5. Platz bei Süddeutschen für Verena Reuel
TVR-Hochspringerin überzeugt und stellt den B-Jugend-Kreisrekord ein
21.08.2010
Verena Reuel springt 1,66 m
Urkundenübergabe
Verena mit Joachim Barowski, leitender Trainer
Schwäbisch Gmünd, 21. August 2010 – Erneut hat sich die 16-jährige Verena Reuel als echter Wettkampftyp erwiesen:
Mit geringem Trainingspensum und auch einer der niedrigsten Meldeleistungen zu den Süddeutschen B-Jugend-Meisterschaften
angereist, legte das TVR-Talent im badischen Schwäbsich Gmünd einen super-konzentrierten Wettkampf hin, steigerte ihre
Bestleistung um 4 cm auf die Kreisrekordhöhe von 1,66 m und sicherte sich einen sehr guten fünften Platz inmitten der
süddeutschen Hochsprungelite.
Seit Jahren das leidige Thema bei Verena sind die fortwährenden Kniebeschwerden, eine Auswirkung des Längenwachstums
der gertenschlanken Klein-Karbenerin. Die Rendeler Trainer reagieren auf diesen Umstand mit sehr vorsichtig dosiertem
Training, das genügend Pausen vorsieht – und notgedrungen auch mit der geduldigen Hinnahme zusätzlicher Zwangspausen,
wenn sich die Knie eben dennoch wieder störend bemerkbar machen.
Seit Herbst 2009 trägt diese Behutsamkeit Früchte: Zunächst die bemerkenswerte Steigerung der persönlichen Bestleistung
um 13 cm bei den Kreismeisterschaften in Karben, dann Platz 10 bei den hessischen Hallenmeisterschaften (bei nur 3 cm
Rückstand auf den Bronzenrang). In diesem Sommer schließlich zunächst der Regionalmeistertitel in Neu-Isenburg, dann
Rang 4 bei den hessischen Freiluft-Titelkämpfen in Wetzlar – und nun Platz 5 bei den Süddeutschen, Verenas bisher
größter Erfolg!
Mit ihrer bisher höchten Höhe: Nach einem unnötigen Fehlversuch über ihre Einstiegshöhe 1,55 m und den jeweils im ersten
Versuch übersprungenen 1,60 m und 1,63 m – das schon neue Bestleistung – überwand Verena im dritten Versuch auch die
Kreisrekordhöhe von 1,66 m – eine Energie- und Nervenleistung, nachdem sie den Anlauf bereits einmal wegen zu großer
Lattennähe abgebrochen hatte.
Verena Reuel gehört mit Stefan Erlewein, Nathalie Reis und Espen Wick in die Reihe der hoffnungsvollen Rendeler
Talente, die symbolhaft für den nächsten Schritt in der Rendeler Leistungsförderung stehen: der Schritt über
Hessen hinaus.
Für Verena Reuel geht es nun bis zu den Hallenmeisterschaften im Winter darum, ihre Belastungsverträglichkeit
sukzessive zu erhöhen – auf die Vorsicht und Sorgfalt des Rendeler Trainergespanns kann sie dabei weiterhin
bauen.
Zu den Ergebnissen der Süddeutschen B-Jugend-Meisterschaften: hier
Nathalie Reis Nr. 8 in Deutschland!
DM-Urkunde bei strömendem Regen gesichert – und Potenzial für mehr
15.08.2010
Auf dem DM-Siegerpodest: Nathalie Reis (ganz rechts)!
Dauerregen in Hannover
Nathalie beim Hürdensprint
Anschwitzen am Vortag mit Freundin Svenja Porep
Hannover, 15. August 2010 – Längst nicht alles lief nach Wunsch – doch Nathalie Reis
biss sich bei den völlig verregneten Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der A-Schülerinnen
in Hannover durch und sicherte sich die begehrte Deutsche-Meisterschafts-Urkunde
– der bisher größte Erfolg der jungen Karbenerin!
Deutsche Meisterschaften – der TV Rendel ist endlich wieder dabei!
Nathalie Reis hatte sich im Blockmehrkampf Sprint/Sprung (100m, 80m Hürden, Hochsprung,
Weitsprung, Speerwurf) Anfang Juni sehr souverän für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert und reiste mit der zehntbesten
Meldeleistung und dem erklärten Ziel, eine Top-Ten-Platzierung zu erreichen,
nach Hannover. Es war klar, dass die Konkurrenz sehr eng zusammenliegen und es knapp
werden würde. Und der Wettkampf hielt, was er versprach …
Erste Disziplin: Speerwurf
Wackelig zwar und erst im dritten Versuch, aber dennoch absolut zufriedenstellend, weil
mit neuer Bestleistung, startet Nathalie mit 27,21 m in den Mehrkampf-Tag – Platz 10 nach
der ersten Disziplin. Im Training hatte sich das Nervenspiel angekündigt: Mit hohem Wurfpotenzial
ausgestattet, fehlt der Ballwurf-Kreisrekordlerin mit dem sperrigeren Gerät noch die Konstanz.
Zweite Disziplin: 80m-Hürden-Sprint
Ganz klar eine der Stärken der erst 13-jährigen Nathalie. In 12,47 s bleibt die Vize-Hessenmeisterin
in dieser Disziplin an diesem Tag 2 Zehntelsekunden über ihrer Bestleistung – am Ende bedeutet die Leistung
ein Nachvornerücken auf Rang 6, aber zu wenige Punkte, um wirklich entscheidenden Boden auf die starke
Konkurrenz gutzumachen.
Dritte Disziplin: Hochsprung
Die Paradedisziplin Nathalies. 1,66 m stehen in diesem Jahr bereits für das TVR-Talent
zu Buche, ebenfalls Kreisrekordhöhe. Das Ziel muss sein, jetzt ein dickes Punktepolster
nach hinten anzulegen. Doch bei 1,48 m eine böse Wendung des Schicksals: fortwährender,
zum Teil heftiger Regen im Erika-Fisch-Stadion, dem Schauplatz der Veranstaltung.
Gerade im Hochsprung, wo Standfestigkeit im Absprung Voraussetzung
für hervorragende Ergebnisse ist, rücken da die Leistungen zusammen. Nathalie macht das
Beste aus der Situation, überspringt 1,48 m im dritten Versuch und steigert sich noch
auf für das Wetter glänzende 1,56 m – der viertbesten Höhe der Konkurrenz. Wieder einen Rang gutgemacht, Platz 5.
Vierte Disziplin: Weitsprung
Doch dann der kleine Einbruch. Schwierigkeiten mit dem Weitsprung-Anlauf, der sich auf der
nassen Bahn natürlich verändert – nur 4,69 m. Da auch viele Mitstreiterinnen ähnliche Probleme
haben, verliert Nathalie „nur“ zwei Plätze und liegt nach vier Disziplinen also auf dem 7. Platz.
Das Finale: 100m-Lauf
Die jungen Athletinnen liegen im Ergebnistable auch zum Teil nur hauchdünn auseinander, und gerade
Nathalie tummelt sich in einem Pulk von sieben, acht quasi gleichwertigen Schülerinnen. Der Sprint:
13,43 Sekunden über 100m, fast eine halbe Sekunde über der Bestzeit. Aber was ist diese Zeit auf der regennassen Bahn wert?
Dann der Ergebnisaushang – 2.617 Punkte, Jubel, beste Hessin und trotz miserabler Bedingungen noch neue Blockmehrkampf-Bestleistung für Nathalie
und Rang 8 im nationalen Teilnehmerinnenfeld. Der lange nasse Tag geht mit einem großen Erfolgserlebnis zu Ende!
Freude machen auch die sehr guten Perspektiven von Nathalie. Platz 8 könnte für das hochbegabte
Rendeler Talent nur eine Durchgangsstation sein. Bei etwas kontinuierlicherem Training und Erschließung
der erheblichen Technikreserven in den Disziplinen Weitsprung und Speerwurf kann Nathalie im kommenden
Jahr vielleicht sogar die Spitze angreifen.
Zur kompletten Ergebnisliste der Deutschen Meisterschaften
„Rendel röstet“ reloaded!
Zweiter Besuch der TVR-Fördergruppe im Strandbad Spessartblick
10.08.2010
Die strahlende Siegergruppe …
… doch auch die „Loser“ machen eine gute Figur!
Großkrotzenburg, 10. August 2010 – Aufgrund der hohen und durchaus penetranten Nachfrage
fand eine RR-Aktion erstmals in der TVR-Geschichte zweimal in einem Jahr statt: Zwölf
Leichtathleten, darunter der harte Gruppenkern, machten sich einen knappen Monat nach
„Rendel röstet I“ erneut auf den Weg nach Großkrotzenburg …
Und es gab ein zweites Novum: Erstmals klappte die Anreise ohne Trainerfahrzeug und
ohne Elternhilfe! Ein klares Zeichen dafür, wie sich die Zeiten beim TV Rendel geändert
haben: Die Leichtathleten verfügen über eine starke Jugendmannschaft, deren Mitglieder
nach und nach in den Erwachsenenbereich streuen! So durfte sich Achim auch endlich mal
zurücklehnen und sicher wie in Abrahams Schoß von Julia ans Ziel chauffieren lassen.
Und, was Achim besonders freut, auch wieder zurück (tja, Chance verpasst …)!
Im Vergleich zur Mutterveranstaltung am 6. Juli wurde der Chill- und Dümpelanteil zum
Leidwesen einiger Chiller und Dümpler durch eine See-Olympiade – das Team Torben, Nick,
Sarah L., Isi siegte hier mit 5 – 3 Punkten – jäh abgekürzt. Die Disziplinen
„Schnappschuss“, „Inselturnen“, „Schätzen und Merken“ und „Hängebrückenstaffel“
stellten einen klaren Kontrast zum üblichen Wettkampfprogramm dar – und eröffneten
Einblicke in völlig neue, durchaus förderungswürdige Begabungen der Athleten: Sarah L.
und Lotti erwiesen sich als begnadete Bodypainting-Talente, Jana schaffte es spielerisch,
mit Nase und Ohr gleichzeitig den Boden zu berühren, und überhaupt ist der allgemeine
Geisteszustand der Gruppe weitaus besser als gemeinhin angenommen: Von 42 unzusammenhängenden
in rascher Folge vorgelesenen Begriffen merkte sich die Gruppe 29! Das ergibt 69 %
schlau!! Die sportliche Leitung wird nun entsprechende Veränderungen des Wettkampfprogramms
beim HLV beantragen.
Viel zu schnell für Teile der Gruppe ging auch dieser Tag am See zu Ende. Vieles spricht
aber dafür, dass es im nächsten Jahr zur nächsten (und übernächsten?) Fortsetzung
kommen wird …
Sieg im Wohnzimmer für Marc Tortell und Klara Hufer
TVR-Athleten beim Karbener Stadtlauf – TV Rendel dominiert den 1km-Lauf
8.08.2010
Marc Tortell in Führung
Karbener Lauf-Königin: Klara Hufer
Margit Stadtmüller war gut dabei
Karben, 8. August 2010 – Mit überraschenderweise siebzehnköpfigem Team nahm der TV Rendel
beim Karbener Stadtlauf 2010 teil, den Ortsnachbar KSV Klein-Karben wieder mustergültig
über die Bühne brachte. Überragend: einmal mehr der jüngere Rendeler Läufer-Nachwuchs.
Doch auch einige TVR-Senioren ließen sich vom zum Teil herrlichen Regenwetter verlocken …
Fast doppelt so viele Rendeler Läufer wie erwartet konnten die Leichtathletik-Verantwortlichen
in der Ergebnisliste der Veranstaltung zählen. Viele TVR-Mitglieder hatten sich
eigenständig auf den Weg nach Klein-Karben gemacht (was ja auch nicht gerade eine
Gewalttour ist).
Die Glanzlichter aus Rendeler Sicht setzten aber wieder einmal die eher bekannten Gesichter.
Andi Matthies entschied sich erstmals für die 10km-Distanz und wurde in anständigen 36,44 min.
(nach Zieleinlauf wie immer: „Ich bin noch gar nicht richtig fertig …“) Zweiter bei den
A-Jugendlichen. Denselben Platz belegte Sarah-Sophie Weil im 5,4km-Jederfraulauf, und
auch A-Schülerin Charlotte Maurer kam als Dritte über 3km noch aufs Podest.
Erdrückend aber dann die Dominanz der Rendeler Schüler über die Mittelstreckendistanz
von 1km, wo es sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen zu ungefährdeten
Doppelsiegen im quasi eigenen Wohnzimmer kam: Marc Tortell kontrollierte in
hervorragenden 3:12,6 min. auch seinen Kollegen aus der 3x1.000m-Hessenmeister-Staffel
Florian Hufer, der in 3:22,9 gerade noch das Familienduell gegen seine
Zwillingsschwester Klara gewinnen konnte. Klara wiederum erwehrte sich mit sieben
Sekunden Vorsprung noch der vier Jahre jüngeren Lara Tortell, deren Zeit von 3:30,1
für süße 9 Jahre freilich vom Feinsten ist. Die 10-jährige Rebecca Stephan schließlich
machte den Rendeler Triumph als Vierte der Mädchenwertung perfekt.
Doch auch die Senioren konnten einige vordere Plätze zur Rendeler Erfolgsbilanz
beisteuern: Mit Alexandra Lamprecht (6. über 10km), Margit Stadtmüller (6. über 5,4km),
Jürgen Braun (7. über 5,4km), Ludger Dreischhoff (8. über 21,1km) und Walter Hanisch
(10. über 5,4km) platzierten sich fünf von ihnen in den Top Ten.
Die Ergebnisse der Rendeler Teilnehmer beim Karbener Stadtlauf: 21,1km: Ludger Dreischoff (M55): 21. in 1:51:53,0 Std. 10km: Andreas Matthies (mJA): 2. in 36:44,0 min.; Alexandra Lamprecht (W35): 6. in 60:41,9 min.; Genoveva Hudy (W40): 14. in 65:17,5 min.; Peter Lotze (M45): 13. in 47:12,9 min. 5,4km: Sarah-Sophie Weil (W): 2. in 27:52,2 min.; Margit Stadtmüller (W): 6. in 30:10,7 min.; Hannah Tabea Zang (W): 14. in 40:43,6 min.; Jürgen Braun (M): 7. in 29:37,9 min.; Walter Hanisch (M): 10. in 29:52,0 min. 3km: Charlotte Maurer (Schülerinnen A): 3. in 15:27,6 min. 1km: Klara Hufer (W): 1. in 3:23,6 min.; Lara Tortell (W): 2. in 3:30,1 min.; Rebecca Stephan (W): 4. in 3:45,9 min.; Cornelia Schwarz (W): 13. in 4:55,2 min.; Marc Tortell (M): 1. in 3:12,6 min.; Florian Hufer (M): 2. in 3:22,9 min.
Das komplette Ergebnis des Karbener Stadtlaufs 2010 findet sich unter „ERGEBNISLISTEN“ bei folgendem Link.
Stefan Erlewein erneut bei DM-Termin krank
Geschichte wiederholt sich: TVR-Hürdentalent verzichtet auf seinen Einsatz
7.08.2010
Anwärter auf den goldenen Pechvogel 2010: Stefan Erlewein
Karben, August 2010 – Wie in der Hallenrunde so hat Stefan Erlewein auch in der
Bahnsaison Pech: Sowohl die Landesmeisterschaften als auch der große Saisonhöhepunkt,
die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm, sind einem hartnäckigen
bakteriellen Infekt zum Opfer gefallen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der
Hürdensprinter, der in diesem Jahr 14,60 s über 110m Hürden zu Buche stehen hat, damit
weiter den Tribut an das Pfeiffersche Drüsenfieber entrichtet, das ihn im Frühjahr 2009
ereilt und sein Immunsystem geschwächt hat. Der TV Rendel wünscht gute Besserung!
Comeback des TVR bei Süddeutschen Meisterschaften
Espen Wick überzeugt und wird 11. – Sarah Lindemann muss passen
25.07.2010
Espen guter Dinge am Vorabend
Harter Kampf im Zwischenlauf
Nach dem Wettkampf Entspannung im Whirlpool
St. Wendel, 24./25. Juli 2010 – Mit einem überzeugenden 80m-Hürden-Wettkampf hat Espen
Wick für ein gelungenes Comeback des TV Rendel bei Süddeutschen Meisterschaften gesorgt.
In 11,57 Sekunden qualifizierte sich das Sprinttalent zwar nicht für den Endlauf im
saarländischen St. Wendel, die hervorragende neue Bestzeit bedeutet aber erneut einen
Schritt nach vorne!
Mehr als zehn Jahre war der TV Rendel nicht bei Süddeutschen Meisterschaften vertreten – das bisher
so erfolgreiche Jahr 2010 sorgte fast zwangsläufig auch in dieser Hinsicht für Abhilfe.
Und zwar in Person des 15-jährigen Sprinters Espen Wick. Der Hürden-Regionalmeister hat
in diesem Jahr einen Riesenschritt nach vorne gemacht und konnte ruhigen Gewissens den
Schritt auf die höhere Ebene wagen. Die Hessenmeisterschaften verpasste Espen noch aus
schulischen Gründen, dafür war er in St. Wendel auf die Minute topfit: In 11,74 s
verbesserte er im Vorlauf bereits seine bisherige Bestzeit (11,77 s) knapp; im
Zwischenlauf dann sorgte Espen mit 11,57 s für eine aus seiner Sicht echte Knallerzeit,
die in einem hochklassigen Teilnehmerfeld Rang 11 bedeutete.
Dem Hürdenerfolg am Samstag ließ Espen am Sonntag noch seinen Auftritt über die 100m-Flachdistanz
folgen. Mit seiner Vorlaufzeit von 12,45 s konnte der großgewachsene Büdesheimer trotz klarer
Gegenwind-Benachteiligung hier nicht ganz zufrieden sein – vielleicht hatten die Sprints am
Vortag doch zu viele „Körner“ gekostet …
Das Comeback der Rendeler Leichtathletik bei Süddeutschen Meisterschaften hätte noch um einiges
größer und lauter ausfallen können – doch mit Stefan Erlewein (krank), Nick Siegrist (Urlaub)
und Staffel-Schlussläuferin Nathalie Reis (Urlaub) hatte der TV Rendel gleich mehrere Ausfälle
zu beklagen. Hinzu kam kurzfristig noch Sarah Lindemann, die sich kurz vor den Meisterschaften
noch eine dicke Erkältung zuzog und so ebenfalls passen musste.
Zu den Ergebnissen der Süddeutschen Schülermeisterschaften: hier
Im Gammeltempo von Löhnberg nach Fürfurt
Rendel rudert 2010: Rendeler Leichtathleten lassen sich mal so richtig treiben
20.07.2010
Atemberaubende Action
Die beiden Chefschleuser
Im „Katamaran“
Lahn, 20. Juli 2010 – Nicht das erste Mal, aber das erste Mal sooo langsam legte die
Leichtathletik-Fördergruppe des TV Rendel paddelnd ein paar Kilometer auf der Lahn zurück:
Knapp fünfeinhalb Stunden Minimalanstregung für die 15 km Lahn zwischen Löhnberg und Fürfurt
sind Ausweis eines beispiellosen körperlichen Sparprogramms. Das Resultat: über eine Stunde
Verspätung gegenüber dem augeklügelten „Timing“ von Achim.
Verspätet waren die zehn anderen Teilnehmer bereits zu Beginn, weil sie auf Nummer
Elf warteten. (Wir bitten um Verständnis, dass aus Datenschutzgründen an dieser Stelle
verschwiegen werden soll, um wen es sich bei Nummer Elf handelt.) Zwei Gewinner gab es so aber schon
vor der Abreise: Rena und Isi errieten als einzige den Verspätungsgrund („Verschlafen“),
die anderen Tipps, nach denen Sarah L. den „Treffpunkt verpeilt“ habe oder „noch beim
Schminken“ sei, erwiesen sich leider als falsch. Dass die von Stefan und Achim grandios
chauffierten tapferen Rendeler Recken nur um Haaresbereite ihren Zug von Fürfurt zum
Ausgangspunkt der Bootstour in Löhnberg erwischten, hatte aber noch weitere
bemerkenswerte Gründe – ein leicht umständlich navigierendes Navigationssystem und
Eingeborene von Fürfurt, die in ihrem verschlafenen Nest den Weg zur Lahn nicht
beschreiben konnten oder nicht kannten („Nein, nein, nicht in die Sackgasse reinfahren“).
Nach (ziemlich) kurzer Einweisung durch den Bootsverleih stachen Rena, Isi, Sarah, Marina, Stefan, Flo,
Nick, Espen, Marco, André und Achim dann endlich mit drei Kanadiern und einem Kajak in die Lahn.
Auf Anhieb – bravo – wurde die Paddelrichtung korrekt ermittelt, und die erste Schleuse wurde mit
Hilfe der Chefschleuser Espen und Flo überwunden. Ein halbwegs nennenswertes Marschtempo versackte
aber im Ansatz, weil sich alsbald die Erkenntnis breitmachte, dass man treibend viel besser Wassermelone
essen und vor allem viel besser Blödsinn machen kann. Das erste Kentern ließ denn auch nicht lange auf
sich warten (Foulspiel Espen an André/Achim/Marco).
Die Gruppe passierte die herrliche Flusslandschaft der Lahn, den einzigen Schifftunnel
Deutschlands in Weilburg und noch ein paar weitere Schleusen, begleitet immer wieder von
Enter-, Kenter- und Badeeinlagen. Erwähnenswert auch der auf die Initiative von Stefan
zurückgehende spontane Katamaranbau, der dann durch ungezügelte „Systemerweiterungen“
zur weiteren Tempodrosselung führte.
Es war ein Wunder – vom Wunder, dass die Gruppe irgendwann dann doch mal in Fürfurt andockte,
einmal abgesehen – dass nach dem Ausstieg irgendwie doch wieder alle Einzelteile wie Ruder,
Trockenboxen, Schwimmwesten, Schuhe, Socken, Taschen etc. auftauchten (im wahrsten Sinne
des Wortes). Mit einem Picknick auf dem neu gestalteten Dorfplatz von Fürfurt ließen die
Rendeler den wunderbaren Sonnentag an der Lahn ausklingen.
„Rendel röstet“ im Strandbad Spessartblick
Flo und Espen dominieren die Wasserschlacht
6.07.2010
Die Rendeler „Rendel-röstet“- Mannschaft
Espen und Flo haben alles im Griff
See-Impressionen mit Pommes
Großkrotzenburg, 6. Juli 2010 – Öfter mal was Neues: Mit „Rendel röstet“ erblickte wieder eine
völlig neue RR-Veranstaltung das Licht der Welt. Der Grill- und Badetag am Großkrotzenburger
See war zwar nicht gerade der Gipfel an Kreativität, aber dafür ein voller Erfolg! Und genau
das Richtige, um die bislang geradezu beängstigend erfolgreiche Saison zu feiern!
Immerhin 17 Mitglieder des Rendeler Leichtathletik-Förderbereichs machten sich mit Trainer
Achim am dämlicherweise kühlsten Tag der ganzen Woche auf den Weg zum Strandbad Spessartblick
am Großkrotzenburger See. Nach anfänglichem Rumlümmeln mit mehr oder weniger kunstvollem
Einschmieren der versammelten Alabasterkörper versuchten sich die Leichtathleten an
verschiedenen Ergänzungssportarten, wobei sie sich beim Schwimmen zum absolut überwiegenden
Teil deutlich besser anstellten als beim Beach-Volleyball.
Wobei noch Luft nach unten bestand – wie das anschließende Grillen bewies. Trotz der
überragenden Anzündkünste von Stefan und Flo fühlte sich die russisch-schweizerische
Grillrunde in unserer Nachbarschaft wohl ermutigt, uns mit vielen freundlichen Worten
und noch mehr Spiritus etwas unter die Arme zu greifen.
Frisch abgefackelt, quatsch, abgefüllt und gesättigt – selbst Sarah L. konnte nach ihrem Frühstück aus zwei
Portionen Pommes noch etwas essen – wurde der zweite Teil des Tages in gewisser
Ähnlichkeit zum Vormittag zugebracht: Rumlümmeln, Beach-Volleyball, Schwimmen.
Wieder Rumlümmeln, dabei – achtung, Ergänzungssportart – das Kartenspiel mit dem freundlichen Namen „Arschloch“.
Und am Ende – nach einer weiteren Portion Pommes von Sarah, sie mag irgendwas bei
Achims Vortrag über sportgerechte Ernährung falsch verstanden haben – noch eine
Wasserschlacht, bei der Flo und Espen gegenüber dem deutlich zu defensiv eingestellten
Mädchen-Team klar die Oberhand behielten.
Wie schnell doch knapp acht Stunden am See vergehen (der Autor dieser Zeilen ist fest
überzeugt: klar schneller als ein Arbeitstag im Büro) – schon standen wieder unsere
beiden zusätzlichen Fahrer Alexandra Kömpel und Familie Schulz-Leeuwenstein – danke, danke – bereit
und sorgten für das reibungslose Ende dieser RR-Veranstaltung. Gerade rechtzeitig, damit
unsere holländischen Gruppenmitglieder ihre Oranjes im gewonnenen Halbfinale gegen
Uruguay bejubeln konnten …
Möglicherweise wird die Abteilung „Jugendbespaßung“ der TVR-Leichtathletik dem Wunsch
nachkommen, „Rendel röstet“ am Ende der Sommerferien zu wiederholen. Das Rückspiel der
Wasserschlacht gewissermaßen.
StG-Staffel steigert erneut ihre Bestzeit
André Philipp und Marc Tortell begleiten die TG Groß-Karben nach Langen
3.07.2010
Mit der Sprintstaffel erfolgreich: Marc Tortell
Langen, 3. Juli 2010 – Das Projekt Startgemeinschaft Rendel-Groß-Karben, das mit dem
B-Schüler-Hessenmeistertitel über 3x1.000m seinen bisherigen Höhepunkt hat, wurde am 3.
Juli beim Schülersportfest in Langen fortgeführt: Erstmals schlossen sich mit André
Philipp und Marc Tortell zwei TVR-Athleten einer ansonsten reinen
TG-Groß-Karben-Wettkampfgruppe an.
Die Mission war erfolgreich: Unter der Betreuung von Klaus Persy lief die Staffel
der Startgemeinschaft in Langen in der Besetzung Marc Philip Persy / Marc Tortell
/ André Philipp / Philip König in 41,35 s erneut neue Bestzeit. André Philipp
und Philip König hatten gegenüber dem letzten Auftritt in Bad Nauheim die
Reihenfolge getauscht, sodass nun in Philip König der Schnellste des Quartetts
als Schlussläufer fungierte – offenbar eine gute Entscheidung, denn in der
aktuellen hessischen Bestenliste des Jahres 2010 (die freilich noch bruchstückhaft
ist) wird bislang noch keine schnellere Zeit geführt!
In den Einzeldisziplinen lief es für André Philipp und Marc Tortell vorher insgesamt
eher durchwachsen: Sowohl im 75m-Sprint als auch im Weitsprung blieben beide hinter
ihren Jahresbestleistungen zurück und belegten am Ende die Plätze 3 und 4 (André)
bzw. 6 und 7 (Marc).
Ein Dank an dieser Stelle an die Firma Kaiser Reisen, die der TG Groß-Karben und
der StG Rendel-Groß-Karben einen kostenlosen Kleinbus für diesen Wettkampf zur
Verfügung stellte.
Die Ergebnisse von André und Marc in Langen:
75m: André Philipp 3. in 10,60 s (Vorlauf 10,53 s); Marc Tortell 6. in 11,68 s (Vorlauf 11,52 s)
Weitsprung: André Philipp 4. mit 4,31 m; Marc Tortell 7. mit 4,07 m
4x100m: Staffel StG Rendel-Groß-Karben (Marc Philip Persy, Marc Tortell, André Philipp, Philip König) 1. in 41,35 s
Rendeler C-Schülerinnen Vize-Regionalmeister
Starke B-Schüler-Mannschaften des TVR bzw. der StG müssen passen
30.06.2010
Gut gemacht: die Rendeler C-Schülerinnen …
… und ihr TVR-Maskottchen!
Jügesheim, 30. Juni 2010 – Rebecca Stephan, Luisa Kaltofen und Lara Tortell konnten bei den
Langstaffel-Regionalmeisterschaften am 30. Juni in Jügesheim die Silbermedaille gewinnen. Die
Staffel TV Rendel II platzierte sich als Siebte ebenfalls in der vordern Hälfte des
Teilnehmerfeldes.
Die anderen eigentlich vorgesehenen Staffeln des TV Rendel mussten passen: Während bei
den B-Schülern (Jahrgänge 1997/1998) der Startgemeinschaft Rendel-Groß-Karben schon
lange vorher klar war, dass mit dem verletzten Florian Hufer ein entscheidender Läufer
fehlte, ergab sich im Falle der A-Schülerinnen-Staffel eine unschöne Terminkollision:
Einzel-Regionalmeisterin Pauline Hein vertrat an diesem Tag ihre Schule beim Endkampf
zu Jugend trainiert für Olympia in Baunatal und konnte bei weitem nicht rechtzeitig
am Wettkampfort sein. Wieder ein Indiz für die schlechte Koordination von
Verbandsveranstaltungen und Schulveranstaltungen – die Teamkolleginnen Klara Hufer
und Nina Schulte warteten an diesem Tag in Jügesheim vergeblich und mussten den
Start absagen.
So blieb es den beiden Rendeler C-Schülerinnen-Teams vorbehalten, die Karbener
Leichtathletiik zu vertreten. Doch das taten sie mit Bravour: Rebecca Stephan
(Jahrgang 1999), Luisa Kaltofen (2000) und Lara Tortell (2001) liefen einen
hervorragenden und letztlich ungefährdeten zweiten Platz hinter den ebenso
unangefochtenen Mädchen des SSC Hanau-Rodenbach ins Ziel. Luisa Kaltofen und
Lara Tortell wiederholten damit ihre Platzierung mit der D-Schülerinnen-Staffel
aus dem Vorjahr, blieben aber – mit Rebecca Stephan für die 2009 eingesetzte
Milena Poellath (2000) – in 8:51,49 min. mehr als 30 Sekunden unter der Vorjahreszeit.
Dass hier wieder eine ganz starke Altersklasse nach oben wächst, bewies die zweite
TVR-Staffel dieser Altersklasse: Niniel Houck (2000), Chiara Himmel (2000) und
Sina Gebb (1999) ließen als siebtschnellste Staffel in 9:11,80 min. sieben
andere Staffeln hinter sich und platzierten sich ebenfalls noch in der vorderen Hälfte des
Teilnehmerfeldes. Für alle drei Mädchen ist mittelfristig auch ein
Start in der 1. Staffel denkbar, sodass hier die interne Konkurrenz die Qualität
und Schnelligkeit der Staffeln beflügeln dürfte.
Hier geht’s zu den Ergebnissen der Langstaffel-Regionalmeisterschaften.
Gleich fünf Kreisrekorde für Nathalie Reis!!
TVR-Athletin überragend bei „Jugend trainiert für Olympia“
30.06.2010
Kann’s selbst kaum fassen: Nathalie Reis
Baunatal, 30. Juni 2010 – Mit einem im Wetteraukreis noch nie da gewesenen Satz über 1,66 m
und mit einem nicht minder außerordentlichen Wurf von 53,00 m mit dem 200g-Ball sorgte
Nathalie Reis (W14) beim Hessen-Finale von „Jugend trainiert für Olympia“ für die Highlights
aus Sicht der Karbener Kurt-Schumacher-Schule.
Erst im letzten Jahr hatte die Nieder-Weiselerin Johanna Michel den Kreisrekord von Anke Muth
aus dem Jahr 1981 egalisiert – seit 30. Juni gehört dieser endgültig der Vergangenheit an. Im
Rahmen des Hessenendkampfes von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem sich Hessens beste
Schulen um die Tickets für den Deutschland-Entscheid in Berlin stritten, übersprang Nathalie
Reis vom TV Rendel für die Kurt-Schumacher-Schule 1,66 m. Sie stellte damit gleichzeitig die
Kreisrekorde der höheren Altersklassen W15 und B-Jugend ein!
Aus dem Jahr 1998 war die zweite Kreisbestmarke, die der Schnelligkeit und Kraft des Rendeler
Mehrkampftalentes nicht standhielt. Im Ballwurf-Wettbewerb von Baunatal hämmerte Nathalie den
200g-Ball auf 53,00 m, einen halben Meter weiter als damals Claudia-Michaela Apfel vom VfL Altenstadt
im Jahr 1998, ein Rekord, der auch für die Altersklasse W15 gilt.
Die Kurt-Schumacher-Schule belegte trotz der beiden Glanzlichter am Ende „nur“ den sechsten
Platz – zu groß war der Rückstand vor allem im Kugelstoßen hinter den Besten.
Mit Sarah Lindemann, Svenja Porep, Pauline Hein und Tabea Salzmann vertraten neben
Nathalie Reis vier weitere Rendeler Athletinnen die Farben ihrer Schule.
Medaillen für Nathalie Reis und Sarah Lindemann
TVR-Schüler überzeugen bei den Hessenmeisterschaften – Pauline Hein 5.
27.06.2010
Schauplatz des Geschehens: Der herrliche Sportpark Neu-Isenburg
Nathalie Reis (rechts) mit Staffelkollegin Svenja Porep
Sarah Lindemann überwand 2,50 m
Neu-Isenburg, 26./27. Juni 2010 – Und wieder waren es die Fehlversuche! Wie Teamkameradin
Verena Reuel eine Woche zuvor in Wetzlar brauchte auch Nathalie Reis (W14) in der
Hochsprung-Entscheidung einfach ein paar Anläufe zu viel. Trotz übersprungener Tagesbesthöhe
von 1,63 m musste Nathalie am Ende einmal mehr mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen.
Denn bei 1,51 m und 1,57 m schluderte das 13-jährige TVR-Talent. Im Gegensatz zu den
Blockmehrkampf-Titelkämpfen am 13. Juni in Bad Homburg behielt Nathalie Reis zwar diesmal
ihre Nerven und überwand beide Höhen noch im jeweils 3. Versuch, doch die vier Fehlversuche
erwiesen sich als zu große Hypothek im Finale gegen eine alte Bekannte, Nathalie Buschung vom
TV Eschhofen.
Der Knackpunkt bei Nathalie ist ihr noch zu inkonstanter Anlauf. Mit Vehemenz arbeiteten
Nathalie und ihre Disziplintrainerin Beate Spruck nach dem enttäuschenden
Hochsprung-Wettkampf von Bad Homburg dran, hier wieder Sicherheit zu entwickeln.
Mit gutem Erfolg, denn trotz verpasstem Titel bedeuten die 1,63 m für Nathalie
Einstellung ihrer Bestleistung und ein Zurückfinden zu alter Stärke!
Das Hochsprung-Silber blieb der einzige Erfolg für Nathalie an diesem Wochenende: Wegen
dem parallelen Hochsprung verzichtete Nathalie Reis auf ihren Zwischenlauf über 100m,
wegen einer Zehenverletzung dann auf den 80m-Hürden-Sprint am zweiten Wettkampftag.
In beiden Disziplinen wäre ein weiterer vorderer Platz drin gewesen.
Für die zweite Hessenmeisterschaftsmedaille sorgte die um ein Jahr ältere Sarah Lindemann
im allerdings schwach besetzten Stabhochsprung-Wettkampf. Mit neuer Bestleistung von 2,50
m sprang die zuletzt etwas verletzungsgebeutelte blonde Okarbenerin auf den Bronzerang.
Sie erreichte dabei die gleiche Höhe wie die Zweitplatzierte, hatte allerdings – nun ja
– einen Fehlversuch mehr. Im 80m-Hürdenlauf am nächsten Tag kam Sarah auf einen nach dem
bisherigen Saisonverlauf nicht erwarteten 7. Rang – die Uhr hielt für sie bei 12,61 s an,
die zweite personliche Bestleistung! Sarah wird mit diesen guten Vorleistungen nun bei
auch bei den Süddeutschen Meisterschaften am 24./25. Juli in St. Wendel in diesen beiden
Disziplinen an den Start gehen.
In Abwesenheit des erkrankten Stefan Erlewein (A-Jugend), der über 110m Hürden Top-Favorit
war, und des schulisch verhinderten Hürdensprinters Espen Wick (M15) sorgten Nick Siegrist
(M15) als 7. über 300m und die in die Klasse W14 hochgemeldete Pauline Hein für die
weiteren Top-8-Platzierungen. Pauline legte einen völlig entfesselten 800m-Lauf hin, blieb
in 2:26,35 min. 7 Sekunden unter ihrer alten persönlichen Bestmarke und wurde überragende
Fünfte!
Auch insgesamt konnten die Rendeler Trainer mit ihren Schützlingen vollauf zufrieden sein.
Bestleistungen gab es auch für Nick Siegrist über 100m, Klara Hufer über 800m und die
4x100m-Staffel der A-Schülerinnen, die in Neu-Isenburg ihre bisher besten Wechsel
schaffte.
Die Rendeler Ergebnisse bei den A-Schüler-Hessenmeisterschaften: W15:
Sarah Lindemann: 3. Stabhochsprung (2,50 m), 7. 80m Hürden (12,70 s im Vorlauf, 12,61 s im Endlauf), 11. Weitsprung (4,68 m)
A-Schülerinnen-Staffel (Marina Pyko, Svenja Porep, Sarah Lindemann, Nathalie Reis): 10. 4x100m (52,45 s) W14:
Nathalie Reis: 2. Hochsprung (1,63 m), 17. 100m (13,15 s im Vorlauf, dann Verzicht auf Zwischenlauf)
Pauline Hein (W13): 5. 800m (2:26,35 min.)
Klara Hufer (W13): 10. 800m (2:30,34 min.)
Svenja Porep: 31. 100m (13,95 s im Vorlauf) M15:
Nick Siegrist: 7. 300m (41,22 s), 17. 100m (12,38 s im Vorlauf)
Espen Wick: 14. 100m (12,36 s im Vorlauf, 12,28 s im Zwischenlauf)
Zu den Ergebnissen der A-Schüler-Hessenmeisterschaften: hier
Emily Heilmann war die Größte der Kleinsten
TVR-Nachwuchs sammelt Erfahrungen beim Dortelweiler Sportfest
20.06.2010
Emily Heilmann und ihr erster Pokal
Luisa Kaltofen überwindet 1,08 m …
… und Jonas Taron tut es ihr gleich
Dortelweil, 20. Juni 2010 – Beim Schülersportfest des SV Fun-Ball Dortelweil schnitten die
Jüngsten der Rendeler Leichtathleten in den ausgetragenen Mehrkämpfen gut ab: Für die
zahlreichen „Fans“ des TV Rendel gab es unter anderem drei erste Plätze für Lara Tortell,
Luisa Kaltofen und Emily Heilmann zu bejubeln.
Eine Besonderheit des Dortelweiler Schülersportfestes – davon einmal abgesehen, dass die
Anreise in den um die Ecke gelegenen Nachbarort wunderbar unbeschwerlich verläuft – ist die
Einrichtung einer eigenen Altersklasse für die 7-jährigen Kinder, die sich damit also einmal
im Jahr noch nicht mit den älteren Kindern messen müssen.
Emily Heilmann wusste diesen Umstand entschlossen für sich zu nutzen und entschied den
Dreikampf aus 50m-Sprint, Weitsprung und Ballwurf (80g) zu ihren Gunsten. Mit ihrem Pokal
strahlte sie anschließend um die Wette …
Ebenfalls aufs Sigertreppchen durfte die gleichaltrige Paula Hergenröder, die als Dritte
ebenso früh ausgeprägtes Leichtathletik-Talent bewies.
Um einiges wettkampferfahrener ist Lara Tortell, die bei den 9-jährigen Mädchen an den
Start ging. Die 800m-Kreisrekordlerin demonstrierte ihre Vielseitigkeit mit einem
überlegen gewonnenen Dreikampf, in dem sie die Bestmarken im 50m-Sprint und im Weitsprung
setzte. Für das i-Tüpfelchen sorgte Teamkameradin Laura Schulte, die mit ihrem 2.
Platz für einen Rendeler Doppelsieg sorgte.
Überragend war das Abschneiden des TV Rendel in der Altersklasse W10: Den durchaus schwach
besetzten Vierkampf gewann Hochsprung-Kreismeisterin Luisa Kaltofen, in der
Dreikampfwertung waren vier Rendelerinnen unter den besten Sechs Ausdruck respektabler
Teamstärke: Milena Poellath wurde Zweite, Michelle Kubach Dritte, Chiara Himmel Vierte
und Luisa Kaltofen Sechste.
Für weitere Medaillenränge sorgten Jonas Taron (jeweils „Silber“ im Drei- und Vierkampf
der Altersklasse M10), Sina Gebb (Bronze im Vierkampf der 11-jährigen Mächen) und Julien
Hahn (Bronze im Vierkampf M11).
Die Rendeler Ergebnisse von Dortelweil: W11:
Sina Gebb: 3. 4-kampf, 6. 3-kampf (50m: 8,62 s; Weit: 3,44 m; Ball: 22,00 m; Hoch: 1,12 m)
Rebecca Stephan: 4. 4-kampf, 7. 3-kampf (50m: 8,56 s; Weit: 3,47 m; Ball: 21,00 m; Hoch: 1,04 m)
Lena Heuschkel: 14. 3-kampf (50m: 9,26 s; Weit: 2,89 m; Ball: 18,50 m) W10:
Luisa Kaltofen: 1. 4-kampf, 6. 3-kampf (50m: 9,68 s; Weit: 3,00 m; Ball: 18,00 m; Hoch: 1,08 m)
Milena Poellath: 2. 3-kampf (50m: 9,00 s; Weit: 3,14 m; Ball: 19,00 m)
Michelle Kubach: 3. 3-kampf (50m: 8,69 s; Weit: 3,05 m; Ball: 17,50 m)
Chiara Himmel: 4. 3-kampf (50m: 8,87 s; Weit: 3,13 m; Ball: 17,00 m)
Niniel Houck: 9. 3-kampf (50m: 8,84 s; Weit: 3,07 m; Ball: 8,50 m)
Solveig von Arx: 11. 3-kampf (50m: 9,42 s; Weit: 2,93 m; Ball: 12,00 m)
Cornelia Schwarz: 14. 3-kampf (50m: 10,11 s; Weit: 2,34 m; Ball: 8,00 m) M11:
Julien Hahn: 3. 4-kampf, 5. 3-kampf (50m: 8,68 s; Weit: 3,57 m; Ball: 32,50 m; Hoch: 1,08 m)
Leon Wiesner: 4. 3-kampf (50m: 8,43 s; Weit: 3,46 m; Ball: 31,50 m)
Jonas Kubicki: 4. 4-kampf, 9. 3-kampf (50m: 8,75 s; Weit: 3,10 m; Ball: 16,50 m; Hoch: 1,12 m)
Rafael Stoll: 7. 3-kampf (50m: 8,76 s; Weit: 3,32 m; Ball: 23,00 m)
Benedikt Leonhard: 12. 3-kampf (50m: 9,75 s; Weit: 2,64 m; Ball: 15,00 m) M10:
Jonas Taron: 2. 4-kampf, 2. 3-kampf (50m: 7,91 s; Weit: 3,72 m; Ball: 36,00 m; Hoch: 1,08 m) W9:
Lara Tortell: 1. 3-kampf (50m: 8,47 s; Weit: 3,56 m; Ball: 19,50 m)
Laura Schulte: 2. 3-kampf (50m: 9,08 s; Weit: 2,85 m; Ball: 14,00 m)
Klara Babiuch: 13. 3-kampf (50m: 9,79 s; Weit: 2,60 m; Ball: 7,50 m) W8:
Diana Citaku: 11. 3-kampf (50m: 10,16 s; Weit: 2,17 m; Ball: 11,50 m)
Leonie Zuber: 16. 3-kampf (50m: 10,02 s; Weit: 1,92 m; Ball: 9,50 m) W7:
Emily Heilmann: 1. 3-kampf (50m: 9,63 s; Weit: 2,60 m; Ball: 14,00 m)
Paula Hergenröder: 3. 3-kampf (50m: 9,63 s; Weit: 2,05 m; Ball: 13,50 m)
Clara Schwarz: 14. 3-kampf (50m: 10,59 s; Weit: 1,87 m; Ball: 6,00 m) M9:
Bent Stobbe: 4. 3-kampf (50m: 8,95 s; Weit: 3,28 m; Ball: 26,00 m)
Finn Schäffer: 6. 3-kampf (50m: 8,95 s; Weit: 2,99 m; Ball: 26,50 m)
Tom Bobe: 15. 3-kampf (50m: 9,64 s; Weit: 2,68 m; Ball: 11,50 m)
Hanna Schulz bewältigt 2,40 m
Marina Pyko mit erstem Stabhoch-Wettkampf – Espen Wick läuft 12,0 s
19.06.2010
Jaaa … gut gemacht, Hanna!
Vielleicht der Beginn einer großen Karriere?
Weiskirchen, 19. Juni 2010 – Das Schülersportfest des SV Weiskirchen wurde vom TV Rendel
gezielt zur Entwicklung der noch weniger geübten Stabhochspringer eingesetzt – die
niedrige Anfangshöhe von 1,50 m machte dieses möglich. Espen Wick und Nick Siegrist
indessen holten sich noch einen letzten Schnelligkeitsreiz vor den 100m-Hessenmeisterschaften.
Während Lotti Maurer noch kurzfristig auf ihren ersten Stabhochsprung-Wettkampf verzichtete –
im Abschlusstraining fehlte einfach noch die Stabilität – debütierte Mehrkämpferin Marina Pyko
(W15) in Weiskirchen in dieser Disziplin – und schaffte auf Anhieb die ersten drei Höhen,
sodass am Ende respektable 1,70 m zu Buche standen. Willkommen bei den Stabhochspringern,
Marina!
Im Vergleich zu Marina ist Hanna Schulz (ebenfalls W15) bereits ein alter Hase, oder
vielmehr ein altes Häschen. In Weiskirchen stieß sie in bislang für sie verschlossene Sphären
vor: 2,40 m liegen 38 cm über ihrer bisherigen Bestmarke und bedeuten Einstellung des
Vereinsrekordes von Sarah Lindemann in dieser noch jungen Rendeler Disziplin – eine
beeindruckende Verbesserung!
Von einer solchen konnte Nick Siegrist (M15) nur träumen; mit 1,90 m sprang er zwar
seine alte Bestleistung, doch mehr war für den eigentlichen Sprinter und
Nebenbei-Stabhochspringer an diesem Tag nicht drin.
Wichtiger für Nick war aber der 100m-Sprint, der eine Woche vor den
Landesmeisterschaften noch mal als letzter Wettkampfreiz diente. Die handgestoppte
Zeit von 12,5 s ist auf der holprigen Aschenbahn sicherlich schwer einzuordnen, im
Vergleich zu seinem Vereinskameraden Espen Wick (auch M15), der in 12,0 Sekunden in
persönlicher Bestleistung siegte, liegt sie aber knapp zwei Zehntelsekunden zu hoch.
Wieder die Fehlversuche!
B-Jugend-HM: Verena Reuel überzeugt und wird doch wieder nur Vierte
19.06.2010
Der entscheidende Augenblick: Die Latte fällt bei 1,59 m
Wiebke Schneider wurde Fünfte
Wetzlar, 19. Juni 2010 – Ihr einziger Fehlversuch im Wettbewerb bei 1,59 m machte den Unterschied – während
sich Ruth Hillebrand (TSF Heuchelheim) und Inka Jensen (LG Biebesheim/Eschollbrücken/Crumstadt) hinter der
siegreichen Johanna Michel (TV Nieder-Weisel) die Silbermedaille teilten, blieb für Verena Reuel trotz
ebenfalls im 1. Versuch übersprungenen 1,62 m wieder nur „Blech“.
Nur mit einem Mini-Team reiste der TV Rendel zu den B-Jugend-Hessenmeisterschaften nach
Wetzlar. Neben der langzeitverletzten Lea Schweitzer und der nach überstandenem Pfeifferschen
Drüsenfieber noch im Aufbautraining befindlichen Sarah Weil verzichtete kurzfristig auch
Stabhochspringerin Jana Prokopp auf einen möglicherweise für sie noch verfrühten Start im
Kreise der Hessenbesten. So waren es Hochspringerin Verena Reuel und 400m-Sprinterin Wiebke
Schneider, die die Rendeler Farben in Wetzlar vertraten.
Eines war schon vor dem ersten Sprung im Hochsprungwettbewerb der weiblichen B-Jugend klar:
Es würde eng zugehen, und auch die Anzahl der Fehlversuche würde eine wichtige Rolle spielen,
denn 16 der gemeldeten 19 jungen Damen hatten Jahresbestleistungen zwischen 1,60 m und
1,66 m vorzuweisen.
Und Verena Reuel, von vornherein darauf programmiert, sorgsam mit ihren Versuchen umzugehen,
startete blitzsauber in den Wettkampf und bewältigte 1,50 m, 1,53 m und 1,56 m jeweils im
ersten Versuch. Bei 1,59 m dann eine minimale Schwäche: Der Anlauf etwas zu langsam,
dadurch der Vorwärtsimpuls etwas zu schwach, die Latte fällt, gerissen durch die Oberschenkel
in der Abwärtsbewegung. Der zweite Versuch aber sitzt, und mit Verena sind nur noch fünf
weitere Athletinnen im Wettbewerb. Dann 1,62 m – sofort im ersten Versuch, ein Angriff
auf die Medaillen! Doch drei weitere Springerinnen schaffen die Höhe, ebenfalls im ersten
Versuch. Es folgen 1,65 m das wäre neue persönliche Bestleistung für das Rendeler
Sprungtalent. Vier Athletinnen, 11 Fehlversuche – nur Johanna Michel vom TV Nieder-Weisel
springt die Höhe im letzten Versuch und wird neue Hochsprung-Hessenmeisterin.
Für Verena Reuel bleibt Platz 4 und ein gehöriges Maß an Frust, erneut so knapp
gescheitert zu sein. Doch wenn vorher noch irgendwelche Zweifel bestanden haben
sollten, Verena ist spätestens jetzt vorne in der hessischen Spitze angekommen.
Nicht ganz wunschgemäß verlief auch der 400m-Hessenmeisterschaftseinstand von
Wiebke Schneider. Auf der ungeliebten Außenbahn gesetzt, verkalkulierte sich
Wiebke auf den ersten 100 m im Tempo und blieb am Ende über eine Sekunde über
ihrer Bestleistung von 62,52 s – Rang 5 am Ende für die 16-jährige.
Die Ergebnisse der beiden Rendeler B-Jugendlichen in Wetzlar:
Verena Reuel: 4. im Hochsprung (1,62 m)
Wiebke Schneider: 5. im 400m-Lauf (64,69 s)
Nathalie Reis Vize-Hessenmeisterin!
Entscheidung erst im Hochsprung – Sarah Lindemann fehlt verletzt
13.06.2010
Nathalie Reis erhält ihre Urkunde
Erwischte nicht ihren besten Tag: Marina Pyko
Bad Homburg, 13. Juni 2010 – Die Chance war da: Nach gutem Beginn des Blockmehrkampfes Sprint/Sprung
(80m Hürden, Speerwurf, Weitsprung, 100m, Hochsprung) ging Nathalie Reis am Ende die Puste aus.
Das Rendeler Talent schaffte es nicht, in ihrer eigentlich stärksten Disziplin Hochsprung den
„Sack zuzumachen“.
Nach ihrem überragenden Auftritt bei den Regionalmeisterschaften in Neu-Isenburg war klar: Nathalie Reis
wird bei den Hessenmeisterschaften in Bad Homburg ein gehöriges Wort mitreden. Was die noch 13-jährige
mit einem starken 80m-Hürdenlauf zu Beginn des langen Meisterschaftstages in Bad Homburg sogleich
bestätigte: Die Uhr blieb bei 12,27 s stehen, eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um zwei
Zehntelsekunden. Mit 25,94 m im Speerwurf und 4,92 m im Weitsprung – beides ebenfalls im Bereich
ihrer Bestleistung – befand sich Nathalie dann auch weiter auf Titelkirs, standen doch nur noch
jene beiden Disziplinen aus, in denen Nathalie gerade Regionalmeisterin bzw. sogar Hallen-Hessenmeisterin
(Hochsprung) geworden war.
Doch der begabten jungen Athletin gelang es nicht, die Spannung hochzuhalten. Zwar setzte
sie sich mit 13,31 s im 100m-Sprint erstmals an die Spitze der Zwischenwertung, aber das
Polster erwies sich als zu gering für den Showdown im Hochsprung. „Nur“ 1,48 m standen hier
am Ende zu Buche – Nathalie hatte Probleme mit dem Anlauf und mit dem Abdruck auf dem relativ
weichen Untergrund und blieb so weit unter ihrer Besthöhe von 1,63 m. Diese jedoch wurde
einmal mehr von ihrer Dauer-Rivalin Nathalie Buschung (TV Eschhofen) übersprungen, die sich
damit hochverdient den Titel der hessischen Schülermeisterin im Blockmehrkampf sicherte.
Eine Gratulation gebührt aber auch Nathalie Reis, die sich einmal mehr als eine der besten
hessischen Athletinnen ihrer Alterklasse erwiesen hat!
Gelegenheit zur Revanche wird es in den nächsten Wochen genug geben. Am 26./27. Juni kommt
es in Neu-Isenburg zum Wiedersehen bei den Hessenmeisterschaften in den Einzeldisziplinen;
und am 15. August werden sicherlich beide Athletinnen ihr Bundesland bei den Deutschen
Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover vertreten.
Das zweite „heiße Eisen“ des TV Rendel, die 15-jährige Sarah Lindemann, musste in Bad Homburg
aus Verletzungsgründen passen und damit auf die Verteidigung ihrer Bronzemedaille
(bzw. den Angriff auf mehr) verzichten. So war Marina Pkyo (W15) die einzige weitere
Vertreterin des TV Rendel in der Kurstadt am Fuße des Taunus. Die Petterweilerin ging bei
ihrem „Blockmehrkampf Wurf“ (100m, 80m Hürden, Weitsprung, Diskuswurf, Kugelstoßen) leicht
erkältet an den Start und blieb daher trotz Bestzeit über 100m (14,17 s) ingesamt unter
ihren Möglichkeiten.
Die Ergebnisse der beiden Rendeler Teilnehmerinnen von Bad Homburg: W15: Marina Pyko: 15. im Blockmehrkampf Wurf mit 2.115 Punkten (100m: 14,17 s; 80m Hürden: 14,09 s; Weitsprung: 3,47 m; Diskuswurf: 20,08 m; Kugelstoßen: 8,86 m) W14: Nathalie Reis: 2. im Blockmehrkampf Sprint/Sprung mit 2.606 Punkten (100m: 13,31 s; 80m Hürden: 12,27 s; Hochsprung: 1,48 m; Weitsprung: 4,92 m; Speerwurf: 25,94 m)
Luisa Kaltofen, Lara Tortell und Jonas Taron vorne
TV Rendel erfolgreicher Ausrichter der C-/D-Schüler-Bestenkämpfe
5.06.2010
Spannende Staffelwettbewerbe
Höchste Höhe für Luisa Kaltofen
Jugendliche Power im Wettkampfbüro
Karben, 5. Juni 2010 – Zum dritten Mal in Folge war der TV Rendel Ausrichter der C- und
D-Schüler-Kreisbestenkämpfe in den Einzeldisziplinen. 35 Helfer des TV Rendel sowie ca. 15 auswärtige Helfer sorgten für einen
gelungenen Ablauf der Veranstaltung. Sportlich war der TSV Friedberg-Fauerbach das Maß aller Dinge in
diesen jüngsten Altersklassen und „entführte“ mit 14 Goldmedaillen fast ein Drittel der vergebenen
Meistertitel in die Kreisstadt. Für den TV Rendel blieben drei 1. Plätze für Luisa Kaltofen (W10),
Lara Tortell (W9) und Jonas Taron (M10).
Erfolgreichste Rendeler Athletin war die 9-jährige Lara Tortell, die ihren zweiten Plätzen im 50m-Sprint und
im Weitsprung am Ende noch den nicht unerwarteten deutlichen Sieg im 800m-Lauf folgen ließ. Die
Hessenschnellste des Jahres 2009 hatte am Ende 10 Sekunden Vorsprung vor der Friedbergerin Alexandra Göller
und blieb damit fünf Sekunden über ihrem eigenen, am 8. Mai in Wiesbaden aufgestellten Kreisrekord.
Beinahe ebenso erfolgreich war die ein Jahr ältere Luisa Kaltofen, die im Hochsprung ihren ersten
Kreismeistertitel schaffte und im 800m-Lauf noch Vize-Kreismeisterin wurde. Der Hochsprungwettbewerb
verlief spannend und wurde von Luisa dank ihrer geringeren Anzahl von Fehlversuchen vor Gwendolyn
Gruner aus Bad Nauheim für sich entschieden.
Der dritte junge Titelträger heißt Jonas Taron, der vom TV Rendel bei den selbst ausgerichteten
Karbener Grundschulmeisterschaften gesichtet wurde und nun beim Heimspiel im Stadion an der
Waldhohl seinen ersten Leichtathletilk-Wettkampf überhaupt bestritt. Der schnellsten Vorlaufzeit
über 50m in der Altersklasse M10 ließ er den überzeugenden Endlaufsieg in sehr guten 7,87 s folgen.
Neben den drei frischgebackenen Kreismeistern konnten vor allem auch Maja Maurer, Emily Heilmann
(beide W8), Niniel Houck, Milena Poellath (beide W10), Rebecca Stephan (W11) sowie die
C-Schülerinnen-Staffel in der Besetzung Rebecca Stephan – Niniel Houck – Michelle Kubach –
Chiara Himmel für erstklassige Platzierungen sorgen (siehe unten).
Auch organisatorisch konnten die Rendeler am Ende eines langen sonnigen Tages ein positives
Fazit ziehen. „Ganz bewusst haben wir diese Veranstaltung dazu genutzt, unserem jungen Team
im Wettkampfbüro Verantwortung zu übertragen. Trotz kleinerer Pannen bei der Auswertung hat
es seine Aufgaben mit Bravour bewältigt!“ verteilt Abteilungsleiter Joachim Barowski großes
Lob an die Nachwuchscrew an Computer, Mikrophon und Tonanlage.
Die Rendeler Top-3-Ergbnisse vom 5. Juni: W11: Rebecca Stephan: 2. 800m (2:54,27 min.); C-Schülerinnen-Staffel (Rebecca Stephan – Niniel Houck – Michelle Kubach – Chiara Himmel): 2. 4x50m (33,04 s) W10: Luisa Kaltofen: 1. Hochsprung (1,10 m), 2. 800m (3:03,43 min.); Niniel Houck: 3. 800m (3:09,20 min.); Milena Poellath: 3. Weitsprung (3,39 m) W9: Lara Tortell: 1. 800m (2:52,51 min.), 2. 50m (8,34 s), 2. Weit (3,58 m) W8: Maja Maurer: 2. 800m (3:33,43 min.); Emily Heilmann: 3. Ballwurf (14,00 m) M10: Jonas Taron: 1. 50m (7,87 s)
Verena Reuel kommt in Form
1,62 m für die Rendeler Hochspringerin bei HM-Generalprobe in Heusenstamm
3.06.2010
Deutliche Fortschritte bei Wiebke Schneider
Bereit für die Hessenmeisterschaften: Verena Reuel
Heusenstamm, 3. Juni 2010 – Während die Schüler in Bad Nauheim um Meisterehren stritten, absolvierten
die Rendeler Jugendlichen beim Nationalen Leichtathletik-Meeting in Heusenstamm ihre Generalprobe für
die Hessenmeisterschaften am 19. Juni in Wetzlar bzw. 26./27. Juni in Neu-Isenburg. Hierbei gab es vor
allem neue Bestleistungen für Stefan Erlewein (Stabhochsprung), Wiebke Schneider (400m) und Verena Reuel
(Hochsprung) zu notieren …
Die 16-jährige Verena Reuel steigerte sich in Heusenstamm auf 1,62 m und scheint rechtzeitig zu den
Landesmeisterschaften immer besser in Form zu kommen. Die Konkurrenz liegt in diesem Jahr eng zusammen:
16 der 19 für die hessischen Titelkämpfe gemeldeten Springerinnen liegen mit ihrer Jahresbestleistung im
Bereich zwischen 1,60 m und 1,66 m – darunter die frischgebackene Hochsprung-Regionalmeisterin des
TV Rendel.
Ebenso gut vorbereitet präsentierte sich 400m-Sprinterin Wiebke Schneider, die sich noch mal um eine knappe
halbe Sekunde verbesserte und bei den Hessenmeisterschaften damit zumindest ein Platz unter den besten Acht
(und so die Teilnahme an der Siegerehrung) als realistisches Ziel anpeilen darf. Nach der verkorksten
Hallenrunde scheint die 16-jährige Gymnasiastin nun die Kurve bekommen zu haben: Um bereits zwei Sekunden
hat sich Wiebke in diesem Jahr verbessert.
Um jeweils 2 cm verbesserten die drei Rendeler Stabhochspringer Stefan Erlewein (A-Jugend),
Florian Jadatz (A-Jugend) und Hanna Schulz (W15) ihre bisherigen Bestmarken. Stefan Erlewein,
als einziger der Drei für die Hessenmeisterschaften gemeldet, wartet nun auf seinen neuen Stab,
der aufgrund eines Lieferengpasses wohl erst kurz vor den Titelkämpfen in Rendel eintreffen wird.
Mit diesem sollte eine weitere klare Steigerung möglich sein. Die Frage ist, ob die Zeit reicht,
um sich an das neue „Arbeitsinstrument“ zu gewöhnen.
Während Stefan Erlewein, Wiebke Schneider und Verena Reuel also für die Landesmeisterschaften
testeten, vergaben Werferin Julia Jüngling und die Sprinter Ansgar Wachenfeld und Torben Wick
ihre letzte Qualifikationschance. Die 400m-Quali war für Torben Wick in Heusenstamm fest
eingeplant – doch der langbeinige Büdesheimer fabrizierte einen Fehlstart und brachte sich wegen
der darauf folgenden Disqualifikation um seine Chancen.
Die Rendeler Ergebnisse von Heusenstamm: weibl. A-Jugend:
Julia Jüngling: Speer: 24,53 m, Diskus: 21,01 m männl. A-Jugend:
Stefan Erlewein: 110m Hü: 14,82 s, Stabhoch: 4,22 m
Florian Jadatz: 110m Hü: 16,12 s, Stabhoch: 3,42 m
Ansgar Wachenfeld: 100m: 11,81 s / 11,92 s, 200m: 24,86 s
Torben Wick: 800m: 2:22,29 min. weibl. B-Jugend:
Verena Reuel: Hoch: 1,62 m
Wiebke Schneider: 400m: 62,52 s W15:
Hanna Schulz: Stabhoch: 2,02 m
Zu den kompletten Ergebnissen des Nationalen Leichtahletik-Meetings
26 Treppchenplätze in Bad Nauheim
Rendeler A-Schüler immer schneller – DM-Qualifikation für Nathalie Reis
3.06.2010
Nathalie Reis eilt zu den Deutschen Meisterschaften
Alte und neue Speerwurf- Kreismeisterin: Carlotta Jelko
Marina Pyko wurde 2x Vizemeisterin
Bad Nauheim, 3. Juni 2010 – Bei den Kreismeisterschaften der A- und B-Schüler an Fronleichnam in
Bad Nauheim gehörte der TV Rendel erwartungsgemäß wieder zu den stärksten Vereinen. Diesmal gingen
26 „Medaillen“ nach Rendel. Das i-Tüpfelchen war aber die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die
Deutschen Mehrkampfmeisterschaften durch TVR-Talent Nathalie Reis …
Nathalie Reis (Alterklasse W14) reiht weiter Erfolg an Erfolg. Zweieinhalb Monate nach ihrem
Hallen-Hessenmeistertitel im Hochsprung und vier Tage nach ihren beiden Regionalmeisterschaftssiegen
im 100m-Sprint und im Hochsprung gewann die junge Kloppenheimerin bei den Kreistitelkämpfen in
Bad Nauheim nicht nur sämtliche fünf Disziplinen, in denen sie an den Start ging, sondern knackte
in der Kombination dieser Disziplinen mit 2.588 Punkten auch die Qualifiaktionsnorm für die
Deutschen Mehrkampfmeisterschaften am 15. August in Hannover.
Dabei lief bei Nathalie längst nicht alles nach Plan: Gerade in ihren Regionalmeister-Disziplinen
Hochsprung und Sprint erzielte sie mit 1,53 m bzw. 13,44 s (nur der Vorlauf wurde für die Mehrkampfwertung
berücksichtigt) gemessen an ihren Fähigkeiten durchwachsene Leistungen. Auch im Weitsprung, wo Nathalie
zuletzt Probleme mit der Anlaufgenauigkeit hatte, blieb sie mit 4,75 m unter ihren Möglichkeiten
(Bestleistung 2009: 5,00 m). Planmäßig hingegen endete der 80m-Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestzeit
in 12,47 s. Dass es am Ende ausgerechnet der Speerwurf sein sollte, der Nathalie das Ticket nach Hannover
sicherte, hatte niemand erwartet: Hier erzielte Nathalie mit 24,85 m eine deutliche persönliche
Bestleistung, die ihr in ihrem Punktefahrplan ein sattes Polster verschaffte!
Von Bestleistung zu Bestleistung eilen derzeit Espen Wick und Nick Siegrist, die beiden M15-Athleten des
TV Rendel. So steigerten sie ihre 100m-Bestzeiten nochmals auf 12,29 s (Espen) bzw. 12,41 s (Nick), vor
allem Espen wird damit zu einem ernsthaften Endlaufkandidaten für die Hessenmeisterschaften in Neu-Isenburg.
Was er bereits in seiner eigentlichen Spezialdiszipln, dem 80m-Hürdenlauf war; auch hier verbesserte sich
der Büdesheimer noch mal auf 11,77 s und wurde Kreismeister.
Für weitere Kreismeistertitel sorgten an diesem herrlichen Sommertag in Bad Nauheim Carlotta Jelko (W13)
mit 22,96 m im Speerwurf, Verena Roth (W12) im 60m-Hürdensprint in 11,25 s sowie Lotti Maurer mit ihrem
800m-Sieg in allerdings noch ausbaufähigen 2:54,48 min. Den 1. Plätzen von André Philipp (60m Hürden),
Isi Habusta (800m), Marc Tortell (1.000m) und Lars Voigt (1.000m) fehlten die benötigten zwei Mitstreiter
im jeweiligen Teilnehmerfeld zur Wertung als Kreismeisterschaft.
Die Top-3-Platzierungen des TV Rendel in Bad Nauheim: W15: Isabelle Habusta: 1. 800m (2:47,86 min.); Marina Pyko: 2. Diskus (23,18 m), 2. Kugel (9,40 m); Sarah Lindemann: 3. 80m Hü (12,79 s) W14: Nathalie Reis: 1. 100m (13,07 s), 1. 80m Hürden (12,47 s), 1. Hoch (1,53 m), 1. Weit (4,81 m), 1. Speer (26,36 m); Charlotte Maurer: 1. 800m (2:54,48 min.) M15: Espen Wick: 1. 80m Hürden (11,77 s), 2. 100m (12,29 s); Nick Siegrist: 3. 100m (12,42 s) M14: Lars Voigt: 1. 1.000m (3:24,20 min.) W13: Carlotta Jelko: 1. Speer (22,96 m), 2. Kugel (7,52 m), 3. Ball (37,50 m); Pauline Hein: 2. Weit (4,66 m); 4x75m-Staffel (Klara Hufer, Pauline Hein, Verena Roth, Lorina Zapf): 2. (42,45 s) W12: Verena Roth: 1. 60m Hürden (11,25 s); 2. Hoch (1,26 m); Lorina Zapf: 3. Weit (4,14 m) M13: André Philipp: 1. 60m Hürden (11,44 s), 2. 75m (10,35 s); Marc Tortell: 1. 1.000m (3:16,43 min.); 4x75m-Staffel der StG Rendel-Groß-Karben (Marc Philip Persy, Marc Tortell, Philip König, André Philipp): 2. (41,54 s)
Regionalmeisterschaften: TV Rendel 9x vorne!
Nathalie Reis bärenstark – Pauline Hein gewinnt in der höheren Klasse
30.05.2010
Die 2-fache Regionalmeisterin Nathalie Reis
Doppelsieg: Pauline Hein und Klara Hufer liefen allen davon
Julia Jüngling: Endlich mal vorne!
Neu-Isenburg, 29./30. Mai 2010 – Das war noch nie da! Der TV Rendel lag bei den am Wochenende ausgetragenen Regionalmeisterschaften
in Neu-Isenburg 9x vorne und holte dabei sieben Regionalmeistertitel – eine Ausbeute wie sonst nur bei Kreismeisterschaften,
also eine „Etage“ tiefer. Hinzu kamen 6 Silbermedaillen und zwei dritte Plätze.
Überragende Teilnehmerin an diesen beiden Tagen im herrlich gelegenen Sportpark Neu-Isenburg – nur der rege Flugverkehr stört –
war einmal mehr Hochsprung-Hessenmeisterin Nathalie Reis (W14). Und es hätte nicht viel gefehlt, da hätte Nathalie den
„Titel-Hattrick“ erreicht. Im 80m-Hürden-Lauf führte sie bis zur letzten Hürde, an der sie jedoch hängenblieb und Lokalmatadorin
Lea Menzel vorbeiziehen ließ. Aber mit den Regionalmeistertiteln im 100m-Lauf und Hochsprung war die junge Kloppenheimerin ja
bereits „gut bedient“, hinzu kam ein guter sechster Platz im starken Staffelfeld zusammen mit Marina Pyko, Svenja Porep und Sarah
Lindemann. Über 100m, 80m Hürden und Hochsprung wird Nathalie auch bei den Hessenmeisterschaften Ende Juni an gleicher Stelle
zu den Favoritinnen gehören.
Das tolle Abschneiden in der Altersklasse W14 rundeten Svenja Porep als 8. im 100m-Lauf und vor allem die beiden eine Altersklasse
höher gemeldeten B-Schülerinnen Pauline Hein und Klara Hufer aus der Rendeler Läufergruppe ab, die über die 800m-Strecke einen nie
erwarteten Doppelsieg schafften. Im D-Zug-Tempo liefen Pauline und Klara vorneweg und ließen dabei nie einen Zweifel über ihre
Dominanz aufkommen. Ein weiterer toller Erfolg für die Lauftrainer Franz Eckhardt und Enrique Tortell, den der Bronzerang des
ebenfalls hochgemeldeten Marc Tortell im 1.000m-Lauf der Altersklasse M14 komplettierte. Die drei Rendeler waren dabei alle in
Bestzeit unterwegs.
Für weitere Regionalmeisterehren sorgten die starken Rendeler Hürdensprinter Stefan Erlewein (A-Jugend) und Espen Wick (M15),
Hochspringerin Verena Reuel, die im packenden B-Jugend-Finale die besten Nerven hatte, und völlig überraschend auch Diskuswerferin
Julia Jüngling – ein toller Erfolg für die „gute Seele der Gruppe“!
Pech hatten Torben Wick (A-Jugend) und Sarah Lindemann (W15), deren erste Plätze im 400m-Sprint bzw. Stabhochsprung wegen der
schwachen Beteiligung nicht als Meisterschaft gewertet werden konnten.
Last but not least: Auch neue Qualifikationsleistungen für die Hessenmeisterschaften konnten erbracht werden – seit dem Wochenende
haben auch Marc Tortell über 1.000m (bei M14), Marina Pyko (über 80m Hürden W15), Nick Siegrist und Nathalie Reis
(über 300m bei M15 bzw. W15) die Normen erfüllt.
Die Top-3-Platzierungen des TV Rendel in der Übersicht: weibl. A-Jugend: Julia Jüngling: 1. Diskus (24,99 m) männl. A-Jugend: Stefan Erlewein: 1. 110m Hürden (14,80 s), 2. Stabhoch (4,20 m),
2. Weit (6,50 m); Torben Wick: 1. 400m (55,96 s) weibl. B-Jugend: Verena Reuel: 1. Hoch (1,59 m); Jana Prokopp: 2. Stabhoch (2,10 m) W15: Sarah Lindemann: 1. Stabhoch (2,40 m) W14: Nathalie Reis: 1. 100m (12,99 s), 1. Hoch (1,63 m), 2. 80m Hürden (12,79 s); Pauline Hein (W13): 1. 800m (2:33,24 min.); Klara Hufer (W13): 2. 800m (2:35,36 min.) M15: Espen Wick: 1. 80m Hürden (11,95 s), 2. 100m (12,44 s); Nick Siegrist: 3. 100m (12,53 s) M14: Marc Tortell (M13): 3. 1.000m (3:06,04 min.)
Sämtliche anderen Rendeler Ergebnisse finden sich in der kompletten Ergebnisliste der Veranstaltung.
TVR hilft Kurt-Schumacher-Schule bei den Bundesjugendspielen
Selbstverständnis als Leichtathletik-Partner der Karbener Schulen
25.05.2010
Schüler mit fortgeschrittener Technik
André Morillon erklärt den Schülern die Absprungzone
Die Kampfrichter bei der Arbeit
Karben, 25. Mai 2010 – Auch in diesem Jahr stand der TV Rendel wieder an der Seite der
Kurt-Schumacher-Schule bei der Durchführung der Bundesjugendspiele für die fünften und
sechsten Klassen und übernahm komplett die Disziplin Weitsprung. Für den TV Rendel ein
weiterer Baustein einer fruchtbaren Kooperation mit den Karbener Schulen.
Aufgrund der Masse der Schüler mussten erneut drei Weitsprunganlagen gleichzeitig betreut
werden – was an einem normalen Schultag alles andere als einfach ist, da die Helferdecke
da doch arg gespannt ist. Doch die Aufgabe wurde einmal mehr mit Bravour gestemmt: Das
Helferteam um die frisch gebackenen Rendeler Kampfrichter Rainer Brunkhardt und André
Morillon, Trainer Klaus Persy und „Edel-Helferin“ Ute Birkmeyer vom KSV Klein-Karben
wurde durch eine Reihe von im TV Rendel aktiven Schülern der Kurt-Schumacher-Schule
ergänzt, und die Stationen funktionierten.
Abteilungsleiter Joachim Barowski konnte es sich auf diese Weise leisten, an diesem
Tag allein für die Koordination der Helfer und die Beobachtung der Leistungen da zu
sein. „Neben der Pflege einer guten Partnerschaft zu den Schulen nutzen wir die
Veranstaltung natürlich auch zur Talentsichtung“, erklärt Barowski. „Wir sind immer
an einer Ergänzung unserer starken Mannschaften in diesem Altersbereich interessiert!“
Auch der momentan stärkste Rendeler Athlet im Jugendbereich, Stefan Erlewein, kam vor
einigen Jahren über die Bundesjugendspiele zum TV Rendel. Auf ähnliche Glücksgriffe
hoffen die Rendeler Leichtathleten Jahr für Jahr. „Aber die Konkurrenz schläft nicht“,
weiß der Abteilungsleiter. „Gerade Fußball hat in Karben eine starke Position, sodass
es im Jungenbereich für uns nie einfach ist, eine vernünftige Breite zu erreichen.“
Weitere feste Termine im Jahreskalender des TV Rendel sind im Schulbereich die
Bundesjugendspiele der Selzerbachschule und die alljährlichen Karbener
Grundschulmeisterschaften, zu denen alle Karbener Grundschulen eingeladen werden.
Fast nur Bestleistungen in Bruchköbel
Und: Hessen-Quali für Florian Jadatz, Jana Prokopp und Hanna Schulz
23.05.2010
B-Quali-Höhe für Hanna Schulz ...
... aber Pech für Ansgar Wachenfeld (links)
Bruchköbel, 23. Mai 2010 – Starke Mannschaftsleistung: Von 17 Starts endeten 13 mit persönlicher Bestleistung. Eine tolle Quote,
die für die Saisonhöhepunkte im Juni einiges erhoffen lassen.
In der Tat scheinen die Rendeler Nachwuchsathleten gut drauf zu sein: Während Stefan Erlewein über die Hürden immer schneller
wird und mit 14,60 s sicher wieder zu den Medaillenanwärtern bei den Hessenmeisterschaften zu zählen ist, formiert sich hinter
ihm eine erstaunliche Breite an jungen ehrgeizigen Athleten, die nun auch beginnen, nach den ganz vorderen Plätzen zu schielen.
Hier sind allen voran die beiden Sprinter Espen Wick und Nick Siegrist (beide M15) zu nennen, die ihre Bestzeiten nun auf 12,37 s
(Espen) bzw. 12,54 s (Nick) schraubten.
Und das mögliche Rendeler Starterfeld für die Hessenmeisterschaften wird immer umfangreicher: Nach Wiebke Schneider, Sarah Lindemann,
Svenja Porep, Nathalie Reis, Pauline Hein, Klara Hufer, Stefan Erlewein, Andi Matthies, Nick Siegrist und Espen Wick haben nun auch
Florian Jadatz (A-Quali) im 110m-Hürdensprint sowie Jana Prokopp (B-Quali) und Hanna Schulz (B-Quali) im Stabhochsprung die Normen
für die Hessenmeisterschaften am 19./20. bzw. am 26./27. Juni erfüllt.
Der A-Jugendliche Florian Jadatz, der sich selbst eigentlich als Springer definiert, arbeitet noch an seiner
Hessenmeisterschaftsteilnahme im Stabhochsprung – aber im Hürdenlauf machte er nun unerwartet Nägel mit Köpfen und blieb
in 15,99 s erstmals unter der 16-Sekunden-Marke. Was auch seinen geplanten Start bei den Zehnkampf-Hessenmeisterschaften
durchaus begünstigt, pirscht er sich doch in immer mehr Disziplinen an die erweiterte hessische Spitze heran. Auch in den
Wurfdisziplinen, die wohl die schwachen Punkte in seinem Mehrkampf bleiben dürften, verbessert sich Florian – in Bruchköbel
im Diskuswurf auf 25,01 m.
Für Jana Prokopp (weibliche B-Jugend) und Hanna Schulz (W15) beginnt sich die Entscheidung, sich auf die traditionell schwach
besetzte Disziplin Stabhochsprung zu konzentrieren, auszuzahlen. Mit 2,20 m (Jana) und 2,00 m (Hanna) konnten sie zum ersten Mal
überhaupt eine Hessenmeisterschaftsnorm erfüllen und so in Tuchfühlung zu den Besten treten. Durch Umstellung von den eher starren
Lancet-Stäben auf neue Pacer-Stäbe erhoffen sich die Rendeler Trainer noch kurzfristig einen Leistungssprung.
Pech hatte Ansgar Wachenfeld, der in 11,70 s ebenfalls die Hessenmeisterschaftsquali schaffte – aber nur scheinbar,
da die Zeit durch zu viel Rückenwindunterstützung nicht als Leistungsnachweis taugt. Er wird bei den nächsten Wettkämpfen
in Neu-Isenburg und Heusenstamm weiter versuchen, die Norm zu unterbieten.
Die Rendeler Ergebnisse vom Pfingssportfest: weibl. A-Jugend: Julia Jüngling: Speer 26,32 m (2.), Diskus 23,63 m (2.), Kugel 8,98 m (4.) männl. A-Jugend: Stefan Erlewein: 110m Hürden 14,60 s (1.); Florian Jadatz: 110m Hürden
15,99 s (2.), Stabhoch 3,36 m (2.), Diskus 25,01 m (4.); Ansgar Wachenfeld: 100m 11,82 s (ZVL) /
11,70 s (EL, 5.), 200m 25,54 s (8.); Torben Wick: 800m 2:15,80 min. (2.) männl. B-Jugend: Espen Wick: 110m Hürden 17,83 s (2.) weibl. B-Jugend: Jana Prokopp: Stabhoch 2,20 m (1.) M15: Nick Siegrist: 100m 12,54 (2.), Stabhoch 1,90 m (1.); Espen Wick: 100m 12,37 s (1.) W15: Hanna Schulz: Stabhoch 2,00 m (1.)
Neue Hochsprungmatte für Karbener Leichtathleten
Hohlkammersystem sorgt für schmerzfreie Landungen
22.05.2010
Hoch gesprungen – und was dann?
Karben, Mai 2010 – Rechtzeitig zu den Kreis-Schülerbestenkämpfen am 5. Juni ist es so weit: Wie Stadtrat Jochen Schmitt in dieser
Woche offiziell mitteilte, rüstet die Stadt Karben das Stadion an der Waldhohl mit einer neuen, deutlich weicheren Hochsprungmatte
aus. Jahrelang hatten sich Karbener Leichtathleten wie auch Sportler auswärtiger Vereine, die Wettkämpfe in Karben bestritten,
über unsanfte Landungen beklagt.
Dass die Hochsprungmatte durch Stürme und Vandalismus mehrfach beschädigt wurde, machte die Entscheidung für die Stadt einfacher.
Die obere Mattenschicht verschiebt sich mittlerweile bereits nach wenigen Aufsprüngen, der Bezug weist Risse auf, und auch insgesamt
ist die Matte in sich verzogen, sodass eine parallele Ausrichtung zur Grundlinie nicht mehr möglich ist.
Der TV Rendel, momentan die Nr. 1 unter den Karbener Leichtathletik-Vereinen, zeigt sich hocherfreut, sieht er doch die
Trainingsmöglichkeiten vor allem für seine hessischen Spitzenathleten Stefan Erlewein, Verena Reuel und Nathalie Reis klar
verbessert. „Wer höher springt, fällt tiefer und landet härter – wer aber schon vor der Landung verkrampft, macht technische
Fehler“, berichtet die TVR-Hochsprungtrainerin Beate Spruck über das Training der Talente. Jüngere Schüler hingegen würden
aufgrund des Aufpralls bereits gar nicht mehr springen wollen.
Die neue Matte wird in den ersten Juni-Tagen eintreffen und bei den Kreis-Schülerbestenkämpfen der C- und D-Schüler eingeweiht.
„Da hier jährlich derartige Meisterschaftsveranstaltungen stattfinden, ist die neue Matte eine gute Nachricht für den ganzen Kreis“,
befindet Joachim Barowski, Leichtathletik-Abteilungsleiter des TV Rendel.
B-Schüler-Sprint-Staffeln formieren sich
Test für die Kreismeisterschaften – Verena Roth und Lorina Zapf stark
22.05.2010
Wechsel geglückt: Pauline Hein auf Verena Roth
Marc Tortell (rechts) mit der StG-Staffel
Bruchköbel, 22. Mai 2010 – Auch ohne Bestbesetzung wussten die beiden Staffeln aus dem B-Schüler-Bereich zu gefallen. Sowohl die
Jungen-Staffel der StG Rendel-Groß-Karben als auch die rein Rendeler Mädchenstaffel scheinen für die Kreismeisterschaften gut
vorbereitet.
Auch ohne Carlotta Jelko und Tabea Salzmann, die noch bei den Hallenmeisterschaften zum Staffelteam gehört hatten, steigerten die
Rendeler B-Schülerinnen ihre Staffelzeit um eine knappe Sekunde. Klara Hufer, Pauline Hein, Verena Roth und Lorina Zapf belegten in
42,41 s den dritten Platz, wobei noch nicht alle Wechsel reibungslos klappten. Für die Freiluft-Kreismeisterschaften an Fronleichnam in
Bad Nauheim kann daher eine weitere Verbesserung erwartet werden.
Gleiches gilt für die Staffel der StG Rendel-Groß-Karben, bei der Schlussläufer André Philipp am 3. Juni ins Team zurückkehren wird.
Aber auch in der Besetzung Jannis Herr / Marc Philip Persy / Marc Tortell / Philip König wurde mit 43,36 s neue Bestzeit erzielt.
Der überlegene erste Platz wurde der Staffel nachträglich aufgrund eines Missverständnisses am Stellplatz durch den jedes
Fingerspitzengefühl vermissen lassenden Bruchköbeler Veranstalter aberkannt.
In Vorbereitung auf die Kreismeisterschaften nahmen Verena Roth und Lorina Zapf nach den Staffelläufen noch an den angebotenen
Mehrkämpfen teil und überzeugten dabei mit persönlichen Bestleistungen im Ballwurf und Hochsprung (Verena) bzw. im 75m-Lauf (Lorina).
Erfreulich auch das dritte Weitsprungergebnis über 4,20 m von Lorina Zapf hintereinander.
Die Rendeler Ergebnisse vom Schülersportfest in Bruchköbel:
4x75m-Staffel B-Schülerinnen (Klara Hufer – Pauline Hein – Verena Roth – Lorina Zapf): 42,41 s (3.)
4x75m-Staffel B-Schüler (StG Rendel-Groß-Karben, Jannis Herr – Marc Philip Persy – Marc Tortell – Philip König): 43,36 s (1., dann disqualifiziert)
Verena Roth (W12): 4-kampf: 1.619 Punke (3., 75m: 11,03 s – Ball: 26,50 m – Weit: 4,02 m – Hoch: 1,33 m)
Lorina Zapf (W12): 3-kampf: 1.159 Punkte (7., 75m: 11,24 s – Ball: 20,50 m – Weit: 4,28 m)
Zu den kompletten Ergebnissen des Schülersportfestes
Stefan Erlewein: Im Nassen über 4,20 m
Dünn besetzte Stabhoch-Kreismeisterschaften – Titel für Sarah Lindemann
19.05.2010
Stefan Erlewein bei 4,30 m
Was macht Jana dort bloß?
Friedberg, 19. Mai 2010 – Elf Teilnehmer über alle Altersklassen lautete die dürftige Teilnehmerbilanz der
Stabhochsprung-Kreismeisterschaften, die am 19. Mai im Rahmen des Schüler-Sportfestes des TSV Friedberg-Fauerbach ausgetragen wurden.
Überragender Teilnehmer des Abends: Stefan Erlewein, der auf regennasser Wettkampfstätte aus 8 Schritten Anlauf 4,20 m übersprang.
Der Tag sah so gar nicht danach aus, als sollten an ihm noch besondere sportliche Sprünge möglich sein: Seit dem Morgen hatte es bis
auf wenige Unterbrechungen durchgängig geregnet, und es war viel zu kalt für die Jahreszeit. Immerhin steigerte sich das Wetter so
weit, dass die Meisterschaften zumindest durchgeführt werden konnten. Doch Nieselregen, nasse Anlaufbahnen und durchnässte
Griffumwicklungen an den Spungstäben sind nicht das, was man gute Bedingungen nennt …
Erstaunlich aber, wie wenig sich das Rendeler Stabhochsprung-Sextett von der Kälte und der Nässe aus dem Konzept bringen ließ. Allen
voran wieder einmal der A-Jugendliche Stefan Erlewein: Ohne Fehlversuch tastete er sich höher und höher, und ehe man sich versah,
lag schon seine persönliche Bestleistung von 4,20 m auf. Hierfür benötigte der TVR-Zehnkämpfer zwei Versuche, ehe er seiner großen
Anzahl an Wettbewerbssprüngen Tribut zollen musste und an 4,30 m dreimal scheiterte.
Die Reserven scheinen nicht nur aufgrund des schlechten Wetters erheblich: Stefan sprang seine Bestmarke zudem aus verkürztem Anlauf
und mit geliehenem Stab. Dabei überquerte er die Matte selbst bei 4,20 noch mit großem Spielraum zwischen sich und der Latte, doch
vor allem das Timing muss noch verbessert werden.
Weil mit Stefan Erlewein und seinem Teamkollegen Florian Jadatz, der seine Bestleistung von 3,40 m einstellte, nur zwei A-Jugendliche
am Start waren, wurde in dieser Disziplin trotz der sehr guten Leistungen kein Kreismeistertitel vergeben.
Mehr Glück hatte da Sarah Lindemann, die mit 2,20 m den Kreismeistertitel der Altersklasse W15 gewann und damit gleichzeitig die
A-Quali für die Hessenmeisterschaften in der Tasche hat. Bei Sarah dürfte aufgrund ihrer technischen Fortschritte in den nächsten
Wochen, mit neuem Stab zudem, noch Einiges an Verbesserung zu erwarten sein.
Noch zulegen für die Qualifikation zu den Hessenmeisterschaften müssen Nick Siegrist, der allerdings auch erst sein Wettkampfdebüt
gab, Jana Prokopp, der nach ihrer persönlichen Bestleistung von 2,10 m nun noch 10 cm fehlen, und Hanna Schulz, die in Friedberg
keinen guten Tag erwischt hatte.
Die Rendeler Ergebnisse von Friedberg: männl. A-Jugend: Stefan Erlewein: 1. Stabhoch (4,20 m); Florian Jadatz: 2. Stabhoch (3,40 m) weibl. B-Jugend: Jana Prokopp: 1. Stabhoch (2,10 m) W15: Sarah Lindemann: 1. Stabhoch (2,20 m), 2. 100m (14,08 s); Marina Pyko: 4. 100m (14,48 s); Hanna Schulz: 3. Stabhoch (1,60 m) M15: Nick Siegrist: 1. Stabhoch (1,90 m), 1. 100m (12,78 s)
Die kompletten Ergebnisse des Schüler-Sporfestes mit den Stabhochsprung-Kreismeisterschaften finden sich auf der Homepage des TSV Friedberg-Fauerbach.
Karbener Paukenschlag!
Staffeln der StG Rendel-Groß-Karben und des TV Rendel erobern Hessen
Steinbach/Ts., 16. Mai 2010 – Niklas Arheidt, Florian Hufer und Marc Tortell sind Hessenmeister. Nach begeisterndem Kampf
verwies die 3x1.000m-B-Schüler-Staffel der neu gebildeten Startgemeinschaft Rendel-Groß-Karben den favorisierten SSC Hanau-Rodenbach
in der Kreisrekordzeit von 9:30,28 min. auf den zweiten Platz. Fast genauso erfolgreich: Die B-Schülerinnen-Staffel des TV Rendel
in der Besetzung Pauline Hein, Verena Roth und Klara Hufer wurde Vizehessenmeister.
Das Rennen ist an Dramatik kaum zu überbieten: Niklas Arheidt, ein bis zwei Jahre jünger als seine Mitstreiter, läuft den bisher
schnellsten Lauf seines Lebens und übergibt das Staffelholz mit nur 10 m Rückstand auf die führenden Hanau-Rodenbacher. Der starke
Lenny Löffler vom SSC Hanau-Rodenbach versucht als mittlerer Läufer die Entscheidung herbeizuführen und forciert das Tempo.
Doch auch Florian Hufer wächst über sich hinaus, lässt sich nicht abschütteln, steigert seine persönliche Bestzeit um sechs Sekunden
und schafft es, mit relativ konstantem Rückstand auf Marc Tortell zu wechseln. Der läuft das Loch zum Hanauer Schlussläufer in der
ersten der zweieinhalb Stadionrunden zu und belauert sich nun mit jenem Jonas Heuer, der ihn im Dezember beim gut besetzten
Nikolaussportfest im Endspurt noch geschlagen hatte. Wer zieht den Sprint als Erster an? Am Ende kommt es zu einem Kräftemessen
auf der Zielgerade. Lange bleibt unklar, wer die Nase vorne haben wird ... da kommt der Hanauer ins Straucheln, Marc zieht vorbei
und gewinnt das Rennen für seine Staffel. Alle drei Läufer eine Zeit um die 3:10 min. – ein verdienter Erfolg!.
Rückblick: Ein Jahr ist es her – die Rendeler C-Schüler-Staffel war bei den Hessischen Langstaffel-Meisterschaften gerade 6.
geworden – dass der Plan geboren wurde. „Im nächsten Jahr wollen wir um den Hessenmeistertitel mitlaufen“, formulierten die
Rendeler Lauftrainer Franz Eckhardt und Enrique Tortell das ehrgeizige Ziel, an dem sie fortan mit Akribie arbeiteten. Mit Niklas
Arheidt vom Ortsnachbarn TG Groß-Karben fanden sie den benötigten schnellen dritten „Mann“ – den Baustein, der noch fehlte im
Meisterpuzzle von Eckhardt und Tortell. Für das Jahr 2010 wurde nun eine Startgemeinschaft gebildet, sodass Niklas zum Team
stoßen konnte. Und das Training – denn vor den Erfolg hat der Herrgott den Schweiß gesetzt – wurde intensiviert, am Ende stieg
der Umfang auf bis zu vier Trainingseinheiten in der Woche.
Nun also beginnt die engagierte Arbeit Früchte zu tragen: Im B-Schüler-Bereich ist die Gruppe von Franz Eckhardt und Enrique Tortell
momentan offenbar das Maß aller Dinge in Hessen – wie auch das ebenso überzeugende Abschneiden der gleichaltrigen Mädchen in Steinbach bewies:
Pauline Hein, Verena Roth und Klara Hufer blieben allesamt klar unter ihren Einzel-Bestzeiten und erstürmten damit ebenfalls das
Siegertreppchen. Ein kaum für möglich gehaltener zweiter Platz für die Rendeler und eine tolle Zeit von 7:57,04 min., die auch
nur 1,5 Sekunden über dem beinahe 30 Jahre alten Kreisrekord des TV Assenheim liegt.
Der nächste Auftritt der Rendeler Läufer ist bei den Regionalmeisterschaften am 29./30. Mai in Neu-Isenburg.
Hier geht’s zu den Ergebnissen der Langstaffel-Hessenmeisterschaften.
Siegchance vergeben
Sarah Lindemann wird Vize-Regionalmeisterin im Blockmehrkampf Lauf
16.05.2010
Sehnsüchtiger Blick zu Platz 1?
Wild entschlossen: Lorina Zapf
Obertshausen, 16. Mai 2010 – Selbst eine Aufholjagd von 20 Sekunden im abschließenden 2.000m-Lauf konnte den Titel bei den
Regionalmeisterschaften der Blockmehrkämpfer nicht mehr bringen – der Rückstand auf die führende Larissa Hahn vom TV Elz war schon
zu groß geworden. In allen Disziplinen zuvor war Sarah Lindemann (W15) unter ihren Möglichkeiten geblieben.
Nach der sehr guten Hallenrunde ist das Rendeler Talent noch einiges von seiner Bestform entfernt, die es im vergangenen Jahr bis
aufs Siegertreppchen bei den Hessenmeisterschaften gebracht hat. In den beiden Sprint-Disziplinen (80m Hürde und 100m) und vor
allem im Ballwurf verlor Sarah zu viele Punkte auf die Führende. Auch die beste Weitsprungweite der Konkurrenz konnte die
Ausgangssituation nicht entscheidend verbessern. Der Rückstand auf die Spitze vor dem 2.000m-Lauf betrug umgerechnete 40
Sekunden – zu viel, wie sich herausstellte. So muss Sarah Lindemann wie im vergangenen Jahr mit dem zweiten Platz – der freilich
auch aller Ehren wert ist – vorlieb nehmen.
In Abwesenheit der starken TVR-Mehrkämpferinnen Nathalie Reis (W14) und Tabea Salzmann (W12) hatte Marina Pyko (W15) den
überzeugendsten Auftritt der Rendeler Teilnehmer: Marina wartete im Blockwettkampf Wurf mit persönlichen Bestleistungen im
Weitsprung und im Diskuswurf auf. Gerade in den Wurfdisziplinen hat sich Marina in diesem Jahr erheblich verbessert, und ihr
vierter Rang ist ein Erfolg.
Bei den Jüngsten, den Kindern des Jahrgangs 1998, wusste Lorina Zapf zu gefallen. Dass für sie am Ende nicht mehr als der 17. Platz
heraussprang, liegt an ihrer Ballwurfschwäche, wo die ausgezeichnete Weitspringerin auf lediglich 17,00 m kam. Ihre leichtathletische
Zukunft wird wohl außerhalb der Wurfanlagen stattfinden. Erfreulich, dass sie wie Sarah Lindemann und Marina Pyko die
Qualifikationsnorm für die Hessenmeisterschaften erfüllt hat. Bei Marina und Lorina hängt die Teilnahmemöglichkeit aber noch davon
ab, wie viele Athleten mit besserer Vorleistung zu den Hessenmeisterschaften gemeldet werden.
Das Rendeler Team wird komplettiert durch Carlotta Jelko, die in Obertshausen einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und am Ende
nur 34. wurde.
Die Ergebnisse der vier Rendelerinnen: W15: Sarah Lindemann: 2. Block Lauf (Ball: 28,00 m; 80m Hü: 12,92 s; Weit: 4,77 m; 100m: 13,83 s; 2.000m: 7:58,20 min.);
Marina Pyko: 4. Block Wurf (Weit: 4,07 m; 80m Hü: 14,21 s; Kugel: 9,11 m; 100m: 14,61 s; Diskus: 22,14 m) W13: Carlotta Jelko: 34. 5-kampf (Weit: 3,77 m; 60m Hü: 13,12 s; Ball: 34,00 m; 75m: 11,30 s; 800m: 3:25,37 min.) W12: Lorina Zapf: 17. 5-kampf (Weit: 4,37 m; 60m Hü: 12,25 s; Ball: 17,00 m; 75m: 11,37 s; 800m: 2:56,06 min.)
Die kompletten Ergebnisse der Bahneröffnung des SV Weiskirchen gibt’s hier.
10-kampf-Saison eröffnet!
Stefan Erlewein und Florian Jadatz bestreiten Bahneröffnung in Seligenstadt
9.05.2010
Schwierige Bedingungen in Seligenstadt
Stefan Erlewein (Mitte) und Florian Jadatz (rechts) beim Sprint
Seligenstadt, 8./9. Mai 2010 – Neben Stefan Erlewein geht im Jahr 2010 mit Florian Jadatz in diesem Jahr auch ein zweiter
A-Jugendlicher das „Abenteuer Zehnkampf“ an. Die Bahneröffnung des SV Weiskirchen, die in diesem Jahr in Seligenstadt stattfand,
nutzten beide als „Einroll-Wettkampf“.
Für Stefan Erlewein ging es nach der langen Krankheitspause und dem Hürden-Schwerpunkt in der Hallensaison darum, in den anderen
technischen Disziplinen wieder Fuß zu fassen. Dies kann man zum großen Teil als gelungen ansehen: Gleich vier Bestleistungen
(6,52 m im Weitsprung, 11,51 m im Kugelstoßen, 14,78 s über 110m Hürden und 31,63 m im Diskuswurf) erzielte Stefan zu diesem
frühen Saisonzeitpunkt, obwohl die Handbremse in einigen Disziplinen noch spürbar angezogen war. So absolvierte er wegen einer
Knochenhautreizung den 400m-Lauf nicht maximal, Stabhochsprung nur aus fünf Schritten Anlauf, und den abschließenden 1500m-Lauf
ließ er aus.
Beim eigentlichen Stabhochspringer Florian Jadatz lief es sogar noch besser: In seinem erst zweiten Zehnkampf reihte er Bestleistung
an Bestleistung – bei teilweise schwierigen Wetterbedingungen blieben seine persönlichen Rekorde lediglich im Hoch- und
Stabhochsprung unangetastet.
Insofern liegen beide Athleten neun Wochen vor den Landesmeisterschaften im Soll – wo es dann für Stefan Erlewein darum gehen wird,
sich für die Deutschen Meisterschaften Ende August in Wesel zu qualifizieren.
Das Rendeler Mini-Team von Seligenstadt wurde durch Ansgar Wachenfeld (männl. A-Jugend), der seinen Fünfkampf wegen
Oberschenkelbeschwerden abbrach, sowie Sarah Lindemann (W15), die ihren Dreikampf gewann, und die deutlich verbesserte
Charlotte Maurer (W14, 2. im Dreikampf) komplettiert.
Die Rendeler Ergebnisse von Seligenstadt im Einzelnen: männl. A-Jugend: Stefan Erlewein: 100m 11,75 s; Weit 6,52 m; Kugel 11,51 m; Hoch 1,71 m; 400m 57,17 s; 110m Hü 14,78 s;
Diskus 31,63 m; Stabhoch 3,50 m; Speer 42,02 m – 1. im Fünfkampf (3.046 Punkte)
Florian Jadatz: 100m 12,15 s; Weit 5,60 m; Kugel 9,49 m; Hoch 1,59 m; 400m 57,38 s; 110m Hü 16,46 s; Diskus 22,71 m;
Stabhoch 3,30 m; Speer 31,30 m – 4. im Fünfkampf (2.543 Punkte)
Ansgar Wachenfeld: 100m 12,10 s; Weit 5,19 m; Kugel 8,62 m W15: Sarah Lindemann: 100m 13,85 s; Ball 29,00 m; Weit 4,62 m – 1. im Dreikampf (1.378 Punkte) W14: Charlotte Maurer: 100m 14,97 s; Ball 15,00 m; Weit 4,04 m – 2. im Dreikampf (1.083 Punkte)
Die kompletten Ergebnisse der Bahneröffnung des SV Weiskirchen gibt’s hier.
StG Rendel-Groß-Karben auf Kurs!
Starke Leistungen in Wiesbaden – Kreisrekord für Lara Tortell
8.05.2010
Marc Tortell , Niklas Arheidt und Florian Hufer lauern noch
Jung und schnell: Pauline Hein, Klara Hufer und Lara Tortell
Wiesbaden, 8. Mai 2010 – Nach den Leistungen von Wiesbaden dürfte klar sein: Die drei Karbener Marc Tortell und Florian Hufer vom
TV Rendel sowie Niklas Arheidt von der TG Groß-Karben werden mit der neu gebildeten Startgemeinschaft (StG) Rendel-Groß-Karben bei
den Langstaffel-Hessenmeisterschaften am 16. Mai in Steinbach/Ts. um einen Podestplatz laufen …
Zwei Wochen später als die Teamkollegen starteten die Rendeler Läufer – aufgrund des ungünstigen Zeitplans zunächst nur die
Schüler – in die Bahnsaison beim Nationalen Sportfest des TV Waldstraße Wiesbaden. Mit besonderem Interesse wurde dabei vor
allem der Leistungsstand der Läufer für die 3x1.000m-B-Schüler-Staffel beobachtet. Mit von der Partie daher auch der talentierte
C-Schüler Niklas Arheidt vom Ortsnachbarn TG Groß-Karben, der für die gemeinsame Staffel hochgemeldet werden soll.
Die völlig zufriedenstellenden Erkenntnisse: Marc Tortell ist den berühmten Tick schneller – und scheint bei Bedarf noch zulegen
zu können – Niklas Arheidt hält bei den älteren Jahrgängen mehr als nur mit, und auch Florian Hufer wird trotz noch nicht ganz
auskurierter Verletzung seiner Staffel sehr helfen können. Voll und ganz überzeugend kamen die drei Karbener über alle
Schülerklassen hinweg als 1. (Marc), 2. (Niklas) und 3. (Florian) ins Ziel. Das starke Rendeler Abschneiden bei den Jungen
komplettierten Lars Voigt als Gesamt-12. (1. in der Altersklasse M14) und André Philipp als Gesamt-13. (6. in M13).
Nicht minder stark präsentierten sich die drei Rendeler Mädchen über 800m. Pauline Hein gewann ihre Altersklasse W13 mit
hauchdünnem Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin Klara Hufer, die ihre alte Bestleistung um 13 Sekunden steigerte. Zusammen mit
der um ein Jahr jüngeren und in Wiesbaden fehlenden Verena Roth, die allerdings noch keine Zeiten unter 2:40 min. laufen kann,
werden die beiden bei den Langstaffel-Hessenmeisterschaften ebenfalls als Mannschaft ihr Glück versuchen.
Für ein besonders Bonbon an diesem Tage schließlich sorgte die Jüngste: Lara Tortell (Jahrgang 2001) gewann nicht nur ihre
Altersklasse mit 16 Sekunden Vorsprung, sondern stellte zudem in 2:47,59 min. einen neuen Kreisrekord bei den 9-jährigen auf!
Herzlichen Glückwunsch, Lara!
Die Rendeler und Groß-Karbener Ergebnisse beim Nationalen Sportfest in Wiesbaden: 1.000m M14: 1. Lars Voigt, 3:28,64 min. 1.000m M13:
1. Marc Tortell, 3:11,95 min.; 2. Florian Hufer, 3:15,69 min.; 6. André Philipp, 3:30,53 min. 1.000m M11: 1. Niklas Arheidt, 3:15,48 min. 800m W13: 1. Pauline Hein, 2:35,70 min.; 2. Klara Hufer, 2:35,84 min. 800m W9: 1. Lara Tortell, 2:47,59 min. (Kreisrekord)
Jugend-Kreismeisterschaften: 4x Platz 1 – aber kein Titel
Wiebke Schneider und Espen Wick erfüllen Norm für Hessenmeisterschaften
2.05.2010
Das TVR-400m-Gespann Torben Wick und Wiebke Schneider
Ansgar Wachenfeld, nun konstant unter 12 s
Friedberg, 2. Mai 2010 – Aufgrund von Teilnehmermangel konnten bei den Jugend-Kreismeisterschaften auf dem Friedberger Burgfeld
sämtliche vier ersten Plätze des vierköpfigen Rendeler Rumpfteams nicht mit dem Kreismeistertitel ausgezeichnet werden. Freuen
konnten sich die Rendeler dennoch: über zwei Qualifikationen für die Hessenmeisterschaften und über einige weitere persönliche
Bestleistungen.
Einmal mehr litten die Ttielkämpfe der Jugendlichen und Erwachsenen unter der sehr schwachen Beteiligung. Viele Konkurrenzen kamen so
gar nicht mehr zustande, denn für einen Meisterschaftswettkampf müssen mindestens drei Teilnehmer (bzw. zwei Staffeln) starten.
Insofern waren traurige 33 (!) von 50 Wettbewerben nur noch ein Kampf gegen die Uhr oder das Maßband ohne Titelvergabe. „Betroffen“
waren hiervon Wiebke Schneider (400m), Jana Prokopp (Speerwurf), Ansgar Wachenfeld (Weitsprung) und Torben Wick (400m), die in ihren
Wettbewerben jeweils zu zweit bzw. allein starteten.
Aber auch bei den Rendelern selbst waren an diesem Tag bei weitem nicht alle an Bord, nur vier der insgesamt 14 Jugendlichen aus dem
TVR-Förderbereich konnten aus den verschiedensten Gründen gemeldet werden, und so zerstob manche Titelhoffnung bereits im Vorfeld.
Herausragend aus Rendeler Sicht war das Auftreten der beiden Langsprinter Wiebke Schneider (weibliche B-Jugend) und Torben Wick
(männliche A-Jugend), die bei regennasser Bahn glasklare Bestleistungen liefen und eine gute Frühform in der noch jungen Saison
demonstrierten. Nach ihrer verkorksten Hallensaison kam die Leistungssteigerung bei Wiebke Schneider ein wenig überraschend;
in 62,99 s unterbot die 16-jährige Gymnasiastin ihre alte Bestleistung um 1,5 Sekunden und lief damit fast punktgenau die
Qualifikationsnorm für die Hessenmeisterschaften. Ein tolle Verbesserung für Wiebke, die der um ein Jahr ältere Torben Wick
im anschließenden Lauf noch toppte, in dem er beinahe 2 Sekunden schneller als noch eine Woche zuvor in Bad Nauheim lief.
Die Qualifikation für die Hessenmeisterschaften verpasste Torben (noch) um 15 Hundertstelsekunden – im Gegensatz zu seinem Bruder
Espen, der knapp fünf Stunden zuvor im 100m-Rahmenwettbewerb der Altersklasse M15 12,52 s lief. Im internen „Duell“ mit Nick Siegrist
(M15) hat Espen nun wieder die Nase vorne – zu den Hessenmeisterschaften am 26./27. Juni in Neu-Isenburg dürfen beide fahren.
Die Rendeler Ergebnisse der Kreismeisterschaften in Friedberg im Einzelnen: männl. A-Jugend: Ansgar Wachenfeld: 2. 100m (11,89 s), 1. Weit (5,40 m);
Torben Wick: 1. 400m (55,65 s) weibl. B-Jugend: Wiebke Schneider: 1. 400m (62,99 s); Jana Prokopp: 1. Speer (21,43 m)
Rahmenwettbewerbe: M15: Nick Siegrist: 1. Hoch (1,45 m), 1. Weit (4,63 m); Espen Wick: 1. 100m (12,52 s) W15: Lisa Hildmann: 4. Kugel (6,50 m)
Lorina Zapf erstmals im Weitsprung ganz vorne!
Gute Rendeler Leistungen bei der Bad Nauheimer Bahneröffnung
25.04.2010
Lorina Zapf mit Flughöhe
Carlotta Jelko mit Bestleistung im Kugelstoßen
Bad Nauheim, 25. April 2010 – Die Rendeler B-Schüler beginnen ihre Freiluftsaison traditionell einen Tag nach den A-Schülern und
Jugendlichen – bei der Bahneröffnung in Bad Nauheim. Hierbei präsentierten sie sich in guter Frühform.
Noch nicht mit von der Partie waren die B-Schüler aus dem Läuferbereich, die erst am 8. Mai in Wiesbaden in die Sasion starten.
Doch auch das kleine Rendeler Rumpfteam – verstärkt um die Jugendlichen Florian Jadatz und Torben Wick – spielte in Bad Nauheim
eine starke Rolle – allen voran die Mädchen des Jahrganges 1998, die in vier Disziplinen drei Siege einfuhren.
Und das in schwesterlicher Teilung: Während Tabea Salzmann im Ballwurf erneut eine Klasse für sich war – mit tollen 42,00 m rangierte
sie elf Meter vor der Zweitplatzierten! – behielt Verena Roth im ganz engen Hochsprungfinale die Nerven und die Nase vorne:
Von den drei Mädchen, welche die Siegeshöhe von 1,30 m überwanden, blieb sie als einzige ohne Fehlversuch. Tabea Salzmann riss
die Latte häufiger und wurde im selben Wettbewerb Dritte hinter Verena und Hallen-Kreismeisterin Anna Hülsmann von LG Rosbach-Rodheim.
Einen tollen Wettkampf hatten die drei Rendelerinnen im Weitsprung, wo alle drei den Endkampf erreichten. Für den Sprung des Tages
war diesmal Lorina Zapf zuständig, die sehr gute 4,44 m erzielte und damit nun erstmals einen Wettbewerb für sich entschied.
Überraschend nah kam ihr Mannschaftskameradin Verena Roth, die sich um über einen halben Meter auf 4,28 m steigerte und – auch hier
hinter Anna Hülsmann – Dritte wurde.
Einen sehr überzeugenden Saisoneinstand feierte auch Florian Jadatz, der aus dem Wintertraining mit klaren Bestleistungen im
100m-Sprint (12,29 s) und im Weitsprung (5,63 m) auftauchte.
Nathalie Reis in Hochsprung, 100m und 80m Hürde vorne
Guter Saisonstart für Rendeler Talente – DM-Quali für Stefan Erlewein
24.04.2010
Schnell unterwegs: Nathalie Reis
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Friedberg, 24. April 2010 – Die Leichtathletik-Fördergruppe des TV Rendel und, allen voran, Hochsprung-Hessenmeisterin Nathalie Reis
(Jahrgang 1996, Altersklasse W14) sind gut in die neue Saison gestartet. Bei der Bahneröffnung auf dem Friedberger Burgfeld stellten
die Rendeler zahlreiche neue Bestleistungen auf.
Drei erste Plätze bei drei Starts – die Ausbeute von Nathalie Reis war außerordentlich. Ebenso ihre Leistungen über die beiden
angeboteten, für Nathalie noch neuen Sprintstrecken und im Hochsprung: 12,55 s über 80m Hürden und 100m (ohne Hürden) in 13,28 s sind
jeweils hessische Spitze und hätten im letzten Jahr bei den Landestitelkämpfen jeweils zum vierten Platz gelangt; und 1,55 m im Hochsprung
wären in jenem Juni 2009 die Silbermedaille gewesen.
Bereits „eine Liga weiter“ schielt Hürdenläufer Stefan Erlewein (A-Jugend), der an einem für ihn ansonsten eher durchwachsenen
Wettkampftag in 14,91 s über 110 m Hürden die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften von 15,30 s locker gleich auf
Anhieb unterbot. Doch die Reserven sind erheblich, weder der Start war wirklich geglückt, noch kam der Rendeler Kaderathlet
gleichmäßig gut an die Hürden ran. Bis zu den nationalen Titelkämpfen am 7. August in Ulm ist noch einiges zu tun – doch zunächst
wartet eine nicht minder wichtige Herausforderung auf den Gymnasiasten: das praktische Sportabitur am 3. Mai.
Weitere besondere Highlights aus Rendeler Sicht waren der Hürdenlauf von Espen Wick (M15), der bereits über eine halbe Sekunde
schneller als letztes Jahr über die 80 m-Hürdendistantz läuft und damit nach dem Endlauf bei den Hessischen schielen darf,
und der 100 m-Sprint von Nick Siegrist (M15), der in seinem ersten Leichtathletikjahr in 12,69 s nun auch zur erweiterten hessischen
Spitze gezählt werden kann. Weitere, zum Teil klare persönliche Bestleistungen erzielten Hanna Schulz (W15) und Verena Reuel
(B-Jugend) im Stabhochsprung, Marina Pyko (W15), Espen Wick und Ansgar Wachenfeld (A-Jugend) im 100 m-Lauf, Julia Jüngling (A-Jugend)
im Weitsprung und Speerwurf, Lotti Maurer (W14) über 800m sowie die 4x100 m-Staffel der A-Schülerinnen (Marina Pyko, Svenja Porep,
Sarah Lindemann, Nathalie Reis).
Die genauen Ergebnisse der Friedberger Bahneröffnung finden sich hier.
Weitere Berichte über die Aktivitäten der Rendeler Leichtathleten finden Sie in unserem Archiv.