und sorgten für ein insgesamt hohes Niveau. Marc Tortell erfüllte von Beginn an seine Aufgabe und schlug ein hohes Tempo an, dem letztlich nur Florian Hufer und Leon Bücken folgen konnten. Dass Marc durch die durchgängige Führungsarbeit am meisten Körner gelassen haben würde, war klar – und so kam es schließlich zum Zweikampf zwischen Florian Hufer und Leon Bücken, den der Assenheimer am Ende um Haaresbreite für sich entscheiden konnte. Doch auch Florian durfte jubeln, und zwar über seine klare Bestzeit von 2:57,93 min. mit Eintritt in die Hessische Jahresbestenliste!
Im 800m-Lauf der gleichaltrigen Mädchen bekamen es die beiden TVR-Läuferinnen Klara Hufer und Pauline Hein wieder mit Malena Müller, ebenfalls vom TV Assenheim, zu tun – Platz 2 (Klara), 3 (Malena) und 4 (Pauline) der diesjährigen Hessenmeisterschaften unter sich und ebenfalls beste Voraussetzungen für ein schnelles Rennen. Für eine Zeit unter 2:30 min. aber sollte es an diesem Abend nicht reichen: Malena Müller und auch Pauline Hein waren zu weit von ihrer Bestform entfernt, sodass Klara Hufer in 2:31,77 min. einen ungefährdeten Sieg nach Hause laufen konnte.
Die Rendeler Ergebnisse beim OVAG-Energiecup: M14, 1.000m: 2. Florian Hufer (2:57,93 min.), 3. Marc Tortell (2:58,48 min.), 4. André Philipp (3:07,67 min.) W14, 800m: 1. Klara Hufer (2:31,77 min.), 2. Pauline Hein (2:35,16 min.)
Die kompletten Ergebnisse der Veranstaltung finden sich hier.
Karbener Stadtlauf 2011: Und noch mehr Tortell!
Nach Marc, Lara und Noémi nun auch Penelope – Bestzeit für Fabian Menz
14.08.2011
1-km-Siegerin Lara Tortell
3-km-Sieger Marc Tortell
Top-Zeit für Fabian Menz
Karben, 14. August 2011 – Die Schüler-Wettbewerbe des Karbener Stadtlauf standen im Zeichen der Familie Tortell: Mit dem 13-jährigen Marc und seiner vier Jahre jüngeren Schwester Lara konnte der von Großvater Franz Eckhardt und Vater Enrique trainierte Nachwuchs die Sieger der beiden Schülerläufe stellen. Und die noch jüngeren Geschwister, Noémi und Penelope, waren in ihren Läufen zudem noch die Schnellsten ihres Jahrganges.
Die Arbeitsteilung funktioniert zwischen den Geschwistern: Während der 13-jährige Marc zunächst den 3-km-Lauf nach Belieben beherrschte – mit 11:41,40 min. betrug sein Vorsprung respektable auf den nächsten, übrigens zwei Jahre älteren, Läufer 25 Sekunden – „kümmerte“ sich seine vier Jahrgänge jüngere Schwester Lara um die 1-km-Distanz, ließ sich gegen zum Teil drei Jahre ältere Kinder nicht die Butter vom Brot nehmen und hielt sich in 3:17,80 min. vor allem die Konkurrenz aus dem eigenen Lager vom Leib. Höchst bemerkenswert: Sieben der ersten Acht in diesem Lauf waren Talente aus dem TVR-Nachwuchs! Und darunter auch Laras Schwester Noémi als insgesamt Fünfte der Mädchenwertung. Den Tortellschen Erfolg komplett machte schließlich Penelope, die im Bambinilauf über 300m als Gesamt-3. (der Mädchen) die schnellste 6-jährige war.
Doch außer den Tortells gab es noch eine ganze Reihe weiterer Rendeler Protagonisten: 28 TVR-Läuferinnen und -Läufer von 6 bis 60 Jahren erzielten beim diesjährigen Stadtlauf vier 1., fünf 2. und zwei 3. Plätze – eine würdige Bilanz für Karbens Leichtathletik-Verein Nr. 1! Die weiteren Rendeler Sieger heißen Henri Kalbhenn (Jahrgang 2001), der als schnellster Junge im 1-km-Lauf das Ziel exakt 5 Sekunden nach Lara Tortell erreichte, und Henrike Heuer (Jahrgang 1992) als schnellste A-Jugendliche im 10-km-Hauptlauf in 59:26,40 min.
Die traditionell hochkarätigste Konkurrenz ist beim Karbener wie auch bei anderen Stadtläufen über die beliebte 10-km-Distanz anzutreffen. Noch um einiges schneller als Henrike war der 18-jährige Fabian Menz unterwegs: 37:25,50 min. zeigte die Uhr, als Fabian seine 2 Runden Richtung Bahnhof und zurück abschloss und die Zeitschranke in der Rathausstraße durchlief – neue Bestzeit und Platz 2 in der A-Jugend-Wertung für Fabian!
Für die übrigen „Silberränge“ aus Rendeler Sicht sorgten Lauritz Möller im Bambini-Lauf, Luisa Kaltofen und Paul Kalbhenn im 1-km-Lauf (weiblich und männlich) und Julien Hahn im 3-km-Lauf bei den B-Schülern. Neben Penelope Tortell steuerte auch Leon Wiesner (1-km-Lauf) einen dritten Platz bei.
Danke!! 2
Fraport unterstützt Rendeler Leichtathleten mit Kleidungsspende
10.07.2011
Neu eingekleidet
Karben, Juli 2011 – Auch die Fraport hat es sich auf ihre Fahnen geschrieben, den regionalen Sport zu unterstützen. Speziell richtet sich die Hilfe des Flughafen-Betreibers an den Teamsport. „Warum nicht?“ sagten sich die Rendeler Leichtathleten, „wir interpretieren doch bei uns die Leichtathletik als Teamsport …“ Und die Fraport gab den Rendelern Recht und stellte einen 1.000,00-€-Gutschein zur Anschaffung von Teamkleidung zur Verfügung, der nun für einheitliche (über den Trikots zu tragenden) Wettkampf-Shirts verwendet werden soll.
Der erste Einsatz der neuen T-Shirts war allerdings wenig team-like: Bei den Süddeutschen Junioren-Meisterschaften in Eisenberg vertraten lediglich Sprinter Ansgar Wachenfeld (Einer für Alle!) und sein Trainer Joachim Barowski den TVR – was freilich in der Natur eines derart hochrangingen Wettkampfes liegt.
Ein herzlicher Dank an die Fraport und an Torben Wick für seine Initiative!
Ansgar Wachenfeld erreicht Zwischenlauf bei den Junioren
Süddeutsche Meisterschaften 2011: Stefan Erlewein verzichtet
09.07.2011
Im Gleichschritt mit den Besten: Ansgar Wachenfeld (ganz rechts)
Eisenberg, 9. Juli 2011 – Nach den für ihn unglücklich verlaufenen Hessenmeisterschaften – mit ihm fälschlich zugesprochenem Fehlstart – hatten die Süddeutschen Juniorenmeisterschaften für Ansgar Wachenfeld in seinem bisher schnellsten Jahr besondere Bedeutung. Mit der erhofften erneuten Bestzeit im rheinland-pfälzischen Eisenberg wurde es dann trotz der überraschenden Zwischenlaufteilnahme jedoch nichts …
11,48 Sekunden – eine tolle Zeit, auf die sich Ansgar Wachenfeld da in diesem Jahr gesteigert hatte. Doch bei den Süddeutschen Meisterschaften der älteren Juniorenklasse eröffnen 11,48 Sekunden gerade mal die Möglichkeit, hier überhaupt dabei sein zu dürfen – die zweitlangsamste Meldezeit stand für Ansgar zu Buche.
Insofern muss es als klarer Erfolg gewertet werden, dass Ansgar die Vorläufe überstand und den Zwischenlauf erreichte. Mit 11,54 s rief Ansgar im Gegensatz zu einigen seiner Kontrahenten sein Potenzial im Vorlauf ab und sorgte dafür, dass sein Trainer Joachim Barowski zum Telefon greifen und Termine verlegen musste – zwei Stunden (gern in Kauf genommene) Verlängerung im sonnigen Eisenberg! Nach eher mäßigen 11,68 s im allerdings auch etwas von Gegenwind heimgesuchten Zwischenlauf reichte es dann zu Platz 23 für Ansgar gegen die starke süddeutsche Konkurrenz.
In der an Wettkampfhöhepunkten armen zweiten Jahreshälfte soll es für Ansgar nun darum gehen, noch einmal seine Bestzeit leicht nach unten zu korrigieren. Technisch möchte Trainer Joachim Barowski noch am Startverhalten arbeiten und die Oberkörperhaltung optimieren, konditionelle Reserven sollen durch den erstmaligen Einsatz von Bergauf- und -abläufen sowie Zugwiderstandsläufen erschlossen werden.
Das zweite Rendeler „Eisen im Feuer“ Stefan Erlewein wartet noch auf die Lieferung seines neuen Stabes und verzichtete aus Materialnöten auf den Start in Eisenberg.
Danke!! 1
TVR erhält 2.000,- € von Mainova zur Förderung des Amateursports
02.07.2011
Neuer Stab für 4,50-m-Springer Stefan Erlewein
Karben, Juni 2011 – Ein warmer Geldregen für den TV Rendel: Energieversorger Mainova spendet 2.000,- €, um die vielfältige gemeinnützige Arbeit des 1897 gegründeten Vereins aus dem südlichsten Karbener Stadtteil zu unterstützen.
Ein warmer Geldregen, der gerade recht kommt ...
Am Vereinhaus sind Reparaturen durchzuführen, für den Groß-Rasenmäher wird ein Unterstand benötigt, außerdem müssen neue Trikots für die Faustballer und die Leichtathletik-Kinder gekauft werden.
Schließlich können die Leichtathleten nun einen dringend benötigten Stabhochsprung-Stab anschaffen.
Der TV Rendel bedankt sich herzlich für die wertvolle Hilfe!
Hessenmeister! Der dritte Streich für Nathalie Reis!
Rendels Top-Springerin mit den besseren Nerven – Alle Läufer vorne dabei
26.06.2011
Nathalie Reis (links) siegte vor Nathalie Buschung und Hanna Gambetta
Glückwünsche der Geschlagenen
Ganz enges Finale für Klara Hufer
Seltenes Bild: 3x Rendel bei der HM-Siegerehrung
Pech I: Nathalie im Hürdenfinale
Gelnhausen, 25./26. Juni 2011 – Bei den A-Jugend- und Schüler-Hessenmeisterschaften in Gelnhausen war Nathalie Reis das Trumpf-As im krankheits- und urlaubsdezimierten Rendeler Team. Im Dauerduell mit Nathalie Buschung vom TV Eschhofen siegte die Rendelerin wie schon bei den Hallenmeisterschaften aufgrund der geringeren Anzahl an Fehlversuchen – ihr mittlerweile dritter Landesmeistertitel!
Ohne die Urlauber Florian Jadatz und Carlotta Jelko, ohne Amerika-Gast Wiebke Schneider und ohne die erkrankten Verena Reuel und Nina Schulte reiste der TVR in die Barbaroossa-Stadt Gelnhausen. Zudem blieben auch die B-Jugendlichen Nick Siegrist und Espen Wick nach Beendigung der schleppenden Staffelzusammenarbeit mit dem TV Bad Vilbel notgedrungen zu Hause.
Trotz Rückenverletzung mit dabei: die 14-jährige Nathalie Reis, bei der gleich mehrere Physiotherapeuten ganze Arbeit geleistet hatten. Mit Kinesiotapes am Rücken und hochkonzentriert begann Nathalie den am Samstag bei leichtem Nieselregen ausgetragenen Hochsprung-Wettkampf. Ungewohnt war ihr später Einstieg ins Wettkampfgeschehen: Bei 1,59 m war außer ihr nur noch „die andere Nathalie“, Nathalie Buschung vom TV Eschhofen im Wettbewerb, die eine Höhe niedriger mit einem ersten Fehlversuch eingestiegen war. Und nun Nathalie: Anlauf, Absprung, etwas zu dicht an der Matte … die Latte wackelt, doch fällt nicht. Vorteil Nathalie Reis, die Silbermedaille ist bereits sicher!
Bei der nächsten Höhe, 1,62 m, dann doch der Schreckmoment für die Rendeler Delegation: Nathalie springt erneut zu dicht ab und reißt, „die andere Nathalie“ hingegen überfloppt souverän. Nach der Wettkampf-Arithmetik ist nun der Vorteil wieder auf Seiten der Eschhofenerin: Sollten beide Springerinnen an 1,65 m scheitern, wäre sie die Hessenmeisterin.
Pustekuchen: 1,65 meistert Nathalie gleich im ersten Versuch, während „die andere Nathalie“ gleich zwei Fehlversuche hat. Dann die 1,68 m, die für beide Springerinnen Einstellung der Bestleistung bedeuten würde, und die zunehmende Luft- und Bodenfeuchtigkeit macht das Unterfangen nicht einfacher. 1. Versuch der „anderen Nathalie“ … gerissen! 1. Versuch Nathalie Reis … auch gerissen! Versuch Nr. 2 … ein wahrhaft meisterhafter Sprung von Nathalie Buschung mit gehörig Platz zur Latte! Der Druck lastet nun auf dem TVR-Talent, das sich jetzt lange konzentriert … und ebenfalls die 1,68 m im zweiten Versuch nimmt. Was für ein Wettkampf!
Bei 1,71 m war dann für die versammelten Nathalies Endstation, aufgrund der geringeren Anzahl an Fehlversuchen aber heißt die Siegerin Nathalie Reis – der erste Freiluft-Hessenmeistertitel für die Kloppenheimerin!
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Nathalie bei den anderen Disziplinen: Während sie im Hürdenlauf am folgenden Tag Pech hatte und im Endlauf an einer Hürde hängenblieb, den möglichen Sieg aus den Händen gab und Vierte wurde, reichte es im 300m-Lauf „nur“ zum 8. Platz, als die Kraft einfach fehlte.
Die zweite Rendeler Erfolgsgeschichte des Wochenendes schrieben die Läufer: Das fünfköpfige Team platzierte sich in den Altersklassen W14 und M14 komplett unter den besten Acht und gewann dabei zwei Medaillen durch Klara Hufer und Marc Tortell. Klara Hufer lieferte sich im 800m-Finale mit Siegerin Sophia Müller-Dott von der Frankfurter Eintracht ein Herzschlagfinale und unterlag am Ende nur um Sekundenbruchteile – in neuer persönlicher Bestzeit von glänzenden 2:24,66 min.! Die wiedererstarkte Pauline Hein folgte bereits knapp hinter ihr in 2:26,10 min. auf Platz 4!
Bei den Jungen des gleichen Alters setzte sich, wie auch schon im Februar in der Halle, Pascal Iske von der TG Obertshausen durch. Marc Tortell gewann hier Bronze in 2:59,25 min., dreieinhalb Sekunden später folgte Vereinskamerad Florian Hufer auf Platz 5, und André Philipp sicherte sich als 8. in 3:06,89 min. ebenfalls noch die begehrte Hessenmeisterschaftsurkunde – ein begeisterndes Mannschaftsergebnis!
Großes Pech und hinterher eine gehörige Portion Wut im Bauch hatte Ansgar Wachenfeld. Bis in die Haarspitzen motiviert machte sich Ansgar an sein ganz persönliches “Unternehmen Endlauf“ – und wurde jäh gestoppt, als er in seinem Vorlauf wegen angeblichen Fehlstarts disqualifiziert wurde. Der Leser dieser Zeilen mache sich nach Betrachten des beigefügten Videos sein eigenes Bild – er möge vor allem auf die Füße achten …
Als nächstes stehen nun für die Rendeler Jugendlichen und Erwachsenen die Süddeutschen Meisterschaften auf dem Programm, die am 9./10. Juli in Eisenberg/Pfalz bzw. am 20./21. August in Forst/Baden ausgetragen werden.
Die Rendeler Ergebnisse bei den Hessenmeisterschaften in Gelnhausen im Überblick: männliche A-Jugend: Ansgar Wachenfeld: disq. im 100m-Vorlauf W15: Nathalie Reis: 1. Hochsprung (1,68 m), 4. 80m Hürden (Vorlauf 12,08 s, Endlauf 12,38 s); 8. 300m (45,26 s) W14: Klara Hufer: 2. 800m (2:24,66 min.); Pauline Hein: 4. 800m (2:26,10 min.) M14: Marc Tortell: 3. 1.000m (2:59,25 min.); Florian Hufer: 5. 1.000m (3:02,71 min.); André Philipp: 8. 1.000m (3:06,89 min.)
Lara Tortell und Kjell Bischoff räumen ab
TV Rendel beherrscht beim Dortelweiler Sportfest den Jahrgang 2001
19.06.2011
Überfliegerin Lara Tortell (Mitte) mit Teamsiegerinnen Chiara Himmel und Luisa Kaltofen
Das Team von Dortelweil (nicht ganz vollständig)
Dortelweil, 19. Juni 2011 – Lara Tortell und Kjell Bischoff waren die Joker beim Auftritt von Rendels (durch drei B-Schüler ergänztem) C- und D-Schüler-Bereich im benachbarten Dortelweil. Sie gewannen beide sowohl den Dreikampf als auch mit großem Vorsprung den anschließenden Vierkampf. Außerdem führte Lara ihr Team zu einem überlegenen Sieg in der Mannschaftswertung. Doch auch die Auftritte einiger anderer junger Talente machen Hoffnungen für die Mehrkampfbestenkämpfe Ende August in Wölfersheim.
Auch dieses Jahr ließ es sich der TV Rendel nicht nehmen, beim Schüler-Sportfest in der unmittelbaren Dortelweiler Nachbarschaft dabei zu sein. Nach den kurzfristigen Absagen von Lorina Zapf, Ramona Faber und Diana Citaku zählte des Team noch 20 Köpfe, das die überraschend umfangreiche Trainergarde Beate Spruck, Julia Jüngling, Nicole Rothenbücher, Marvin Schuch und Fabian Müller ins Rennen schickte.
Am hellsten leuchtete an diesem wechselhaften Sommertag einmal mehr der Stern der 10-jährigen Lara Tortell, die in sämtlichen Disziplinen Bestleistungen erzielte und überhaupt nur im Ballwurf anderen Mädchen den Vortritt ließ. Was Lara mit so hervorragenden Leistungen wie 8,10 s über 50m, 3,92 m im Weitsprung und 1,20 m im Hochsprung noch fast ihren Sieg im Dreikampf gekostet hätte, dünne 9 Punkte betrug am Ende der Vorsprung vor der Altenstädter Weitsprung-Kreismeisterin Gina Glaub, die zwar in ihrer Spezialdisziplin unter ihren Möglichkeiten blieb, aber im Ballwurf fast 60 Punkte gutmachte. Zusammen mit Michelle Kubach (W11), Chiara Himmel (W11), Laura Schulte (W10) und Niniel Houck (W11), die sich als zweitschnellste Sprinterin ihrer Altersklasse ein besseres Einzelergebnis durch einen, sagen wir: suboptimalen Ballwurf verbaute, gewann Lara dann auch noch die C-Schülerinnen-Mannschaftswertung im Dreikampf.
Das männliche Pendant zu Lara ist der ebenfalls 10-jährige Kjell Bischoff, der in diesem Jahr vom TV Petterweil nach Rendel gewechselt ist. Seine Leistungen im Gesamten waren nicht ganz so spektakulär wie die von Lara – dafür konnte er 34,00 m weit werfen, was zu einer für Mehrkämpfer günstigen Ausgeglichenheit in seinem Disziplinenbild (sofern er als amtierender Hochsprung-Kreismeister auch seine Möglichkeiten in eben dieser Disziplin abruft, in Dortelweil blieb er mit 1,08 m diesmal unter seinen Möglichkeiten) und ebenfalls zu Platz 1 in Dreikampf und Vierkampf führte. Für die Mehrkampfkreismeisterschaften gehört Kjell zu den heißen Favoriten.
Weitere Podestplatzierungen gab es für Philipp Strunk (M12) als 2. im Vierkampf und 3. im Dreikampf, Michelle Kubach (W11) als 2. im Dreikampf und 3. im Vierkampf, Paul Kalbhenn (M8) als 2. im Dreikampf (mit schnellster Sprintleistung), Jonas Taron (M11), der in beiden Mehrkämpfen Bronze holte, Rebecca Stephan (W12) als 3. im Vierkampf sowie Laura Schulte (W10) mit Platz 3 im Dreikampf.
Alle Rendeler Ergebnisse von Dortelweil:
W13:
Verena Roth: 4. 4-kampf, 4. 3-kampf (75m: 10,94 s; Weit: 4,19 m; Ball: 28,00 m; Hoch: 1,28 m)
W12:
Rebecca Stephan: 3. 4-kampf, 4. 3-kampf (75m: 11,57 s; Weit: 4,00 m; Ball: 26,50 m; Hoch: 1,08 m)
W11:
Michelle Kubach: 3. 4-kampf, 2. 3-kampf (50m: 8,14 s; Weit: 3,64 m; Ball: 19,50 m, Hoch: 1,12 m);
Luisa Kaltofen: 4. 4-kampf, 8. 3-kampf (50m: 9,08 s; Weit: 3,20 m; Ball: 20,00 m; Hoch: 1,16 m);
Chiara Himmel: 4. 3-kampf (50m: 8,48 s; Weit: 3,29 m; Ball: 21,00 m);
Niniel Houck: 7. 3-kampf (50m: 8,09 s; Weit: 3,23 m; Ball: 13,50 m);
Mannschaft Lara Tortell – Michelle Kubach – Chiara Himmel – Laura Schulte – Niniel Houck: 1. 3-kampf
W10:
Lara Tortell: 1. 4-kampf, 1. 3-kampf (50m: 8,10 s; Weit: 3,92 m; Ball: 21,00 m, Hoch: 1,20 m);
Laura Schulte: 3. 3-kampf (50m: 8,64 s; Weit: 3,28 m; Ball: 22,00 m);
Klara Babiuch: 10. 3-kampf (50m: 8,64 s; Weit: 3,32 m; Ball: 12,50 m)
M12:
Philipp Strunk: 2. 4-kampf, 3. 3-kampf (75m: 11,51 s; Weit: 3,88 m; Ball: 34,00 m; Hoch: 1,16 m)
M11:
Jonas Taron: 3. 4-kampf, 3. 3-kampf (50m: 7,98 s; Weit: 3,72 m; Ball: 39,00 m; Hoch: 1,00 m)
M10:
Kjell Bischoff: 1. 4-kampf, 1. 3-kampf (50m: 8,15 s; Weit: 3,67 m; Ball: 35,00 m; Hoch: 1,08 m);
Tom Bobe: 12. 3-kampf (50m: 9,22 s; Weit: 2,89 m; Ball: 20,00 m)
M8:
Paul Kalbhenn: 2. 3-kampf (50m: 8,85 s; Weit: 2,86 m; Ball: 25,00 m);
Piet Stobbe: 4. 3-kampf (50m: 9,45 s; Weit: 2,70 m; Ball: 22,50 m);
Luca Neumaier: 6. 3-kampf (50m: 9,93 s; Weit: 2,75 m; Ball: 23,50 m)
M7:
Lauritz Möller: 6. 3-kampf (50m: 10,15 s; Weit: 2,20 m; Ball: 16,50 m)
W7:
Nika Neumaier: 10. 3-kampf (50m: 11,27 s; Weit: 2,14 m; Ball: 9,50 m);
Skadi Houck: 12. 3-kampf (50m: 11,28 s; Weit: 2,20 m; Ball: 6,50 m)
Espen Wick Vizehessenmeister!
Rendeler Hoffnung auf Hochsprung-Gold erfüllen sich nicht – Jana Prokopp 6.
19.06.2011
Espen Wick am Vortag des Hürdenfinales am Herkules
Diesmal Bronze für Nathalie
„In diese Richtung springen!“
Kassel, 18./19. Juni 2011 – Während die Goldträume der angeschlagenen Rendeler Hochsprung-Asse Verena Reuel und Nathalie Reis bei den Leichtathletik-Hessenmeisterschaften der B-Jugendlichen und Erwachsenen im böigen Wind des Kasseler Auestadions zerstoben, war Hürdensprinter Espen Wick auf die Sekunde topfit – deutliche persönliche Bestzeit im Endlauf der Hessenmeisterschaften und Rang 2!
Große Verletzungssorgen im Vorfeld der Landesmeisterschaften: Verena Reuel und Sarah Lindemann laborieren an Fußverletzungen, bei Nathalie Reis ist es das Iliosakralgelenk, bei Marina Pyko eine Handverletzung und bei Svenja Porep die Knie … die TVR-Mannschaft in der weiblichen B-Jugend ist arg lädiert. Während die in diesem Jahr so starke 4x100m-Staffel als Konsequenz dieser pathologischen Hitparade nicht an den Start gehen konnte, bissen Verena Reuel und die hochgemeldete A-Schülerin Nathalie Reis auf die Zähne, um zumindest ihre sehr guten Chancen im Hochsprung zu wahren.
Vier Mädchen lagen von der Meldeliste her nur um einen cm getrennt quasi gleichauf in Front: Die beiden Kadermitglieder Johanna Michel (TV Nieder-Weisel) und Nathalie Buschung (TV Eschhofen) und eben die beiden TVR-Talente. Der von Windböen in Mitleidenschaft gezogene Wettkampf begann gut für die Rendelerinnen, die zunächst ohne Fehlversuch blieben. Und Nathalie Reis hielt sich auch noch schadlos, als Verena, wie auch Johanna Michel und Nathalie Buschung die Latte zum ersten Mal abwarfen. Die entscheidende Höhe im Wettbewerb sollten die 1,61 m sein: Verena und Nathalie reißen beide im ersten Versuch, während ihre Mitstreiterinnen die Höhe auf Anhieb meistern. Anlaufprobleme für Verena und Nathalie: Sie kommen ein ums andere Mal zu nah an die Matte und haben einen ungünstigen Absprungwinkel. Während Nathalie im zweiten Versuch die Höhe nimmt, muss dann auch Verena die Segel streichen: Aus bei 1,64 m, zum ersten Mal in diesem Jahr! Doch sie wirkt müde, erschöpft und durch ihren lädierten Absprungfuß abgelenkt, am nächsten Tag wird sie dann auch krank sein.
Für die anderen drei Springerinnen endet der Wettkampf ebenfalls bereits bei der nächsten Höhe, 1,67 m, höhengleich. Aufgrund des einen Fehlversuchs bei 1,61 m bleibt für Nathalie die Bronzemedaille – was aber immer noch ein beachtlicher Erfolg in der höheren Altersklasse ist!
Noch besser machte es Hürdensprinter Espen Wick, der die Abwesenheit einiger seiner stärksten Konkurrenten an diesem Tag rigoros ausnutzte und in neuer persönlicher Bestzeit von 15,21 s über 110m Hürden Vizehessenmeister wurde.
Tags zuvor im 100m-Flachsprint lief es für Espen noch nicht rund – doch die Entscheidung, in Kassel zu übernachten und so vielleicht eine Spur ausgeruhter zu sein, machte sich bezahlt, und der gebürtige Offenbacher konnte in seinem bislang schnellsten Hürdenrennen seinen bislang größten Erfolg bei Hessenmeisterschaften feiern!
Auf die Minute topfit präsentierte sich auch Jana Prokopp, die nach dem Ausfall von Regionalmeisterin Sarah Lindemann als einzige Rendelerin im Stabhochsprung an den Start ging. Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung um weitere 10 cm auf 2,70 m, was am Ende Rang 6 für die kleine Blondine bedeutete.
Einer Materiallotterie fiel Stefan Erlewein, Rendels bester Athlet im Erwachsenenbereich, zum Opfer. Nach erheblichen Trainingsfortschritten hat Stefan noch nicht den geeigneten Stab für seine neuen Kraftwerte gefunden. Die Rückkehr zu den weicheren Stäben gelang ihm bei den Kasseler Titelkämpfen nicht, sodass er ohne gültigen Versuch blieb.
Die Rendeler Ergebnisse bei den Hessenmeisterschaften in Kassel: Erwachsene: Stefan Erlewein: o. g. V. im Stabhochsprung weibliche B-Jugend: Nathalie Reis: 3. im Hochsprung (1,64 m); Verena Reuel: 4. im Hochsprung (1,61 m); Jana Prokopp: 6. im Stabhochsprung (2,70 m) männliche B-Jugend: Espen Wick: 2. im 110m-Hürden-Lauf (Vorlauf 15,57 s, Endlauf 15,21 s), 11. im 100m-Lauf (Vorlauf 12,15 s)
Geheimnis gelüftet: Sie flüchten vor dem Regen ins selbstgebaute „Iglu“
Bundesjugendspiele 2011: TVR erneut an der Seite der KSS
An drei Anlagen Weitsprungleistungen von zwei Klassenstufen erfasst
16.06.2011
Akkurate Arbeit der TVR-Helfer
Bauchlandung und Spaß dabei …
„In diese Richtung springen!“
Voller Einsatz der Kurt-Schumacher-Schüler
Danke auch für die Unterstützung der TG-Volleyballer!
Karben, 16. Juni 2011 – Auch in diesem Jahr waren die Helfer des TV Rendel wieder da, als es für die Kurt-Schumacher-Schule darum ging, bei den Bundesjugendspielen die leichtathletischen Leistungen ihrer 5. und 6. Klassen zu ermitteln. Dabei stammten die meisten Einsatzkräfte von der Schule selbst; als Mitglieder der TVR-Leichtathletik-Talentförderung bzw. als TVR-Kampfrichter sind sie aber zudem dicht am Wettkampfgeschehen dran und so bestens mit dem Weitsprung vertraut.
Koordiniert durch Abteilungsleiter Joachim Barowski, der sich extra für die Veranstaltung Urlaub genommen hatte, begannen die TVR-Helfer bereits um 7.30 Uhr mit der Präparation der Anlage. Der Sand wurde gewässert und in der Grube nach vorne geschippt, um für eine gerade Aufsprungfläche auf Niveau des Anlaufes zu sorgen. Die Hilfskräfte an diesem Tag waren zum Teil hochkarätig: Mit Florian Jadatz und Marvin Schuch waren zwei ausgebildete Kampfrichter mit von der Partie, die erst im März ihren Grundlehrgang absolviert hatten und die Bundesjugendspiele mit ihrer besonderen Regelkompetenz unterstützten. Und dass mit Nathalie Reis, Verena Reuel, Sarah Lindemann, Jana Prokopp und Florian Jadatz gleich mehrere hessische Spitzenathleten an der Grube standen, wussten wohl nur die Wenigsten.
Die Betreibung von drei Weitsprunganlagen parallel erlaubte eine zügige Abwicklung der Engpassdisziplin Weitsprung – sodass es zu keinerlei ernstzunehmender Verzögerung kam. „Der Durchfluss am Weitsprung war absolut problemlos, und wir blieben jederzeit im Zeitplan“, zieht Joachim Barowski ein positives Fazit.
Neben seiner Aufgabe als Koordinations- und Kontrollinstanz hatte der Abteilungsleiter so auch noch genügend Zeit, die eine oder andere Einladung für ein Probetraining beim TV Rendel loszuwerden. „Die meisten auffälligen Leistungen stammen von Kindern, die bereits bei einem der Karbener Leichtathletikvereine aktiv sind. Aber ein paar unbekannte Gesichter sind doch immer wieder dabei!“ umschreibt Joachim Barowski seine eher mäßigen Sichtungserfolge.
Doch die Hauptziele der Veranstaltung sind andere: nämlich den TV Rendel als führenden Karbener Leichtathletikverein zu positionieren, beim Nachwuchs selbst und bei der Schule – und durch die Schule als zuverlässiger Partner wahrgenommen zu werden.
Weitere feste Bestandteile im Bereich der Schulkooperation sind die Bundesjugendspiele der Selzerbachschule und die alljährlichen Karbener Grundschulmeisterschaften, zu denen alle Karbener Grundschulen eingeladen werden.
Hier sind Rendels jüngste Regionalmeisterinnen!
Paula Hergenröder, Leonie Zuber und Noémi Tortell siegen in der Langstaffel
15.06.2011
Tolle Mannschaftsleistung der C- und D-Schüler
Regionalmeisterin mit den D-Schülerinnen: Noémi Tortell
Die C-Schülerinnen holten sich Bronze
Jügesheim, 15. Juni 2011 – Wenn die Größeren Pause machen, springen die Jüngsten ein! Bei den Langstaffel-Meisterschaften der Leichtathletik-Region Rhein-Main war der TVR zwar nur mit vier Staffeln aus dem C- und D-Schülerbereichs vertreten – doch einen Titel gab es trotzdem, dazu zwei Bronzemedaillen!
Während sich die bärenstarken A-Schüler-Teams des TV Rendel nach ihrem grandiosen Auftritt bei den Langstaffel-Hessenmeisterschaften in Wehrheim (siehe Bericht „Rendeler A-Schülerinnen stürmen zum Hessenmeistertitel!“ ((bitte dorthin verlinken))) auf die Einzel-Landesmeisterschaften am 25./26. Juni in Gelnhausen konzentrieren und eine harte Trainingseinheit zu bewältigen hatten, reiste Beate Spruck mit ihrem Trainerteam und 12 motivieren C- und D-Schülern, die Rendeler Farben in Jügesheim in den 3x800m- bzw. 3x.1000m-Staffelrennen zu vertreten.
Erstmals am Start mit zwei Staffeln waren damit auch Rendels Allerjüngste, die Kinder aus dem D-Schülerbereich, d. h. der Jahgränge 2002 und jünger – die sich auf Anhieb in die vorderen Ränge liefen!
Einen hervorragenden 3. Platz in 12:43,39 min. und damit die Bronzemedaille über 3x1.000m erreichten die TVR-D-Schüler, die in dem frisch gebackenen 1.000m-Kreismeister Paul Kalbhenn, Luca Neumaier und Piet Stobbe mit drei Jungen aus dem jüngeren Jahrgang 2003 der Doppelaltersklasse an den Start gingen – ein wirklich toller Erfolg bei starker Konkurrenz! Der natürlich auch auf den ganz großen Coup im nächsten Jahr hoffen lässt, wo die drei dann in unveränderter Besetzung gegen Gleichaltrige bis Jüngere laufen könne ….
Diesem Erfolg wollten die Mädchen eine halbe Stunde später über 3x800m nicht nachstehen, und sie fanden günstige Umstände vor: Nur zwei Teams wagten den Vergleich mit den eigentlich gar nicht so furchterregend wirkenden Rendeler Lauf-Ungeheuern. Und Küken Paula Hergenröder als Startläuferin, Leonie Zuber in der Mitte und Noémi Tortell als Schlussläuferin machten für den TV Rendel seinen bisher größten D-Schüler-Erfolg klar und wurden in 10:22,92 min. Regionalmeisterinnen! Herzlichen Glückwunsch Paula, Leonie und Noémi!
Hoch eingeschätzt war das Rendeler C-Schülerinnen-Team über die gleiche Distanz, das mit Vize-Kreismeisterin Luisa Kaltofen, der dritten der heimischen Titelkämpfe Chiara Himmel sowie 800m-Kreisrekordlerin Lara Tortell an den Start ging. Doch die drei Mädchen trafen auf geballte Hanauer Lauf-Power: Sowohl Platz 1 als auch Platz 2 gingen an die überlegenen Teams des hessischen Laufprimus SSC Hanau-Rodenbach. Der Podestplatz wurde jedoch verteidigt: Nach zwei 2. Plätzen in den Vorjahren nun Rang 3 für Luisa und Lara, diesmal mit Chiara Himmel anstatt Rebecca Stephan (2010) bzw. Milena Poellath (2009) in ihrer Mitte und in 8:26,58 min. knapp 25 Sekunden schneller.
Mit Rang 8 einen guten Mittelfeldplatz in 11:272,9 min. schließlich erreichte die vierte Rendeler Staffel, die C-Schüler, die in der Besetzung Bent Stobbe, Kjell Bischoff und Henri Kalbhenn am Start waren und letztlich dem hohen Tempo der Spitze in diesem 3x1.000m-Finale nicht folgen konnten.
„Drei Medaillen bei vier Staffeln, das ist ein Super-Ergebnis!“, zeigte sich Beate Spruck über das Abschneiden Ihrer Schützlinge hocherfreut. In der Tat: Rendels Lauftrainer Franz Eckhardt und Enrique Tortell dürfen sich auf talentierte Kinder in den nachrückenden Jahrgängen freuen!
Zu den kompletten Ergebnissen der Langstaffel-Regionalmeisterschaften
Ansgar Wachenfeld testet für die Hessenmeisterschaften
Luft nach oben in Bischofsheim, aber Parkscheibe gewonnen
13.06.2011
Stolz wie Ansgar
Startkonzentration
Bischofsheim, 13. Juni 2011 – Für Ansgar Wachenfeld ging es am Mainspitz-Dreieck darum, sich die nötige Wettkampfhärte für die Hessenmeisterschaften in zwei Wochen in Gelnhausen zu holen. Mit 11,75 s und 11,71 s blieb er in den beiden 100m-Sprints des Tages beim Hürdenmeeting in Bischofsheim noch klar über seiner Bestzeit …
Sowohl sein bisher bestes Jahr als Sprinter als auch leichter Gegenwind in Bischofsheim können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ansgar in seinen Wettkämpfen noch ein wenig Konstanz fehlt. In Bischofsheim waren es zwei eher verbaselte Starts und Reserven im Kniehub im hinteren Abschnitt des Sprints, die eine Annäherung an die Bestzeit von 11,48 s verhinderten. Trainer Joachim Barowski will die Trainingsarbeit in den nächsten beiden Wochen darauf abstimmen: „Genau dazu brauchen wir diese Vorbereitungswettkämpfe, um diese Hinweise zu erhalten“, bleibt er optimistisch.
Einen Hinweis erhielt auch der Veranstalter in Bischofsheim, dass Ansgar als Sieger bei den A-Jugendlichen eine Parkscheibe (mit integriertem Verbauchsrechner auf der Rückseite) dem für diesen Platz eigentlich vorgesehenen Preis, der praktischen Taschenlampe, vorziehen würde. Dem Athletenwunsch wurde dann auch prompt Rechnung getragen, sodass Ansgar nun das Equipment seines ersten Fahrzeugs vervollständigen kann.
Eine andere Randnotiz des Tages sorgte für deutlich weniger Freude, wenn auch hoffentlich für einigen Lernerfolg bei Ansgar: Befüllt man einen Stoffbeutel mit Spikes, Handy, mp3-Player und einer Plastikflasche mit Apfelsaftschorle, kann es zu bösen Überraschungen kommen, schmeißt man diesen Beutel dann über ein zu überkletterndes Tor. Wir drücken aufrichtig die Daumen.
Espen Wick baut Hürdenbestzeit weiter aus
Pfingstsportfest in Bruchköbel: TV Rendel mit vielen Ausfällen
12.06.2011
The Eye of the Tiger
Freude über Platz 1
Zwangspause für Rena
Bruchköbel, 12. Juni 2011 – Der TV Rendel ist eine Woche vor den Hessenmeisterschaften der Erwachsenen und B-Jugendlichen bzw. zwei Wochen vor den Titelkämpfen für die A-Jugendlichen und Schüler weiter kräftig am Hinken. Gerade mal Jana Prokopp, Florian Jadatz, Espen und Torben Wick konnten ihren Wettkampf in Bruchköbel wie geplant absolvieren …
Den positivsten Akzent an diesem eher tristen Rendeler Wettkampftag setzte Espen Wick, der seine 110m-Hürden-Bestzeit von den Regionalmeisterschaften in Wiesbaden nicht nur bestätigte, sondern sogar um eine weitere Zehntelsekunde ausbauen konnte: 15,37 s zeigte die Uhr am Ende der 10 Hürden langen Strecke – bei erheblichen Reserven im Startabschnitt, wie Espen selbst ausgemacht haben wollte.
Mehr Sorgenfalten auf den Rendeler Trainerstirnen dürfte da schon die Fußverletzung von Verena Reuel verursacht haben. Bei übersprungenen 1,61 m war für Verena Schluss, sie verzichtete sicherheitshalber auf weitere Sprünge und brach den Wettkampf auf Platz 2 liegend ab. Ob ihr Start bei den Hessenmeisterschaften gefährdet ist, wird sich erst in den nächsten Tagen erweisen.
Wackelig ist die Lage auch bei den Rendeler Stabhochsprunghoffnungen für die Hessenmeisterschaften: Während bei Regionalmeisterin Sarah Lindemann und bei Florian Jadatz (3,62 m in Bruchköbel) das Timing zurzeit nicht richtig stimmt, laboriert Stefan Erlewein seit Pfingstmontag an einer Knieverletzung, die er sich im Training zugezogen hat. Den besten Eindruck hinterlässt zurzeit Jana Prokopp, die in Bruchköbel erst an der neuen Bestleistung von 2,62 m scheiterte.
Nichts Positives gibt es von den Rendeler Flachsprintern zu berichten. Espen Wick (12,17 s) blieb ) in Bruchköbel über 100m ebenso wie sein Bruder Torben über die doppelte Distanz (25,14 s) unter seinen Möglichkeiten. Und Svenja Porep musste ihren ersten Wettkampf nach einem Dreivierteljahr Verletzungspause nach dem Vorlauf (14,07 s) wegen erneuter Kniebeschwerden abbrechen.
Die Rendeler Ergebnisse vom Pfingssportfest: männl. Jugend A: Florian Jadatz: Stabhoch 3,62 m (2.); Torben Wick: 200m 25,14 s (4.) männl. Jugend B: Espen Wick: 110m Hürden 15,37 s (1.), 100m: 12,17 s (11.) weibl. Jugend B: Jana Prokopp: Stabhoch 2,52 m (1.); Verena Reuel: Hoch 1,61 m (danach Wettkampf abgebrochen) W15: Svenja Porep: 100m 14,07 s, auf Endlauf verzichtet (7.)
Vorbeigesprungen!
Rebecca Stephan fehlen 5 Punkte – Verena Roth glänzt über die Hürden
10.06.2011
Guter Hürdeneinstand für Beccy
Freundinnen auf Platz 1 und 2
Verena zieht voll durch
Friedberg, 10. Juni 2011 – Da war wohl mehr drin! Am Ende dürfte sich Rebecca Stephan wohl selbst in den Hintern gebissen haben – 5 Punkte fehlten zum Meistertitel, nachdem sie zuvor im Weitsprung einen knappen halben Meter unter ihrer Bestleistung geblieben war und damit die zehnfache Menge an Punkten verschenkt hatte …
Der Wettkampf hatte gut begonnen für die talentierte 12-jährige, die sich in ihrem ersten Hürdenlauf wacker schlug und mit 12,07 s Zeitschnellste war. Dann der Weitsprung: zu starke Oberkörpervorlage, zu großer letzter Schritt und, dadurch bedingt, fehlende Höhe … und für Beccy, die in diesem Jahr schon 4,33 m gesprungen war, standen nur enttäuschende 3,87 m zu Buche – zu wenig, um die bärenstarke Werferin Lynn Hamburger von der LG Altenstadt genügend zu distanzieren. Da half auch die knappe Bestleistung im folgenden 75m-Sprint wenig, nach dem Ballwurf (27,00 m) lag Rebecca um 105 Punkte hinter der Mitstreiterin zurück, ein fast uneinholbarer Rückstand vor dem abschließenden 800m-Lauf. Rebecca mobilisierte im 800m-Lauf noch einmal alles – doch der Rest von 5 Punkten gleich etwas mehr als eine Sekunde sicherte Lynn Hamburger den Sieg.
Bei den um ein Jahr älteren Mädchen waren Verena Roth und Lorina Zapf konkurrenzlos – in des Wortes tatsächlicher Bedeutung. Als einzige Teilnehmerinnen an ihrem Fünfkampf konnten sie nicht einmal eine offizielle Kreismeisterschaft austragen, da hierfür mindestens drei Teilnehmer am Start sein müssen. Im Rendel-internen Freundinnen-Duell behielt schließlich Verena Roth die Oberhand, nicht zuletzt auch dank ihres überragenden 60m-Hürdensprints in der ausgezeichneten Zeit von 10,77 s. Die Überraschung des Tages war aber dennoch Lorina Zapf, die nach langer Verletzungspause mit vier Bestleistungen in fünf Disziplinen ein überzeugendes Wettkampf-Comeback feierte; vor allem ihre Hürden- und Ballwurfleistung wusste Lorina erheblich zu verbessern.
Die drei Rendeler Fünfkämpfe in Friedberg: Altersklasse W12: Rebecca Stephan 2. mit 1.950 Punkten (75m: 12,00 s; 800m: 2:51,73 min.; 60m Hürden: 12,07 s; Weitsprung: 3,87 m; Ballwurf: 27,00 m) Altersklasse W13: Verena Roth 1. mit 2.162 Punkten (75m: 11,02 s; 800m: 2:58,93 min.; 60m Hürden: 10,77 s; Weitsprung: 4,37 m; Ballwurf: 28,00 m); Lorina Zapf 2. mit 2.141 Punkten (75m: 11,16 s; 800m: 2:54,38 min.; 60m Hürden: 11,16 s; Weitsprung: 4,32 m; Ballwurf: 28,50 m)
Verena Reuel mit A-Quali wie aus heiterem Himmel
TVR-Jugendliche lassen beim Friedberger Sportfest die Bestleistungen purzeln
08.06.2011
Neue schnelle Beine für Verena Reuel (rechts)
Fortschritt auch für Jana Prokopp!
Rendeler Doppelsieg bei der männlichen A-Jugend
Friedberg, 08. Juni 2011 – Der TV Rendel ist für die Hessenmeisterschaften in den nächsten Wochen gut vorbereitet: Beim Abendsportfest in Friedberg konnten die Athleten in den schwarzen TVR-Trikots gleich reihenweise persönliche Bestleistungen aufstellen – allen voran Hochspringerin Verena Reuel, die sich in 13,22 s über 100m in dieser für sie untergeordneten Disziplin sogar noch für die Landestitelkämpfe in Kassel qualifizierte.
Rückblick. September 2009, der letzte 100m-Sprint von Verena Reuel, die sich fortan auf den Hochsprung als klare Kerndisziplin konzentrieren wird. 14,88 s. Zu durchwachsen, um hierrein weitere Arbeit zu investieren. Keine verkehrte Richtungsentscheidung, entwickelt sich Verena doch in den nächsten Monaten zu einer der besten Hochspringerinnen ihres Alters in Süddeutschland – die für die kommenden Landesmeisterschaften am 18. Juni in Kassel nun auch als eine der ersten Anwärterinnen auf die Goldmedaille gilt.
Dann Anfang Mai 2011: Eher zum sportlichen Ausgleich und als Beitrag zum Teambuilding formieren die Rendeler Trainer eine neue B-Jugend-Staffel, mit dabei und fortan Rendels schnellstes Staffelglied: Verena Reuel. Gute Trainingseindrücke, noch besserer Auftritt bei den Kreismeisterschaften in Bad Nauheim, der mit dem Titelgewinn endet. Für Trainer Joachim Barowski stand fest, ohne freilich etwas an der Hochsprung-Ausrichtung von Verena ändern zu wollen: „Da tut sich was!“
Und was sich tut: 13,22 s benötigte die langbeinige Klein-Karbenerin nun beim Abendsportfest in Friedberg für die 100m, eine Verbesserung um 1,66 Sekunden – ein Quantensprung in den Dimensionen des Sprints, wo Hundertstelsekunden über Sieg und Niederlage entscheiden, und zudem bedeutet diese Zeit das Erreichen der A-Qualifikationsnorm für die Hessenmeisterschaften! (Wo Verena freilich dann auf den Start verzichten wird, zu nah liegen Vorlauf und Zwischenlauf im Zeitplan am Hochsprung …)
Eine ganz ähnliche Geschichte lässt sich über Jana Prokopp erzählen – mit den nicht minder beeindruckenden Eckpunkten 15,08 s und 13,83 s, nur 13 Hundertstelsekunden an der B-Quali für die Hessenmeisterschaften vorbei; eine kleine Sensation für die kleine Jana!
Gemeinsam mit Marina Pyko, die ebenfalls im 100m-Einzelstart Bestleistung erzielte (14,12 s) und der noch angeschlagenen Sarah Lindemann, die daher auf den Einzelstart verzichtete, verbesserten Verena und Jana auch die Bestzeit der 4x100m-Staffel klar auf 52,64 s, und das trotz eher mittelmäßiger Wechsel. Für die Hessenmeisterschaften strebt die Staffel eine um mindestens 1,5 Sekunden schnellere Zeit an – ein durchaus realistisches Ziel.
Ein hervorragendes Gesamtergebnis bei den jungen Damen – und die Herren der Schöpfung standen dem wenig nach: Sowohl Ansgar Wachenfeld (11,48 s) als auch Florian Jadatz (11,67 s), beide bereits für die Hessenmeisterschaften qualifiziert, verbesserten nochmals ihre persönliche 100m-Bestmarke. Florian Jadatz ließ noch einen weiteren persönlichen Rekord folgen: 23,83 s benötigte er für die 200m-Distanz (aus Gründen der Diskretion müssen wir an dieser Stelle jedoch auf die Nennung seiner alten Bestmarke verzichten).
Nicht ganz nach Plan lief es an diesem Tag einzig bei Espen Wick, der in 11,96 s zwei Zehntel hinter seiner tollen bei den Regionalmeisterschaften in Wiesbaden gelaufenen Zeit zurückblieb. Die Möglichkeit zur Konsolidierung bietet sich für ihn aber bereits am Pfingstsonntag, wenn das TVR-Team in Bruchköbel an den Start gehen wird.
Die Rendeler Ergebnisse vom Abendsportfest: männl. Jugend A: Florian Jadatz: 100m 11,67 s (2.), 200m 23,83 s (1.); Ansgar Wachenfeld: 100m 11,48 s (1.) weibl. Jugend B: Jana Prokopp: 100m 13,83 s (2.); Marina Pyko: 100m 14,12 s (4.); Verena Reuel: 100m 13,22 s (1.); Stafffel Jana Prokopp – Verena Reuel – Sarah Lindemann – Marina Pyko: 4x100m 1. (52,64 s) männl. Jugend B: Espen Wick: 100m 11,96 s (4.)
Rendeler A-Schülerinnen stürmen zum Hessenmeistertitel!
Pauline Hein, Nina Schulte und Klara Hufer mit Start-Ziel-Sieg – Jungen 5.
02.06.2011
Rendeler Siegerinnen
Klara Hufer bringt die Goldmedaille ins Ziel
Und auch die Jungs schielen schon aufs Podest
Wehrheim, 2. Juni 2011 – Pauline Hein, Nina Schulte und Klara Hufer sind Hessenmeisterinnen! In einem mutig von der Spitze weg bestrittenen Rennen verwies das TVR-Trio bei den beispielhaft organisierten Langstaffel-Hessenmeisterschaften in Wehrheim/Ts. die Teams der Frankfurter Eintracht und der LG Odenwald im 3x800m-Lauf auf die Plätze und vergoldete damit die Silbermedaille aus dem letzten Jahr. Die Staffel der gleichaltrigen Jungen mit André Philipp, Florian Hufer und Marc Tortell überzeugte 80 Minuten vorher mit Platz 5 ebenfalls.
Welch ein Kraftakt und welch eine Sensation: Von Beginn an setzte sich Team Rendel, zunächst in persona Pauline Hein, an die Spitze des Feldes und bestimmte das Renntempo – und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Alle Unbekannten der kniffligen Wettkampfgleichung lösten sich binnen der siebeneinhalb Minuten des Rennens zugunsten der von Franz Eckhardt und Enrique Tortell glänzend eingestellten TVR-Equippe in Wohlgefallen auf: Die zuvor über ein halbes Jahr lang verletzte Pauline Hein lief in ihrem erst zweiten Wettkampf der Saison ihre 800m-Teilstrecke wie selbstverständlich bereits wieder unter 2:30 min. und übergab das Staffelholz bereits mit 20 m Vorsprung; Nina Schulte hielt die hoch eingeschätzte Sophia Müller-Dott (LG Eintracht Frankfurt) nicht nur auf Distanz, sondern baute den Vorsprung sogar noch aus, als hätte sie nie etwas anderes getan, als ein Rennen allein von der Spitze weg und ohne Orientierung am Feld zu bestreiten; und Klara Hufer, die 800m-Hessenmeisterschaftsdritte aus der Halle, rettete einen kleinen, aber völlig ausreichenden Vorsprung auf eine wie entfesselt laufende Eintracht-Schlussläuferin Lorena Keil ins Ziel. Es war ein Rennen, in dem alle drei TVR-Mädchen ihr Herz in die Hand nahmen, über sich hinauswuchsen und den Lohn ihrer Mühen mit einer glänzenden Zeit von 7:33,81 min. verdient einfuhren!
Noch kniffliger war die Wettkampfgleichung für den männlichen Teil der bärenstarken Rendeler A-Schüler-Mannschaft über die 3x1.000m-Distanz, gehören doch André Philipp, Florian Hufer und Marc Tortell allesamt dem jüngeren Jahrgang der Doppelaltersklasse an. Mit anderen Worten: Der 5. Platz in 9:04,27 min. darf nicht nur als respektables Ergebnis in knallhartem Konkurrenzumfeld, sondern getrost auch als vielversprechende Visitenkarte für nächstes Jahr gewertet werden; 2012 wird das ausgeglichene Rendeler Team sicher zu den Titel-Mitfavoriten gehören.
Das erfolgreiche Trainer-Duo Franz Eckhardt und Enrique Tortell nimmt nun die Schüler-Hessenmeisterschaften in den Einzeldisziplinen am 25./26. Juni in Gelnhausen fest ins Visier, wo es für den TV Rendel wieder um Medaillen geht.
Hier geht’s zu den Ergebnissen der Langstaffel-Hessenmeisterschaften.
Gold für Lara Tortell, Kjell Bischoff und Paul Kalbhenn
Wieder Heimspiel bei den C-/D-Schüler-Bestenkämpfen
29.05.2011
Enge Entscheidungen in Karben
Jüngstes Rendeler Lauftalent: Paul Kalbhenn
Volle Ränge an der Waldhohl
Lara Tortell gewann erneut die 800m
Das Catering klappte bestens
Karben, 29. Mai 2011 – Erneut hatten sich die Rendeler Verantwortlichen die Ausrichtung der Kreisbestenkämpfe in den Einzeldisziplinen für C- und D-Schüler (11-jährige und jünger) gesichert – was gute Einnahmen bedeutete, aber auch eine Menge Arbeit mit 200 naturgemäß schwer kontrollierbaren jungen Athleten und ungefähr ebenso vielen noch weniger kontrollierbaren Eltern. Sportlich wiederholte der TVR ungefähr sein Ergebnis aus dem vergangenen Jahr: wieder drei Goldmedaillen, eine Silbermedaille weniger, dafür aber vier Bronzemedaillen mehr.
Einmal mehr erfolgreichste TVR-Athletin war Lara Tortell (Altersklasse W10), die insgesamt vier Medaillen gewann: Ihrem erwarteten souveränen 800m-Sieg in 2:46,85 min. ließ Lara zwei Silbermedaillen im Hochsprung (hochgemeldet zur Alterklasse W11, 1,15 m) und – gemeinsam mit Chiara Himmel, Michelle Kubach und Niniel Houck – mit der 4x50m-Staffel (31,57 s) sowie die bronzene Plakette im 50m-Sprint in 8,49 s folgen, womit sie zu einer der Königinnen der Bestenkämpfe wurde!
Fast ebenso erfolgreich war einer von Rendels Allerjüngsten: Paul Kalbhenn tat es Lara gleich, nur fehlte ihm die Hochsprung-Platzierung, eine Disziplin, die freilich für seine Altersklasse M8 noch gar nicht angeboten wird. Platz 3 im 50m-Sprint (9,19 s), Platz 2 in der 4x50m-Staffel mit Luca Neumaier, Piet Stobbe und Finn Schlarb (37,12 s) – und der Titel des Kreisbesten im 1.000m-Lauf, den er im Stadtduell mit 12 Sekunden Vorsprung vor 50m-Sieger Finn Termersch (TG Groß-Karben) in 3:47,78 min. gewann.
Der dritte Sieg an diesem hochsommerlichen Frühlingstag ging an den Neu-Rendeler Kjell Bischoff, der mit der Tagesbesthöhe von 1,21 m den Hochsprung der Alterklasse M10 gewann. Sein Sprungtalent ließ er auch im Weitsprung aufblitzen: 3,86 m reichten für Kjell hier zum dritten Platz.
Für zwei Medaillen reichte es zudem für die 11-jährige Luisa Kaltofen (Platz 2 über 800m in toller Bestzeit von 2:50,28 min. sowie Platz 3 im Hochsprung mit 1,15 m) und für die gleichaltrige Chiara Himmel, die ihrem Staffelsilber noch den 3. Platz im 800m-Lauf folgen ließ. Die Liste Rendeler Kinder auf dem Siegerpodest wird komplettiert durch Emily Heilmann (W8, 3. über 50m in 9,06 s), Bent Stobbe (M10, 2. im Ballwurf mit 34,50 m) und Jonas Taron (M11, 3. im Hochsprung mit 1,00 m).
Im Kreisvergleich liegt der TV Rendel mit seiner Ausbeute an vorderen Plätzen gut im Rennen. Denn die Wetterauer Nachwuchsförderung ist ausgeglichen wie selten zuvor, davon zeugt nicht zuletzt die Vergabe von mindestens je einem Kreismeistertitel an jeden der 15 teilnehmenden Vereine – offenbar macht in unserem Leichtathletik-Kreis so mancher seine Hausaufgaben!
Überraschend nachdrücklich traten in diesem Jahr die LG Altenstadt und der TV Echzell in Erscheinung, die sich mit jeweils 5 Kreismeistertiteln an Position 2 und 3 des Medaillenspiegels schoben – hinter dem nach wie vor führenden Verein, dem TSV Friedberg-Fauerbach, der seine Vormachtstellung in diesem Jahr aber allein seinem überragenden Abschneiden in der Altersklasse W11 verdankte, wo er fünf seiner acht Goldmedaillen gewann. Für den TV Rendel blieb in dieser inoffiziellen Wertung Platz 4, goldmedaillengleich mit dem ebenfalls überraschend starken SV Gronau.
Im vierten Jahr in Folge fanden die Bestenkämpfe der Jüngsten nun im Karbener Stadion an der Waldhohl statt – begründet sich hier eine kleine Tradition? Erstmals allerdings nach zehn Jahren Rieping- und Excel-Zeit griff das Wettkampfbüro um den 19-jährigen Torben Wick auf ein Windows-basiertes Leichtathletik-Auswertungsprogramm zurück – was die Arbeit erleichterte, aber in diesem ersten Durchlauf auch für ein paar unerwartete neue Probleme sorgte.
Auffällig ist, dass es in der Organisation der Veranstaltungen langsam zu einer Art Wachablösung kommt: Immer mehr zentrale Positionen werden von jungen Mitgliedern der Abteilung übernommen. Gesteuert und gestützt von alten Hasen wie Sabine Wick, Beate Spruck, Lothar Beier, Björn Brüning oder Joachim Barowski liegen sowohl das Wettkampfbüro, als auch die Ansprache und die Tontechnik nun in der Hand von Athleten oder ehemaligen Athleten aus dem Jugend- und Juniorenbereich. Hinzu kommen auch bei Kampfrichtern immer mehr junge Rendeler Kräfte nach.
Letztlich wurde die Veranstaltung sicher und überraschend routiniert, wenn auch am Ende mit einiger Verzögerung über die Bühne gebracht.
Die Rendeler Top-3-Ergbnisse vom 29. Mai in der Übersicht: W11: Chiara Himmel: 3. 800m (3:06,78 min.); Luisa Kaltofen: 2. 800m (2:50,28 min.), 3. Hochsprung (1,15 m); Lara Tortell: 2. Hochsprung (1,15 m); C-Schülerinnen-Staffel (Chiara Himmel – Michelle Kubach – Lara Tortell – Niniel Houck): 2. 4x50m (31,57 s) W10: Lara Tortell: 1. 800m (2:46,85 min.), 3. 50m (8,49 s) W8: Emily Heilmann: 3. 50m (9,06 s) M11: Jonas Taron: 3. Hochsprung (1,00 m) M10: Kjell Bischoff: 1. Hochsprung (1,21 m), 3. Weitsprung (3,86 m); Bent Stobbe: 2. Ballwurf (34,50 m) M9: D-Schüler-Staffel (Luca Neumaier – Piet Stobbe – Paul Kalbhenn – Finn Schlarb): 2. 4x50m (37,12 s) M8: Paul Kalbhenn: 1. 1.000m (3:47,78 min.), 3. 50m (9,19 s)
Zu den kompletten Ergebnissen der Kreisbestenkämpfe geht´s hier.
Weitere Berichte über die Aktivitäten der Rendeler Leichtathleten finden Sie in unserem Archiv.